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Archiv für Juli, 2018

Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 585 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
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Die wirklichen Hinergründe des Bankrotts Griechenlands

10. Juli 2018 / Aufrufe: 2.069 4 Kommentare

Das gigantische Anwachsen des öffentlichen Sektors, aber auch das Konsummodell und die Lebensweise seiner Bürger führten Griechenland in den Verfall.

Mit dem Verstreichen der Jahre fragen Griechenlands Bürger sich zunehmend, wie wir beim Bankrott und den Memoranden ankamen, während die Massenmedien und ein Teil der politischen Welt von Zeit zu Zeit ein Thema einer Erforschung und Suche nach Verantwortungen und Verantwortlichen aufgreifen, auch wenn sie sich streiten, ob die Erforschung ab 2010 oder ab 2009 oder noch weiter zurück beginnen soll – mit dem Ergebnis, dass keinerlei essentielle Untersuchung bezüglich dieses Themas erfolgt ist.

Leider sehen wir in Griechenland üblicherweise den Baum, verlieren jedoch das Bild des Waldes, und so sehen alle die Symptome der Krankheit, suchen jedoch nicht nach dem Grund, weil – wenn sie nach den Gründen für den Verfall des Landes suchen würden – die Nachforschung tief in die Vergangenheit zurückzuführen hätte.
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Warum erzürnen Menschen sich über Migranten?

9. Juli 2018 / Aufrufe: 759 Kommentare ausgeschaltet

Das Thema der Flüchtlinge und Immigranten wird in der westlichen Welt mittels irriger Ansichten offensichtlich skrupellos politisch instrumentalisiert.

Es besteht sicherlich eine schwierige Realität. Es besteht jedoch allerdings auch eine Wahrnehmung dieser Realität, die zumindest hinsichtlich des Themas der Flüchtlinge und Migranten verzerrt ist.

Die Realität bezieht sich auf die Tatsache, dass das Thema der Flüchtlinge / Migranten an dem Punkt angelangte, die Politik auf weltweiter Ebene auf die härteste Weise zu bestimmen, von den USA bis hin zu England und – hauptsächlich – dem kontinentalen Europa.
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Griechenlands Banken verhökern rote Kredite

8. Juli 2018 / Aufrufe: 825 2 Kommentare

Auf Druck der nationalen Zentralbank und des ESM beschleunigen Griechenlands Banken die Veräußerungen leistungsgestörter Positionen zu Spottpreisen an private Fonds.

Der Präsident der Griechischen Bank, Giannis Stournaras, „empfiehlt“ den Banken Griechenlands eine Beschleunigung des Verkaufs in ihren Firmen- und in einem geringeren Grad den Verbraucher-Portefeuilles befindlicher Kredite damit die problematischen Kredite (notleidende Risikopositionen – Non Performing Exposures / NPEs) gemindert werden.

Jüngst signalisierte außerdem auch der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) den Leitungen der griechischen Banken, darin fortfahren zu müssen, hinsichtlich der Reduzierung der notleidenden Risikopositionen auch nach 2019 Geschwindigkeit zuzulegen.
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Türkei erpresst Griechenland mit Geiseln

7. Juli 2018 / Aufrufe: 837 Kommentare ausgeschaltet

Die Türkei koppelt das Thema der 2 als Geiseln inhaftierten griechischen Militärs offiziell an die Auslieferung der 2016 nach Griechenland 8 geflohenen türkischen Offiziere.

Mit einem einer Bombe gleichkommenden Schreiben an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tagiani, überschreitet Ankara jede Grenze der Provokation und bringt – zum ersten Mal (auch) offiziell – die Auslieferung der 2016 nach Griechenland geflohenen 8 türkischen Offiziere direkt mit dem Thema der beiden griechischen Militärs in Verbindung, die seit mittlerweile über 4 Monaten ohne Anklage in dem Hochsicherheitsgefängnis von Edirne in Geiselhaft gehalten werden. (Wird der verrückte Sultan Griechenlands Offiziere freilassen?)

Gebt uns die 8, damit die 2 einen gerechten Prozess haben„, ist praktisch das Resümee des auf den 31 Mai 2018 datierten türkischen Schreibens, das am 06 Juli 2018 die griechische Tageszeitung „Ta Nea“ enthüllte.
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Griechenlands Minoan Lines gewähren Senioren Rabatt

6. Juli 2018 / Aufrufe: 586 1 Kommentar

Die Minoan Lines in Griechenland räumen über 60 Jahre alten Passagieren eine Preisermäßigung von 20 Prozent ein.

Mit der Minoan Lines sommerliche Reiseziele in Griechenland besuchende Reisende im Alter von über 60 Jahren können ihre Tickets fortan billiger erstehen.

Konkret gab die Gesellschaft für Personen im Alter von über 60 Jahren auf den Routen Kretas, der Kykladen und der Adria eine Ermäßigung von 20% bei ihren Tickets bei allen Passagier- und Fahrzeugplätzen bekannt.
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Investitionshindernisse in Griechenland bleiben bestehen

5. Juli 2018 / Aufrufe: 431 Kommentare ausgeschaltet

Die Hindernisse für direkte ausländische Investitionen in Griechenland bleiben trotz mancher Schritte in die richtige Richtung weiterhin bestehen.

Geschäftsführende Vorstände großer ausländischer Unternehmen mit Präsenz in Griechenland sprechen von Griechenland nach wie vor geißelnden signifikanten strukturellen Schwächen und ernsthaften Problemen bei der Bemühung, direkter ausländische Investitionen anzuziehen.

Obwohl bezüglich gewisser Sektoren das Gefühl existiert, dass diverse Schritte in die richtige Richtung erfolgt sind, und trotz des Umstands, dass das Klima der Ungewissheit in der Wirtschaft nachlässt, sind welche auch immer erwägten Investitionen von relativ geringer Kapitalintensität und bleiben signifikant hinter den Beträgen zurück, die erforderlich sind um Griechenland zu einem schwungvollen Wachstum zu führen.
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Matratzengeld in Griechenland versiegt

4. Juli 2018 / Aufrufe: 902 Kommentare ausgeschaltet

Das seit Beginn der Krise in Griechenland unter den Matratzen der privaten Haushalte versteckte Geld scheint versiegt zu sein.

Fast das gesamte Geld, das in Griechenland in den ersten Jahren der Krise und noch vor der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen vor drei Jahren von den Banken abgezogen und unter der Matratze „versteckt“ wurde, ist größtenteils in das Banksystem zurückgeflossen.

Wie Theodoros Mitrakos, leitender Angestellter der Griechischen Bank, gegenüber insider.gr betont, bewegt sich das in Griechenland im Umlauf befindliche (Bar-) Geld historisch auf Niveaus bei 30 Mrd. Euro und wird aktuell auf 32 Mrd. Euro veranschlagt.
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Wird auch Griechenland einen Salvini finden?

3. Juli 2018 / Aufrufe: 784 1 Kommentar

Griechenland braucht eiligst einen Salvini, der meint, was er sagt.

Der Unterschied zwischen Griechenland und Italien beruht nicht nur auf der Größe, sondern auch auf dem „Mehr“ an Ernst, über den die politische Bühne des Nachbarlands im Verhältnis zum griechischen Polit-Zirkus verfügt.

Es war kein Thema der Mühe, sondern der Art und Weise. Und wie die Deutschen bei der Fußballweltmeisterschaft das Match an die scheinbar schwachen Südkoreaner verloren, so verloren sie auch bei der Gipfelkonferenz über das Flüchtlingsthema das Match an einen ebenfalls scheinbar schwachen, liebenswürdigen und zierlichen italienischen Justizprofessor, der kurz vor dem Schlusspfiff aus den Umkleideräumen das Veto einlegte.
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Griechenland gehört nicht den Griechen

2. Juli 2018 / Aufrufe: 1.360 2 Kommentare

Unter der sogenannten Linken wurde in Griechenland die Kolonialherrschaft noch mehr ausgeweitet und das Land gehört leider nicht mehr den Griechen.

Griechenland gehört den Griechen„, rief der – wie versprochen sogar eine Krawatte tragende – griechische Premierminister Alexis Tsipras am Freitag des Jubels (über den Ausgang der Eurogruppe des 21 Juni 2018) im Zappeion-Palast aus.

Übergehen wir den Umstand, dass das konkrete Motto zum ersten Mal von Kemal Atatürk während des Aufstands der Jungtürken geprägt wurde („Die Türkei gehört den Türken„), es ist unbekannt, wie es zum Motto des Sozialisten Francois Mitterand wurde („Frankreich den Franzosen„), von dem es Andreas Papandreou und dann Alexis Tsipras abkupferte.
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