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Archiv für Mai, 2019

Mittelschicht watschte Griechenlands Regierung ab

31. Mai 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 493 Kommentare ausgeschaltet

Anstatt all jene zu stützen, die in Griechenland die blutigen Überschüsse bestritten, wählte die SYRIZA, Geld an die Rentner zu verteilen!

Die Analyse des Ergebnisses der in Griechenland am 26 Mai 2019 durchgeführten Europawahlen befindet sich erst am Anfang und wir werden noch viel lesen und hören. Jedoch stellen wir mit Kummer fest, dass man bei der SYRIZA nicht nur nicht den gegen sie entstandenen Tsunami bemerkte, sondern immer noch nicht zu interpretieren vermag, was sie in die Wahlniederlage führte.

Das Schlimmste von allem ist, dass sie auf die Bürger wütend sind, die gegen sie stimmten und ihnen damit die Botschaft schickten. Man begriff nicht, was die unvergessliche Melina Mercouri einst zu Andreas Papandreou gesagt hatte: „Herr Präsident, man mag uns nicht.
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Neue politische Landschaft in Griechenland

30. Mai 2019 / Aufrufe: 721 Kommentare ausgeschaltet

Die neue politische Landkarte in Griechenland nach der Wahlniederlage der SYRIZA bei den Europawahlen 2019.

Die Polarisierung zwischen Griechenlands beiden großen Parteien, SYRIZA und Nea Dimokratia (ND), „demontierte“ die derzeit noch im Parlament vertretenen kleineren politischen Träger.

Angesichts der auf den 07 Juli 2019 anberaumten vorgezogenen Parlamentswahlen gestaltet die politische Karte des Landes sich mittlerweile neu.
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Neuwahlen in Griechenland am 07 Juli 2019

29. Mai 2019 / Aufrufe: 967 1 Kommentar

Warum Griechenlands Regierung für die Durchführung der vorgezogenen Neuwahlen den 07 Juli 2017 wählte.

Wie in Griechenland der Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos mittlerweile auch offiziell bestätigte, sollen die vorgezogenen Neuwahlen nicht am nächstmöglichen Termin, sprich dem 30 Juni, sondern erst am 07 Juli 2019 erfolgen.

Hauptsorge der Regierung ist, wie sie es schaffen wird, die von der Nea Dimokratia (ND) als deren grundlegendes Ziel gesetzte Unabhängigkeit (sprich eine eigenständig regierungsfähige Mehrheit) zu verhindern.
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Griechenlands Regierung holt sich Wahlkampfgeschenke zurück

28. Mai 2019 / Aufrufe: 779 Kommentare ausgeschaltet

Nach den generösen Wahlkampfgeschenken haben in Griechenland die Steuerzahler nun zeitnah eine Steuerrechnung von über 8 Milliarden Euro zu begleichen.

Nach drei Wahlkampfmonaten, in denen Griechenlands Regierung in einer altparteilichen Stimmenfangstrategie die staatlichen Kassen öffnete, werden mit dem Wahlgang am 26 Mai 2019, aber auch mit der zweiten Runde der Kommunalwahlen am nächsten Sonntag die Wahlabläufe vollendet werden.

Nur dass danach die Steuerpflichtigen zur bekannten Routine der Überbesteuerung und der Zahlung von Steuern zurückkehren. Ab Mitte des Sommers 2019 beginnt ein steiniger Weg, der steil, aber auch sehr rutschig ist.
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Griechenlands Premier kündigte Neuwahlen an

27. Mai 2019 / Aktualisiert: 28. Mai 2019 / Aufrufe: 657 Kommentare ausgeschaltet

Nach der am 26 Mai 2019 erlittenen herben Wahlschlappe kündigte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras vorgezogene Parlamentswahlen an.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras erklärte bereits im Vorfeld der Wahlen am 26 Mai 2019, im Fall einer etwa 5% übersteigenden „Wahlschlappe“ zur Initiierung vorgezogener Parlamentswahlen schreiten zu werden.

Nachdem sich auf Basis der am Abend des 26 Mai 2019 voranschreitenden Auszählung der landesweit abgegebenen Stimmen ein Vorsprung der Nea Dimokratia (ND) in einer Größenordnung von rund 9,5% abzeichnete, zog Alexis Tsipras die Konsequenzen und kündigte vorgezogene Neuwahlen an.
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Griechenland will Wehrsold erhöhen

26. Mai 2019 / Aufrufe: 790 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stehen grundlegende Umbrüche bei Militär und Wehrdienst an.

Es wird erwartet, dass Griechenlands stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis einen grundlegenden Beschluss bezüglich des Wehrdienstes erlassen wird.

Detaillierter stehen mit besagtem Beschluss, den der stellvertretende Finanzminister nach den Wahlen unterzeichnen wird, signifikante „Umbrüche“ beim Wehrdienst an. Die gewählte zeitliche Periode ist natürlich nicht zufällig, da die Regierung nicht möchte, dass der Beschluss als „Wahlkampfgeschenk“ betrachtet wird.
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Migranten sind für Griechenland eine Gefahr

25. Mai 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 617 Kommentare ausgeschaltet

Flüchtlinge und Migranten aus Asien und Afrika sind für Griechenland eine Gefahr und keine Lösung für sein akutes Bevölkerungsproblem.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras mag meinen, die Migranten und die Flüchtlinge aus Asien und Afrika werden das demographische Problem des Landes lösen, die Experten sind jedoch kategorisch.

Georgios Daskalakis, Assistenzprofessor für Tokologie und Gynäkologie – Natalmedizin an der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen (EKPA / UOA), führte an: „Diese Menschen sind nicht die Lösung für das akute Problem des in Griechenland unkontrollierbare Dimensionen anzunehmen neigenden Geburtenrückgangs, weil die Bevölkerung des Landes sich ethnologisch verändern wird, während sie sich nicht integrieren und nicht assimilieren.
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KategorienMeinungen, Politik Tags:

Griechenland mangelt es an Selbstkritik

24. Mai 2019 / Aufrufe: 505 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland täte gut daran, sich in Selbstkritik zu üben um aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die sogenannten europäischen Partner kamen 2010 nicht aus ihrer eigenen Initiative nach Athen. Sie wurden von Griechenland herbeigerufen, weil es sich von den Finanzmärkten kein Geld mehr leihen konnte. Üben wir uns also in Selbstkritik, bevor wir die anderen kritisieren.

Wenn ein Land nicht seine Fehler anerkennt und die notwendige Selbstkritik ausübt, ist sehr wahrscheinlich, dass es solche Fehler in Zukunft wiederholt. Griechenland scheint dieser Kategorie anzugehören.
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Anstatt Griechenlands rettete der IWF Europas Banken

23. Mai 2019 / Aktualisiert: 25. Mai 2019 / Aufrufe: 506 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF gesteht ein, dass er in Griechenland falsch vorging, jedoch die europäischen Banken rettete.

Mit einer „Benotung“ der Leistung seiner eigenen Programme versucht der Exekutiv-Rat des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Programmplanungsverfahren mit dem hören Ziel neuzugestalten, die in Ländern wie Griechenland erfolgten Fehler zu vermeiden.

Im Rahmen dieser Bewertung des Verlaufs der von 2008 bis 2017 realisierten Programme stellt der Exekutivrat des Fonds in etlichen Fällen signifikante Verfehlungen und Unterlassungen fest. In dem einschlägigen Bericht gibt es sogar wiederholte Bezugnahmen auf Griechenland, die laut der Nachrichtenagentur ANA-MNA hervorheben:

  • Die falsche Weise der Tangierung im anfänglichen Stadium des Problems der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung.
  • Den der fiskalischen Angleichung verliehenen unverhältnismäßigen Nachdruck.
  • Die überoptimistischen Einschätzungen bezüglich der makroökonomischen Größen.


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Ausländer missbrauchen Griechenlands Gesundheitssystem

22. Mai 2019 / Aufrufe: 1.063 2 Kommentare

Griechenlands öffentliches Gesundheitssystem wird systematisch rechtswidrig von ehemaligen Wirtschaftsmigranten missbraucht.

Unter Ausnutzung des Gesetzes bezüglich der Deckung nicht Versicherter gehen mit in der Vergangenheit erworbenen Sozialversicherungsnummern (AMKA) als „Pass“ in den öffentlichen Krankenhäusern frei und kostenlos Ausländer ein und aus, die nicht (mehr) in Griechenland wohnen und zu diesem Zweck aus Nachbarländern anreisen.

Dieser Umstand ist der Führung des Gesundheitsministerium absolut bekannt, das als desinteressierter Zuschauer das „Kommen und Gehen“ der Ausländer im Gesundheitssystem beobachtet und unfähig ist, die Zuströme der Ausländer in den öffentlichen Krankenhäusern Griechenlands zu kontrollieren – mit allem, was dies für den Schaden der staatlichen Kassen und obendrein in einer dermaßen schwierigen Periode für die geschrumpften Etats der Gesundheitsstrukturen bedeutet.
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