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Warum Griechenlands Bürger den Arzt meiden

3. Mai 2019 / Aufrufe: 507

In Griechenland meiden viele Patienten den Arzt nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch wegen unzureichender Kommunikation und mangelnden Vertrauens.

Als Gründe dafür, warum in Griechenland die Bürger den Arzt meiden, verzeichnet eine Untersuchung mangelndes Vertrauen, die Krise und den Umstand, dass viele Patienten (70%) nicht verstehen, was ihnen der Therapeut sagt!

Letztendlich haben die wenigsten Patienten ein auf Ehrlichkeit und Respekt basierendes Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt entwickelt.

50% der Patienten wenden sich irgendwann von ihrem Arzt ab

Die Abgeneigtheit der Patienten, die Diener des Hippokrates aufzusuchen, liegt nicht nur an der wirtschaftlichen Krise, aber auch an dem ernsthaften Mangel an Kommunikation mit dem behandelnden Arzt. Um gesund zu werden, tauschen sie sich somit mit anderen Patienten aus, die das selbe Leiden haben, während parallel wegen der wirtschaftlichen Krise viele chronisch Kranke der Arztpraxis fernbleiben, weil sie den Besuch nicht zu bezahlen vermögen. Aufzeigend ist, dass 70% ihren Arzt nicht verstehen, weil er sich wissenschaftlicher Begriffe bedient und sie ihnen nicht einfach erklärt, während 50% ihrem Arzt sogar irgendwann den Rücken kehren.

Unter anderem die vorstehenden Fakten gehen aus der panhellenischen Untersuchung mit Thema „Kommunikation zwischen Arzt und Patienten – Alphabetisierung in der Gesundheit – Beteiligung der Patienten an der Beschlussfassung“ hervor, die von dem Institut für Kommunikation und Alphabetisierung in Gesundheitswesen und Massenmedien (HIT) unter Beteiligung von 2.000 Patienten im Rahmen der zweiten Phase der Informationskampagne von Med&Me durchgeführt wurde.

Laut der wissenschaftlich verantwortlichen Dr. Evi Simou zögern 23% manchmal, mit dem Arzt über ihre Angewohnheiten und Lebensweise zu sprechen, während 27% dem Arzt Fragen zu stellen vermeiden, weil sie annehmen, der Arzt sei in Eile. Ebenfalls nehmen 46% an, der Arzt berücksichtige bei der Verschreibung der Medikamente nicht die wirtschaftliche Situation des Patienten. Dr. Giannis Mpoukovinas, Präsident der Gesellschaft der Onkologie-Fachärzte Griechenlands (HESMO), meinte seinerseits, „der Arzt hat bei der Informierung dazwischen zu balancieren, den Patienten nicht niederzuschmettern, ihn aber auch nicht einzulullen„. Die Vorsitzende des Vereins Krebskranker – Freiwilliger – Freunde – Ärzte (KEFI), Zoi Grammatoglou, wiederum erklärte: „Wir brauchen Gesundheitsprofis mit Einfühlungsvermögen, die in der Kommunikation ausgebildet und fähig sind, Themen der Diagnose, der Therapie, des Rückfalls und des möglichen Todes zu handhaben.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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