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Änderungen bei Ersatzdienst in Griechenland

27. Juni 2019 / Aufrufe: 326

Die Dauer des alternativen Wehrdienstes für Gewissensverweiger wird in Griechenland an die regulären Wehrdienstzeiten angeglichen.

In Griechenland wird auf Beschluss des Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Panagiotis Rigas, der alternative Wehrdienst für die Verweigerer aus Gewissensgründen an die bewaffneten Wehrdienstzeiten angeglichen und verkürzt.

Der Staatssekretär gab mit seinem Beschluss die neue Dauer des Ersatzdienstes während des Wehrdienstes und die Zeit der endgültigen Entlassung der Verweigerer aus Gewissensgründen bekannt.

Wehrersatzdienst in Griechenland dauert fortan maximal 12 Monate

Gemäß dem besagten Ministerialbeschluss werden die einen alternativen Dienst versehenden Gewissensverweigerer nach der nachstehenden Dienstzeit endgültig entlassen:

  • Zwölf (12) Monate für alle, die zu einer regulären vollständigen Wehrdienstzeit verpflichtet gewesen wären, wenn sie mit Waffen dienen würden.
  • Neun (9) Monate für alle, die zu einer geminderten Wehrdienstzeit von neun (9) Monaten verpflichtet gewesen wären, wenn sie mit Waffen dienen würden.
  • Sechs (6) Monate für alle, die zu einer geminderten Wehrdienstzeit von sechs (6) Monaten verpflichtet gewesen wären, wenn sie mit Waffen dienen würden.
  • Drei (3) Monate für alle, die endgültig aus den Reihen der Streitkräfte entlassen worden wären, wenn sie nach Erfüllung einer realen bewaffneten Wehrdienstzeit von drei (3) Monaten ihre Wehrdienstpflicht erfüllt hätten.

Die Bestimmungen des vorstehenden Artikels kommen auch auf die nachstehenden Kategorien von Gewissensverweigerern zur Anwendung:

  • Alle, die bereits bei einem Träger vorstellig geworden sind und zum Datum des Geltungsbeginns des Vorliegenden Ersatzdienst versehen.
  • Alle, die vor dem Geltungsbeginn des Beschlusses vorläufig freigestellt wurden und bei der Dienststelle des Trägers, der sie zugeteilt worden waren, zur Erfüllung der verbleibenden Ersatzdienstzeit erneut vorstellig werden.

Verwaltungs- und Auslegungsanweisungen zur Umsetzung dieses Beschlusses ergehen – sofern notwendig – von der Direktion des Juristischen Korps des Verteidigungshauptquartiers.

(Quelle: dikaiologitika.gr, Autor: Sotiris Mpeskos)

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