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Eurobank verkauft 950 Immobilien in Griechenland

2. August 2019 / Aufrufe: 625

In Griechenland schickt die Eurobank sich an, zwei Pakete mit insgesamt 950 Immobilien an ausländische Fonds und Investmentgesellschaften zu veräußern.

Die Eurobank befindet sich einen Atemzug vor dem Verkauf der insgesamt 950 Immobilien in Griechenland umfassenden Pakete „Star“ und „Opus“, da laut sicheren Information die Bank in der nächsten Woche und bis zum 10 August 2019 die verbindlichen Offerten akzeptieren und auch sofort den Käufer auswählen (sprich den Zuschlag erteilen) wird.

Es handelt sich um reine Immobilienverkaufspakete, sie sind also nicht mit notleidenden Krediten verbunden. Die Immobilien sind als verwertete Sicherheiten aus (Zwangs-) Versteigerungen und Pfändungen in das Portefeuille der Eurobank gelangt und haben einen Buchwert (book value) von 110 Mio. Euro.

Griechenlands Banken müssen Immobilien loswerden

Abgesehen von den beiden besagten Paketen hat die Eurobank weitere 150 – 200 Immobilien gruppiert, angefangen von Wohn- und Gewerbe- bis hin zu Industrie-Immobilien, die sie in den nächsten Monaten veräußern wird.

Die Notwendigkeit einer Reduzierung ihres Immobilienbestands ist für die griechischen Banken dringend erforderlich, da dies eine Verpflichtung von ihnen gegenüber dem sogenannten Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) darstellt und der Fortschritt je Quartal auf Basis der von ihnen – bis Ende 2021 – bei der Frankfurter Aufsichtsbehörde eingereichten Ziele kontrolliert wird.

Investoren zeigen reges Interesse an Griechenlands Immobilienmarkt

Aus der vorausgegangenen Abgabe unverbindlicher Offerten zeigte sich laut einer das Prozedere kennenden Quelle, dass seitens der (ausländischen) Investoren ein signifikantes Interesse an dem Immobilienmarkt Griechenlands besteht. Ein Umstand, der gemäß den Einschätzungen, aber auch mit der Erholung der Immobilienpreise als gegeben zu der Schlussfolgerung führt, dass der Preis für den Kauf der beiden Immobilien-Pakete sich auf befriedigenden Niveaus bewegen werden wird.

Auf Basis einer anderen Quelle sind die ausländischen Fonds und Investment-Gesellschaften, die ein besonderes Interesse an dem griechischen Immobilienmarkt zeigen und bei der Rallye um den Erwerb der beiden Pakete der Eurobank eine Hauptrolle spielen, die Brook Lane Capital, die sich bereits auf dem griechischen Markt platziert hat und die von der Alpha Bank veräußerten Immobilien des Unternehmers Babis Vovos aufkaufte, und der amerikanische Fonds Bain Capital, der bereits ebenfalls in Griechenland investiert hat und in den vergangenen Monaten von der Piräus Bank das (sogenannte „rote“ Unternehmenskredite umfassende) Paket „Amoeba“ kaufte.

Struktur der beiden Immobilien-Pakete der Eurobank

Das Paket mit der Benennung „Star“ besteht aus 670 Wohnimmobilien (sidential assets) Immobilien, also Wohnhäusern, Grundstücken usw. Ihr Buchwert beläuft sich auf 23 – 24 Mio. Euro und die Mehrzahl der Einheiten befindet sich in der Provinz, gefolgt von Attika, Thessaloniki und griechischen Inseln.

Das zahlenmäßig „kleinere“, jedoch von einem größeren Wert zweite Paket unter der Benennung „Opus“ besteht aus 280 gewerblichen Immobilien (Industrie-Immobilien, Ladenlokale, Büroräume, Lagerräume usw.), deren Buchwert 85 Mio. Euro beträgt. Ihre Mehrzahl befindet sich in Attika, es folgen Thessaloniki und die übrigen Bezirke des Landes.

(Quelle: euro2day.gr, Autorin: Anastasia Papaioannou)

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