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Archiv für Januar, 2018

Bestbezahlte Berufszweige in Griechenland

31. Januar 2018 / Aktualisiert: 31. Mai 2020 / Aufrufe: 1.323 Kommentare ausgeschaltet

Die Berufszweige mit den höchsten Vergütungen und der größten Nachfrage nach Arbeitnehmern in Griechenland.

In seinem Wochenbericht über den Verlauf der Wirtschaft präsentiert der griechische Unternehmens- und Industrieverband (SEV) interessante Angaben darüber, wie sich in Griechenland der Markt für abhängige Arbeit mit den durchschnittlichen Löhnen und der Nachfrage je Branche gestaltet.

Das durchschnittliche Monatsgehalt (zusammen mit den Arbeitnehmerabgaben) gestaltet sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 auf 1.184 Euro (+0,5% gegenüber vergangenem Jahr) und zusammen mit den Arbeitgeberabgaben auf 1.567 Euro.
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Was wissen Sie über Griechenland und Mazedonien?

30. Januar 2018 / Aufrufe: 1.175 Kommentare ausgeschaltet

Die Saga von der antiken Abstammung der slawophonen Bevölkerung Makedoniens ist ein Produkt der Propaganda Griechenlands.

Wie viel haben wir fast 30 Jahre nach der Krise des Jahrzehnts 1990 in Bezug auf das Mazedonien-Thema verstanden? Während Griechenland sich auf die „historische Wahrheit“ beruft, charakterisierte das Defizit an Information die griechische Haltung in diesem Thema von Anfang an – hauptsächlich hinsichtlich der jüngeren Epoche, der Epoche der nationalistischen Bewegungen und der politischen und kriegerischen Zusammenstöße des 20. Jahrhunderts.

Einerseits lag dieses Defizit an der Politik des Verschweigens, des „nicht existenten Themas„, die der griechische Staat in der gesamten Nachkriegsperiode befolgte. Andererseits stand es in Zusammenhang mit dem Fehlen von Kontakten zu der anderen Seite, dem Fehlen von Experten im akademischen Raum, der Unkenntnis der meisten Journalisten über das Thema, aber auch den verzerrten Eindrücken, welche die treibenden Kräften in der Mobilmachung bezüglich des „Griechentums Mazedoniens“ kultivierten. 1
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Griechenlands Fiskus muss Einnahmen abschreiben

29. Januar 2018 / Aufrufe: 645 Kommentare ausgeschaltet

Ein erheblicher Teil der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland wird kaum jemals beigetrieben werden können.

Die in Griechenland von den zuständigen Steuerbehörden als „nicht beitreibungsfähig“ charakterisierten Schulden belaufen sich auf 12,5% der Summe der fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung. Es handelt sich um Forderungen, zu deren Beitreibung alle Mittel ausgeschöpft worden sind, ohne dass ihre Einnahme schließlich möglich war.

Wie in einer schriftlichen Antwort der Steuerverwaltungsgeneraldirektion der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) auf eine Anfrage parlamentarischer Kontrolle angeführt wird, erreichte am 01 Dezember 2017 die Summe aller fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung 99,79 Mrd. Euro und der Teil der als nicht beitreibungsfähig charakterisierten fälligen Außenstände belief sich auf 12,52 Mrd. Euro.
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Griechenland bleibt Verschuldungs-Champion Europas

28. Januar 2018 / Aufrufe: 1.112 2 Kommentare

Griechenland hatte auch im dritten Quartal 2017 in der Eurozone die höchste Verschuldung im Verhältnis zu seinem BIP, gefolgt von Italien und Portugal.

Den am 24 Januar 2018 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben zufolge belief die öffentliche Verschuldung Griechenlands sich im dritten Quartal 2017 auf 177,4% des BIP.

Im Verhältnis zum zweiten Quartal 2017 stieg die griechische Verschuldung um 1,3%, während im Vergleich zum dritten Quartal 2016 das Verhältnis der Verschuldung zum BIP um 0,5% zurück ging.
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Lagarde gratuliert Griechenlands Premier zu Reformen

27. Januar 2018 / Aufrufe: 617 1 Kommentar

Christine Lagarde gratulierte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras zu dem erzielten Fortschritt bei den wirtschaftlichen Reformen.

Ich traf mich mit Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und gratuliere ihm zu dem Fortschritt bei den wirtschaftlichen Reformen Griechenlands„, führte die Generaldirektion des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, in einem Post von ihr auf Twitter wenige Minuten nach der Begegnung am Rand des Weltwirtschaftsforums in Davos an.

Bei der Begegnung, die Alexis Tsipras mit Christine Lagarde hatte, wurde die Intensivierung der technischen Diskussionen bezüglich der erfolgreichen Vollendung des dritten Programms bzw. sogenannten Memorandums im kommenden August 2018 und der Regulierung der griechischen Verschuldung vereinbart.
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Versteigerungen drohen Griechenlands Wohnungsmarkt zu sprengen

26. Januar 2018 / Aufrufe: 1.843 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bauunternehmern und Immobilieneigentümern in Griechenland herrscht Besorgnis wegen eines möglichen neuen Zusammenbruchs der Wohnungspreise.

Zusammen mit den von der griechischen Regierung mit den Gläubigern vereinbarten (Zwangs-) Versteigerungen tausender Immobilien zieht eine Bedrohung auf, die den griechischen Immobilienmarkt in die Luft zu sprengen vermag.

Die von Griechenland eingegangene Verpflichtung, bis 2021 zu 130.000 Versteigerungen zu schreiten, und hauptsächlich der Umstand, dass allein in diesem Jahr (2018) in den nächsten 11 Monaten 10.000 Immobilien „unter den Hammer“ kommen müssen, ruft bei den Marktspezialisten Schrecken hervor. (Anmerkung: 2019 – 2021 sollen jährlich 30.000 Immobilien zur Zwangsversteigerungen gebracht werden.)
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Renten in Griechenland waren zu hoch

25. Januar 2018 / Aufrufe: 1.198 Kommentare ausgeschaltet

Laut Christine Lagarde lagen die Renten in Griechenland vergleichsweise sehr hoch und mussten reguliert werden.

Bei einer Veranstaltung in Davos sprechend betonte IWF-Chefin Christine Lagarde, in Griechenland seien die Renten sehr hoch gewesen und mussten deswegen reguliert werden.

Laut Bloomberg erklärte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds: „Im Fall Griechenlands lagen die Renten übertrieben weit von den entsprechenden (Renten) der Partner entfernt, und das galt für alle: mittlere, große und kleine.
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Griechenlands Verschuldung stieg erneut an

24. Januar 2018 / Aufrufe: 723 Kommentare ausgeschaltet

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands stieg im dritten Quartal 2017 auf über 313 Milliarden Euro.

Laut den am 22 Januar 2018 an die Öffentlichkeit gelangten Angaben der nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) gestaltete die gesamtstaatliche Verschuldung des Landes im dritten Quartal 2017 auf 313,524 Mrd. Euro, gegenüber 309,136 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2017.

Im ersten Quartal 2017 hatte sich die Verschuldung des griechischen Fiskus dagegen auf 310,713 Mrd. Euro gestaltet.
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TV-Piraterie mit Aroma aus Griechenland

23. Januar 2018 / Aufrufe: 962 Kommentare ausgeschaltet

Aus Griechenland beginnend hoben die Verfolgungsbehörden eins der vermutlich größten Netzwerke illegaler Verbreitung geschützter TV-Sendungen aus.

Der Pfad des (tele-) optischen Vergnügens ist von „Games of Thrones“ bis hin zu dem Match „Real Madrid – Barcelona“ in der Illegalität gepflastert. Angefangen von dem Erwerb der speziellen Ausrüstung bis hin zum monatlichen Abonnement. Wie einer der Abonnementen der Illegalität sagt, „hatten wir Nova und Cosmote. Alles, eintausend Kanäle.

Das Prozedere glich dem einer normalen Firma. „Das Abonnement kostet 120 Euro je Halbjahr. Es kommt jemand vorbei und kassiert den Betrag. Zu Beginn war ein Herr gekommen und brachte uns einen Decoder.
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Anerkennung, aber kein Geld für Griechenland

22. Januar 2018 / Aufrufe: 986 3 Kommentare

Bei der Eurogruppe des 22 Januar 2018 wird Griechenland voraussichtlich Anerkennung, jedoch nicht die anhängige Tranche erhalten.

Laut der Financial Times (FT) wird erwartet, dass die Finanzminister der Eurozone bei ihrem Treffen am 22 Januar 2018 bekannt geben werden, die von Griechenland unternommenen Schritte haben auch seine öffentliche Finanzwirtschaft verbessert.

Bei dem ersten Treffen der Eurogruppe unter dem Vorsitz des spanischen Finanzministers Mario Centeno werden die Finanzminister der Eurogruppe den Umstand bestätigen, dass Griechenland die überwältigende Mehrheit der 113 wirtschaftlichen Reformen adoptiert hat, zu denen sich im Rahmen dieser Phase verpflichtet hat.
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