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Änderung bei Fahrzeugimport nach Griechenland

14. Februar 2019 / Aufrufe: 1.438

Nach Griechenland eingeführte Fahrzeuge müssen fortan bei dem nächstgelegenen Zollamt und nicht wie bisher erst am Ort der ersten Entladung deklariert werden.

Ab dem 18 Februar 2019 müssen in Griechenland alle aus der EU im Inland eintreffenden Importfahrzeuge unabhängig von der Art ihrer Verbringung (per Verladung oder aus eigner Kraft) obligatorisch per sogenannter Fahrzeugs-Ankunftsdeklaration (DAO) sofort bei dem der Grenzübergangsstelle nächstgelegenen Zollamt und nicht erst am ersten Ort der Entladung gemeldet werden, wie es bisher für die per Verladung verbrachten Fahrzeuge galt.

Der besagte institutionelle Rahmen wurde nach dem Erlass des Beschlusses des Leiters der AADE, Giorgos Pitsilis, mit Protokoll-Nr. A.1051/06-02-2019 vollendet, womit das Prozedere der Einreichung der DAO bestimmt wird.

Elektronische Deklaration nach Griechenland eingeführter Fahrzeuge

Auf diese Weise soll den in Fällen des Erwerbs und der Einfuhr von EU-Fahrzeugen nach Griechenland beobachteten „Umtriebigkeiten“ ein Riegel vorgeschoben werden. Konkret geht es um die „geschickte“ Verschiebung des Abgabedatums der DAO, bis sich ein gutgläubiger Kunde findet, auf dessen Namen die Zollabfertigung abgewickelt und somit seitens des Händlers / Importeurs steuerpflichtige Materie verheimlicht wird. In der Praxis werden dazu die Fahrzeuge nach ihrem Eintreffen in Griechenland nicht gleich regulär deklariert, womit dann auch die entsprechenden Abgaben zu entrichten wären, sondern erst einmal rechtswidrig „zwischengelagert“. Die Deklaration erfolgt dann (erst) mithilfe nachträglich auf den Namen des Käufers / Kunden ausgestellter Frachtpapiere, womit nicht nur die Entrichtung der einschlägigen Abgaben und Belastungen hinausgezögert, sondern gegebenenfalls auch der gewerbliche Import verschleiert wird.

Spezieller ist mit dem Beschluss der AADE die obligatorische elektronische Abgabe (ab 15 März 2019) der DAO durch die Person, welche die Einfuhr tätigt, oder die Eigentümer der Fahrzeuge oder die Empfänger oder deren gesetzliche Vertreter mittels des Zollinformationssystems ICISNET sofort bei Ankunft eines Fahrzeugs in Griechenland bei dem nächstgelegenen Zollamt und nicht erst an dem Ort der ersten Entladung vorgesehen.

Griechenland schafft nicht nur „gläserne“ Bürger, sondern auch … Autos

Damit werden die kontrollierenden Zollbehörden Griechenlands und speziell die mobilen Kontrolleinheiten der Zollämter die Möglichkeit haben, zu effizienteren Kontrollen auf den Verkehrsachsen des Landes und in Lagerstätten zu schreiten und in Echtzeit den rechtmäßigen (oder nicht) Verkehr der vorstehenden Fahrzeuge mittels abgleichender Recherchen im Informationssystem der Zollämter bezüglich der fristgerecht oder nicht erfolgten Einreichung der Fahrzeugs-Ankunftsdeklaration zu schreiten und Phänomene der Steuerhinterziehung und des Schwarzhandels radikal zu bekämpfen.

Letztendlich wird die bessere Verfolgung der Bewegung aller Fahrzeuge ab ihrem Eintreffen in Griechenland sichergestellt, ab dem auch die Verpflichtung zur Entrichtung der Taxierungsabgabe geboren wird und deren Fälligkeit zu laufen beginnt, und konkret die Einhaltung der Frist für Fälligkeit der Taxierungsabgabe und Abgabe der speziellen Deklaration für die Zollabfertigung der Fahrzeugs, sprich spätestens bis zum 15. des Folgemonats ab dem Eintreffen der Fahrzeuge im Land.

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

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