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Griechenland lässt Pserimos ohne Strom

15. Februar 2019 / Aufrufe: 908

In Griechenland hat die Insel Pserimos seit 2 Monaten keinen Strom, weil es angeblich Niemanden gibt um den Schaden zu beheben.

Die wenigen Einwohner von Pserimos in Griechenland sind verzweifelt, da es auf der zwischen Kalymnos, Kos und der türkischen Küste liegenden Insel in den beiden letzten Monaten auf den Straßen keinen Strom gibt und das Gebiet bei Sonnenuntergang in Dunkelheit versinkt.

Als ob die Strapazen, welche die 24 ständigen Einwohner der Insel erleiden, nicht ausreichen, kam auch die zumindest provokante Antwort des Oberbürgermeisters (die Insel gehört dem Gemeindeverband Kalymnos an) auf ihr Verlangen nach Behebung des Schadens.

Einwohner von Pserimos wurden von Griechenlands Staat „vergessen“

Fast 60 Tage lang sagen sie uns, Niemanden zu haben um ihn uns zu schicken, damit er den Strom anschließt. Abends kann jeder, der es will, in den Hafen einlaufen, ohne dass wir irgendetwas mitbekommen„, berichtet die 60-jährige Frau Fotini, wobei sie betont, die Einwohner von Pserimnos seien von dem Staat bewusst vergessen worden.

Außer dem Ausfall der Stromversorgung sind die – auch als „Eremiten der Ägäis“ bekannten – Einwohner der Insel Pserimos aber auch alltäglich aufgefordert, einer Fülle an Problemen zu begegnen, die sich – wie sie sagen – aus dem Desinteresse seitens der herrschenden Kreise ergeben. „Eine Küstenschifffahrtsverbindung zu den anderen Inseln haben wir nur dreimal in der Woche, und wenn das Meer stürmisch ist, braucht der Kutter bis zu fünf Tage, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen„, betont Frau Fotini und fügt an, eine weitere „Wunde“ der Insel sei das Fehlen eines Arztes: „Im vergangenen Jahr verlor ich mitten auf dem Meer meinen Mann, während wir ihn mit einem Schlauchboot nach Kalymnos brachten. Unser Leben ist dramatisch, alle haben uns aufgegeben.

Zusätzlich erfüllt die geographische Lage der Insel, die gerade einmal 10 Meilen von der türkischen Küste und eine Viertelmeile von Imia entfernt liegt, die Einwohner mit einem Gefühl der Unsicherheit. „Der nächstgelegene existierende Wachposten liegt zwei Stunden von hier weg. Bis sie im Fall einer türkischen Invasion bei uns ankommen, werden sie uns alle abgeschlachtet haben. Jeden Morgen ist das Erste, was wir bei Tagesanbruch tun, zur heiligen Jungfrau zu beten, damit der Tag für unsere Insel ohne Verluste verläuft„, sagt der 35-jährige Giorgos, einer von den beiden jungen Menschen, die auf Pserimos verblieben sind.

(Quelle: dimokratianews.gr)

  1. Constantin
    16. Februar 2019, 04:26 | #1

    MEINE LIEBLINGSINSEL
    Ich bin schon so viele male auf der Insel Pserimos gewesen und werde immer wieder herkommen. Hier habe ich feine, freundliche Menschen kennen gelernt. Sie müssen tagtäglich schauen, wie sie über die Runden kommen. Zum Glück kommen einige Touristen-Boote zu dieser schönen, kleinen Insel und bringen etwas Euros in die Kassen der wenigen Tavernas. Wunderbare Kräuter sammeln einige Inselbewohner und das allerbeste ist der Bienenhonig, das Beste was ich je genossen habe! Ich bin auch schon eine Woche dort gewesen und habe die Ruhe genossen: schöner, feinsandiger Strand und am Abend den Sternenhimmel geniessen mit den netten Menschen zusammen ist einfach einmalig. Pserimos ich komme immer wieder ob mit Strom oder ohne! Danke ihr lieben Leute.

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