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Griechenlands Bürger sind verunsichert und misstrauisch

29. September 2018 / Aufrufe: 403

Die Bürger Griechenlands sind religiös, verunsichert und misstrauisch und vertrauen zu über 50 Prozent nur Universitäten, Militär, Polizei, Kirche und Gerichten.

Die überwältigende Mehrheit der Griechen tat bei einer Meinungsumfrage „lautstark“ ihren tiefen Glauben kund, bleibt jedoch gegenüber den Politikern, aber auch ihren Mitbürgern weiterhin misstrauisch.

Gleichzeitig zeigt sich ein großer Anteil der Bürger Griechenlands hinsichtlich ihrer Zukunft unsicher, da sie befürchten, ihre Arbeit zu verlieren oder vielleicht keine zu finden.

90% der Griechen misstrauen ihren Mitmenschen

Das Institut für Forschung und Politik (diaNEOsis) organisierte in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Gesellschaftsforschung (EKKE) die erstmalige Teilnahme Griechenlands an der World Values Survey (WVS), einer internationalen Werte-Umfrage, die seit 1981 zu dem Zweck durchgeführt wird, die Entwicklung und den Wandel der grundlegenden Werte und Positionen der Bürger in den modernen Gesellschaften zu beobachten.

Was spezieller die Haltung der Griechen gegenüber der Religion betrifft, erklären sich 81,4% als „religiös“, während 21% der Griechen vertreten, wenn die Wissenschaft und die Religion kollidieren, habe immer die Religion „Recht“.

Auf Basis der Ergebnisse der Studie vertrauen die Griechen zu Anteilen von über 50% nur fünf Institutionen, und diese sind die Universitäten, Streitkräfte, Polizei, Kirche und Gerichte, und zu 90% stimmen sie nicht der Ansicht zu, dass „die meisten Menschen vertrauenswürdig sind„. Ebenfalls betrachtet einer von drei Griechen die Politik als „für sein Leben signifikant„, während vier von zehn antworten, lokale Amtsträger und Dienstleister „häufig“ oder „immer“ bestechen müssen um die benötigten Leistungen zu erhalten.

Im selben Moment nehmen 63% der Griechen an, „unsere Gesellschaft muss schrittweise durch Reformen verbessert werden„, und 1/3, dass die Wähler bestochen werden. Gleichzeitig schätzt die Hälfte ein, die Immigranten haben eine negative Auswirkung auf die Entwicklung Griechenlands, 64% nimmt an, die Immigration „erhöht die Terrorgefahr“, und 63,5%, dass die Immigration „die Arbeitslosigkeit erhöht“.

Beunruhigungen und Sorgen der Bürger Griechenlands

55% stimmen der Ansicht zu, „die Beschäftigung stellt eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft dar„, während zwei von fünf der Ansicht zustimmen, „wenn eine Mutter arbeitet, leiden die Kinder„. Hinsichtlich der Frage „wen würden Sie als Nachbarn haben wollen„, erklärt einer von drei Griechen, keine Homosexuellen, einer von vier, keine Immigranten, und einer von fünf, keine Personen einer anderen Religion als Nachbarn haben zu wollen.

Auf Basis der Ergebnisse beunruhigen sich ebenfalls einer von vier Bürgern über die Möglichkeit eines Bürgerkriegs, zwei von fünf über die Möglichkeit eines Terroranschlags und einer von drei über die Möglichkeit „eines sein Land betreffenden Kriegs„.

Weiter erklärt einer von zehn Griechen, während des letzten Jahres einem Verbrechen zu Opfer gefallen zu sein, während drei von zehn erklären, in ihrer Nachbarschaft erfolgen „häufig“ oder „sehr häufig“ Überfälle. Aus den Ergebnissen der Untersuchung zeigt sich, dass die Teilnehmer sich nicht nur über die Lage im Land, aber auch die Zukunft ihrer Kinder beunruhigen. 29% sorgen sich, vielleicht nicht in der Lage zu sein, „ihren Kindern eine gute Bildung zu vermitteln„, und sechs von zehn unserer Mitbürger im Alter von 30 – 49 Jahren sorgen sich, „vielleicht ihre Arbeit zu verlieren“ oder „vielleicht keine Arbeit zu finden„.

Ungefähr sieben von zehn Griechen erklären, „sehr“ oder „recht“ glücklich zu sein (bei den jungen Leuten ist der Anteil 83%), und acht von zehn, eine „gute“ oder „sehr gute“ Gesundheit zu haben (bei den jungen Leuten ist der Anteil 94%).

(Quelle: dimokratianews.gr)

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