Gute Aussichten für E-Commerce in Griechenland

20. Januar 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 249

In Griechenland wird erwartet, dass die Konsumenten 2019 über 5 Milliarden Euro für Onlinekäufe von Produkten und Dienstleistungen ausgeben werden.

Der elektronische Handel hat in Griechenland signifikante Wachstumsspielräume, da derzeit gerade einmal 4 von 10 Konsumenten Online-Käufe tätigen, während die entsprechenden Quoten „reifer“ europäischer Online-Märkten 70% – 75% übersteigen.

Schätzungen zufolge kauften in Griechenland 2017 ungefähr 3,5 Millionen Konsumenten per Internet Produkte und Dienstleistungen im Gesamtwert von 4,5 – 5 Mrd. Euro, gegenüber 4 Mrd. Euro im Jahr 2016.

Über 7.000 Firmen in Griechenland betreiben digitale Vertriebskanäle

Laut der von dem Workshop für E-Commerce der Wirtschaftsuniversität Athen durchgeführten jährlichen Studie steht der ansteigende Verlauf des elektronischen Handels sowohl mit der digitalen Reife der selbigen Konsumenten als auch dem Umstand in Zusammenhang, dass die Firmen selbst sich dem digitalen Vertriebskanal zuwenden. Einen organisierten digitalen Vertriebskanal betreiben mittlerweile über 7.000 griechische Firmen, von denen 2/3 mittelständische oder große Unternehmen (mit über 10 Beschäftigten) und 1/3 kleine dynamische Firmen sind, deren Hauptvertriebskanal der digitale ist.

Im selben Moment bestehen auf dem griechischen E-Commerce-Markt jedenfalls weiterhin Probleme. Die Hauptprobleme, denen die Online-Käufer begegnen, beziehen sich auf die Übergabe der Produkte, wie es die hohen Übergabe- / Versandkosten (70%), die Zustellungszeiten (31%) und der Erhalt fehlerhafter Produkte (15%) sind. Die zweite Kategorie von Problemen betrifft den Support, wie Schwierigkeiten bei Auskünften nach dem Kauf (19%) und der telefonischen Kommunikation (13%).

(Quellen: dimokratianews.gr, dept.aueb.gr)

Kommentare sind geschlossen