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Archiv für Oktober, 2018

4 Millionen Griechen drohen Pfändungen

31. Oktober 2018 / Aktualisiert: 02. September 2020 / Aufrufe: 1.044 1 Kommentar

In Griechenland drohen rund 4 Millionen Steuerpflichtigen extreme Maßnahmen und der Ombudsmann stellt unglaubliche Gesetzwidrigkeiten bei den Pfändungen des Fiskus fest.

Ein Sonderbericht des Ombudsmanns zeigt das Chaos in Griechenland auf, dass bei den Verfahren zur Pfändung bei Bankkonten durch die Finanzämter und Versicherungskassen herrscht. Wie hervorgeht, legt der Fiskus sogar dann an Sozialbeihilfen, Mutterschaftsgelder, Löhne, Renten, Agrarsubventionen „Hand an“, wenn die Bankkonten von den Inhabern als pfändungsgeschützt deklariert worden sind.

Derweilen befinden sich auf den Listen der Schuldner entweder wegen Verbindlichkeiten an das Finanzamt oder an die Versicherungskassen fast 4.000.000 Steuerpflichtige, die in Gefahr laufen, mit Pfändungsbeschlüssen konfrontiert zu werden.
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Griechenland: Countdown eines neuen Bankrotts

30. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.253 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland läuft der Countdown für einen neuen Bankrott seiner Wirtschaft.

In den vergangenen Tagen mag in Griechenland in den Massenmedien das Tagesgeschehen von den Feuerwerken anlässlich der vorläufigen Inhaftierung des ehemaligen Ministers Giannos Papakonstantinou beherrscht worden sein. Unabhängig davon befindet sich die reale Wirtschaft jedoch weiterhin im freien Fall.

Wer – sei als Selbständiger oder als Arbeitnehmer einer der hunderttausenden griechischen Unternehmen des privaten Sektors – auch nur den geringsten Bezug zur realen Wirtschaft hat, sieht um sich herum überall die Niedergeschlagenheit und die Verzweiflung der Menschen, welche die Zahnräder der realen Wirtschaft des Landes darstellen.
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Anstieg der MwSt.-Einnahmen in Griechenland

29. Oktober 2018 / Aufrufe: 437 Kommentare ausgeschaltet

Im Gegensatz zu der Einkommensteuer verzeichnete in Griechenland der Fiskus einen signifikanten Anstieg der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer.

Laut den von der staatlichen Rechnungszentrale (GLK) bekanntgegebenen Angaben über die Ausführung des diesjährigen staatlichen Haushaltsplans wird in den neun Monaten Januar – September 2018 ein Rückgang der Einnahmen des Fiskus aus der Einkommensbesteuerung und ein signifikanter Anstieg der Einnahmen aus der MwSt. verzeichnet.

Konkret waren die Einnahmen aus den Steuern auf die Einkommen natürlicher und juristischer Personen im Vergleich zu dem für den diesjährigen neunmonatigen Zeitraum Januar – September gesetzten Ziel wegen der gewährten Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärungen der juristischen Personen um 416 Mio. Euro niedriger. Im Gegensatz zu der Einkommensteuer überstiegen die Einnahmen aus der MwSt. das für die selbe neunmonatige Periode festgesetzte Ziel um 350 Mio. Euro.
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Griechenlands Konsumenten favorisieren lokale Produkte

28. Oktober 2018 / Aufrufe: 597 Kommentare ausgeschaltet

Die Verbraucher in Griechenland wenden sich zunehmen einheimischen Produkten zu.

Das in Griechenland in den Jahren der Krise aufgeblühte Phänomen des wirtschaftlichen Patriotismus hält auf dem inländischen Markt gut an.

Dies beschränkt sich sogar nicht nur auf die Ebene einer Kaufabsicht seitens der Verbraucher, da die Fakten hohe Anteile für die griechischen Lieferanten von Nahrungsmitteln und allgemein Supermarkt-Basisprodukten zeigen.
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Ehemaliger „Wirtschaftszar“ Griechenlands sitz im Knast

27. Oktober 2018 / Aufrufe: 717 Kommentare ausgeschaltet

Giannos Papantoniou und Stavroula Kourakou: Die Ehe, das Vermögen, die Villen in Kifisia und auf Syros, die Schweiz und … der Korydallos.

Auf Beschluss des zuständigen Staatsanwalts wurden in Griechenland am 24 Oktober 2018 der ehemalige Wirtschafts- Und Verteidigungsminister Giannos Papantoniou sowie auch seine Ehefrau Stavroula Kourakou in die Gefängnisanlagen Korydallos eingewiesen.

Die beiden Eheleute wurden am späten Abend des 23 Oktobers 2018 wegen der Beschuldigung der Legalisierung illegaler Einkommen in Untersuchungshaft genommen, verbrachten die Nacht in den Überführungszellen der Generalpolizeidirektion Attikas (GADA) und wurden am nächsten Tag entsprechend in die nach Geschlecht separierten Flügel der Gefängnisanlagen Korydallos eingewiesen.
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Griechenland bleibt Schulden-Champion

26. Oktober 2018 / Aufrufe: 614 1 Kommentar

Griechenland hat weiterhin die mit Abstand höchste öffentliche Verschuldung in der EU.

Laut der am 22 Oktober 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen zweiten Bekanntgabe der Angaben der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) verzeichnete Griechenlands Wirtschaft im Jahr 2017 einen fiskalischen Überschuss von 0,5%, während die öffentliche Verschuldung auf 176,1% des BIP (317,4 Mrd. Euro) sank, gegenüber 178,5% des BIP im Jahr 2016.

In der Eurozone sank im Jahr 2017 das fiskalische Defizit auf 1% des gemittelten Gemeinschafts-BIP, gegenüber 1,6% im Jahr 2016, während in der EU das fiskalische Defizit von 1,7% des BIP im Jahr 2016 auf  1% sank.
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U-Haft für ehemaligen Verteidigungsminister Griechenlands

25. Oktober 2018 / Aktualisiert: 25. Oktober 2018 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden der ehemalige Verteidigungsminister Giannos Papantoniou und seine Ehefrau Stavroula Kourakou in Untersuchungshaft genommen.

Nach ihrer viele Stunden dauernden Aussage vor den Korruptions-Untersuchungsrichtern bezüglich der Legalisierung illegaler Zahlungen, die der ehemalige Verteidigungsminister Giannos Papantoniou erhalten haben soll, traten er und seine Ehefrau Stavroula Kourakou den Weg ins Gefängnis an.

Nach dem stundenlangen Prozedere wurden die beiden Eheleute auf einstimmigen Beschluss des Staatsanwalts und der Untersuchungsrichter wegen der Beschuldigung der Legalisierung rechtswidriger Einkommen in Höhe von 2,8 Mio. Schweizer Franken, die Herr Papakonstantinou während der Ausübung seiner Aufgaben im Jahr 2003 als „Geschenk“ erhalten haben soll, in Untersuchungshaft genommen.
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Griechenlands Bürger misstrauen ihren Medien

24. Oktober 2018 / Aufrufe: 439 Kommentare ausgeschaltet

Die Bürger Griechenlands vertrauen den Medien des Landes fast überhaupt nicht mehr.

Einer von dem Pew-Forschungszentrum durchgeführten Untersuchung zufolge vertrauen die Bürger Griechenlands ihren Masseninformationsmedien fast überhaupt nicht.

Detaillierter erhebt die bereits seit Januar 2018 publizierte und am vergangenen Sonntag von dem griechischen Grafiker Jo Di visualisierte Erhebung des Pew-Zentrums hinsichtlich der Abdeckung der Nachrichten weltweit und speziell in Griechenland ernsthafte Themen, wo das Vertrauen in die Massenmedien auf dem letzten Platz liegt.
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Neue Fristen für Airbnb-Vermieter in Griechenland

23. Oktober 2018 / Aufrufe: 689 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden die Fristen für die Deklaration sogenannter Kurzzeitvermietungen verlängert beziehungsweise gelockert.

Auf Beschluss des Leiters der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) Giorgos Pitsilis wurden in Griechenland die Fristen für die erstmaligen Deklarationen sogenannter Kurzzeitvermietungen à la Airbnb teilweise verlängert.

Den Runderlass POL 1187/2017 modifizierend bestimmte Giorgo Pitsirlis, dass die September-Deklarationen mit allen Deklarationen seit Anfang des Jahres 2018 zusammengefasst bis zum 30 November eingereicht werden können und nicht bereits wie anfänglich vorgesehen zum 20 Oktober 2018 abzugeben sind.
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Griechenlands Banken ködern Schuldner

22. Oktober 2018 / Aufrufe: 656 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen mit einer gemeinsamen Regelung die Schuldner notleidender Kredite motivieren, wenigstens einen Teil ihrer Schuld zu tilgen.

In Griechenland bieten die Banken im Rahmen einer gemeinsamen Regelung all denen, die auf die Inanspruchnahme der Lex Katseli verzichten, einen großzügigen Schuldenschnitt an.

Speziell für die notleidenden Verbraucherkredite sieht besagte Regelung einen allgemeinen horizontalen „Schuldenschnitt“ um 80% für eine Schuld von bis zu 50.000 Euro je Bank vor. Hinsichtlich der Immobiliarkredite bezieht die Regelung sich nur auf die Hauptwohnung und öffnet sich für Kredite von bis zu 500.000 Euro, wobei der Kreditnehmer aufgefordert ist, 80% des heutigen Wertes seiner Immobilie zu tilgen.
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