Änderungen bei Erbannahme in Griechenland

23. August 2019 / Aufrufe: 499
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Mit einer neuen Regelung soll in Griechenland die Annahme von Erbschaften wirtschaftlich erleichtert werden.

Griechenlands Finanzministerium bereitet Änderungen bei der Erbschaftsannahme mit einer Schuldenregulierung an das Finanzamt vor. Gemäß der neuen Planung wird erwartet, dass die Raten der festen Regelung analog zu der Vermögenslage des jeweiligen Steuerpflichtigen bis zu 48 erreichen und auch andere außerordentliche Steuern umfassen werden.

Laut einem Artikel der „Kathimerini“ hat die konkrete Regelung sogar bereits die Genehmigung der sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) erhalten.

Griechenland will Erbschaftsausschlagungen einschränken

Was die regulären Verbindlichkeiten, also die Schulden aus Einkommensteuer, Mehrwertsteuer usw. betrifft, sieht der Regierungsvorschlag eine Anhebung der Raten von 12 auf 24 vor, wobei die finale Anzahl sich auf Basis des Vermögens des Schuldners bestimmt, also an das deklarierte Einkommen und die Situation der Bankkonten des Schuldners gekoppelt wird.

Es wird erwartet, dass die Regelung das während der Jahre der Krise verzeichnete Phänomen der Nachlassausschlagung „kippen“ wird. Bis zum 06 Februar 2019 waren sogar schon 1.439 Anträge auf Erbschaftsausschlagungen gestellt worden, womit die Erben sich sputen, hauptsächlich die Last der Immobilien abzuschütteln, da sie gewöhnlich auch von Schulden begleitet sind. Verbindlichkeiten an das Finanzamt, hauptsächlich Kredite oder Schulden an die Versicherungskassen „beschweren“ die verbleibende Immobilie, da jemand, wenn er eine Erbschaft annimmt, auch die Schulden des Verstorbenen akzeptiert.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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