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Verteilung der Schulden an Griechenlands Finanzamt

12. August 2019 / Aufrufe: 343

Wie sich in Griechenland derzeit der Kuchen der Schulden an das Finanzamt verteilt.

Wie sich derzeit der Kuchen der Schulden an das Finanzamt verteilt

Der Rhythmus der Zunahme der fälligen Verbindlichkeiten an Griechenlands Finanzamt hat in den letzten Monaten an Geschwindigkeit verloren, jedoch schaffen wenige Großschuldner weiter Schulden riesiger Dimensionen.

Die Auswertung der Angaben der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) durch die staatliche Haushaltstelle im Parlament zeigt, dass im zweiten Quartal 2019 gerade einmal 196 „schwergewichtige“ Steuer-IDs zu einer Aufblähung der fälligen Schulden um 1,874 Mrd. Euro führten.

2 Mio. Steuerpflichtige schulden Griechenlands Finanzamt bis zu 500 €

Dies ist die eine Seite der Münze. Die andere bezieht sich auf die „kleinen Fische“ der Steuerpflichtigen, die jeweils bis zu 500 Euro schulden. Bei insgesamt 3.750.196 Steuerpflichtigen in Griechenland mit fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt erreichte im zweiten Quartal 2019 ihre Anzahl 2.036.005 Steuerpflichtige.

Die Angaben zeigen einen Anstieg der Schuldner mit Verbindlichkeiten von bis zu 500 Euro um 24.051 Steuer-IDs im Verhältnis zum entsprechenden Quartal des Jahres 2018, von denen jedoch 13.000 nur bis zu 1 Euro schulden. Es handelt sich um die „Glückspilze“ der Angelegenheit, da ihnen auf keinen Fall Zwangsbeitreibungsmaßnahmen drohen.

Auf der Gegenseite und während die Kleinschuldner insgesamt 271,6 Mio. Euro schulden, haben die 8.080 Großschuldner jeder Verbindlichkeiten von über 1.000.000 Euro und schulden insgesamt mehr als 84 Mrd. Euro bzw. über 80% der gesamten fälligen Verbindlichkeiten.

Großschuldner des Finanzamts in Griechenland nahmen weiter zu

Die selben Angaben zeigen, dass neun von zehn Schuldnern Beträge von bis zu 10.000 Euro schulden. Aus den im letzten Bericht der staatlichen parlamentarischen Haushaltsstelle umfassten Angaben geht ebenfalls hervor:

Die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt gestalteten sich auf 104,1 Mrd. Euro, im Verhältnis zum zweiten Quartal 2018 einen Anstieg um 2,8 Mrd. Euro verzeichnend. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 wird jedoch ein Rückgang des Gesamtbetrags der fälligen Verbindlichkeiten um 204,3 Mio. Euro verzeichnet. Dieser Rückgang beruht auf dem Umstand, dass bis Ende des zweiten Quartals des laufenden Jahres die Beitreibungen und Streichungen fälliger Verbindlichkeiten 3,7 Mrd. Euro erreichten, während die neu entstandenen Schulden 3,5 Mrd. Euro betrugen.

Der Entstehungsrhythmus „frischer“ Schulden verlor an Geschwindigkeit. Die neuen fälligen Verbindlichkeiten der Periode 01/12/2018 – 31/05/2019 betragen 3,6 Mrd. Euro, im Vergleich zu dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres einen Rückgang um 1,6 Mrd. Euro zeigend.

Der Gesamtbetrag der Beitreibungen und Streichungen gestaltete sich auf 3,7 Mrd. Euro, im Verhältnis zum zweiten Quartal 2018 einen Anstieg von 69 Mio. Euro zeigend, welcher Umstand auf dem Anstieg der Streichungen um 436,6 Mio. Euro beruht. Die Gesamteinnahmen gegen fällige Verbindlichkeiten bis zum Ende des zweiten Quartals 2019 zeigen sich jedoch im Verhältnis zu denen der entsprechenden Periode des Vorjahres um 367,7 Mio. Euro geringer.

Die Gesamtzahl der Schuldner belief sich auf 3.750.195, im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 einen Anstieg um 22.779 (natürliche und juristische) Personen verzeichnend. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 sank jedoch die Gesamtzahl der Schuldner um 189.903 Personen.

Die Steuerzahler, die der Steuerverwaltung unter 500 Euro schulden, belaufen sich auf 2.036.005 bzw. 54,29% der Gesamtheit der Schuldner. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 nahmen sie um 1,19% bzw. 24.051 zu.

Die Schuldner mit Verbindlichkeiten ab 501 bis zu 10.000 Euro zählten 1.421.814. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 ist ihre Anzahl um 14.408 geringer. Der Gesamtbetrag ihrer Schulden stieg jedoch um 23,7 Mio. Euro, von 3,369 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2018 auf 3,393 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2019.

Die Schuldner mit Verbindlichkeiten ab 10.001 bis zu 100.000 Euro zählten 249.208 und sind im Vergleich zu dem entsprechenden Quartal 2018 um 10.837 mehr. Die Summe ihrer Schulden stieg zwischen dem zweiten Quartal 2018 und dem zweiten Quartal 2019 um 328,7 Mio. Euro (von 6,55 Mrd. Euro auf 6,879 Mrd. Euro).

Die Steuerpflichtigen mit Verbindlichkeiten ab 100.001 bis zu 1.000.000 Euro hatten 35.088 erreicht und waren im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 um 2.103 mehr.

(Quelle: euro2day.gr)

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