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7 traurige „Bestleistungen“ Griechenlands

24. August 2018 / Aufrufe: 762

Die sieben traurigen Championate Griechenlands, die den Jubel über den Ausgang aus den Memoranden annullieren.

Das Auslaufen des dritten Memorandums für Griechenland am 20 August 2018 wird auf politischer Ebene als Erfolgsgeschichte und Beginn einer neuen Epoche gefeiert.

Allerdings stigmatisieren sieben negative „Championate“ den Ausgang Griechenlands aus den Memoranden und beweisen, dass er alles andere als „sauber“ bezeichnet werden kann und die Charakterisierung „Sucess Story“ nicht gerechtfertigt ist.

Von der Höhe der Verschuldung bis hin zu Mammut-Überschüssen

1. Griechenland wurde 2010 in die Enge der Konvergenzprogramme gezogen und kam unter den fünf Mitgliedstaaten der Eurozone, die Hilfe benötigten, als letzter heraus (die übrigen vier waren: Irland, Portugal, Zypern und Spanien). Zusätzlich unterschrieb es drei Memoranden, die anderen Länder dagegen nur eins.

2. Der Epoche der Memoranden folgt der Status der „verstärkten Beaufsichtigung“ nach. Er wurde (wie auch das 1. Memorandum) speziell für Griechenland geplant und umfasst vierteljährliche (anstatt halbjährlicher) Kontrollen und eine vielfältige Beobachtung im Rahmen der „verstärkten Beaufsichtigung“, des „Europäischen Halbjahrs“, der „Post-memorandischen Beobachtung“ durch die Kommission und den IWF, des „Frühwarnsystems“ des ESM bis zur vollständigen Begleichung der Verschuldung sowie auch der Kontrollen der Eurogruppe bezüglich der Einhaltung der Verpflichtungen, welche die schrittweise weitere Erleichterung der Verschuldung gestatten werden.

3. Griechenland hat sich bis 2060 zu hohen Primärüberschüssen (jährlich 3,5% bis 2022 und danach im Durchschnitt 2,2%) und zusätzlichen Maßnahmen während der post-memorandischen Periode verpflichtet (Minderung von Renten und Steuerfreigrenze, Angleichung von Immobilien-Einheitswerten, völlige Streichung ermäßigter MwSt.-Sätze u. a.).

4. Griechenland hat weiterhin die höchste Verschuldung in der Eurozone in Höhe von 345,4 Mrd. Euro, während es in das 1. Memorandum mit 320 Mrd. Euro eintrat.

5. Die griechischen Banken bleiben weiterhin im Status der Kapitalverkehrskontrollen.

6. Im Gegensatz zu den übrigen vier Ländern vollendete Griechenland das Programm ohne geschafft zu haben, eine 10-Jahres-Anleihe zu emittieren. Am schlimmsten ist, dass die Umstände die umgehende Rückkehr an die Märkte und insbesondere mit einem 10-jährigen Titel nicht begünstigen. Beispielsweise schloss am 20 August 2018 die griechische 10-Jahres-Anleihe mit einem marginalen Anstieg ihrer Rendite ab (4,363% gegenüber 4,337% am vorherigen Freitag) und auch der Anstieg an der Athener Börse schwach war (+0,32%).

7. Das öffentliche Vermögen wurde mittels des Privatisierungs-Superfonds praktisch für 99 Jahre verpfändet, damit die Tilgung der Kredite sichergestellt wird.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: M. Rozakos)

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