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Archiv für Oktober, 2017

Fallen der Überbesteuerung 2018 in Griechenland

31. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.087 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden 2018 zigtausende Steuerpflichtige für willkürlich gemutmaßte Einkommen veranlagt und sich mit absurden Steuerforderungen konfrontiert sehen.

Wegen der signifikanten Schrumpfung der Einkommen infolge der langjährigen wirtschaftlichen Krise werden in Griechenland auch 2018 wieder viele natürliche Personen nicht auf Basis der 2017 erworbenen sehr niedrigen Einkommen, sondern auf Basis der utopischen Beträge gemutmaßter Einkommen besteuert werden, für die sie die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) auf Basis des von der Einkommensbesteuerungsverordnung / Einkommensteuerordnung (KFE) vorgesehenen Systems der gemutmaßten oder sachbezogenen Lebenshaltungskosten und Indizien des Erwerbs von Vermögenswerten veranlagen wird.

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass, falls die griechische Regierung nicht (gegen den Widerstand der sogenannten „Institutionen“ …) entschieden eingreift und zumindest die Geltung des Paragraphen 35 des Artikels 72 der KFE (erneut) verlängert, im Jahr 2018 zu Lasten hunderttausender Steuerpflichtiger Bescheide über utopische Einkommensteuern ergehen werden, die selbstverständlich niemals beglichen bzw. beigetrieben werden können! (Siehe auch: Griechenlands Finanzamt zockt Geringverdiener ab)
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Was wird Griechenlands Premier ohne Schäuble machen?

30. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.187 3 Kommentare

Was wird Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ohne Wolfgang Schäuble machen, nachdem dieser nun institutionelle Aufgaben antrat?

Der acht Jahre im Amt gewesene Finanzminister Deutschlands ist von dem griechischen Problem entledigt worden, weil er institutionelle Aufgaben antritt. Mit seinem Fehlen werden jedoch die Entwicklungen vielleicht nicht so gradlinig sein, wie (in Griechenland) manche glauben möchten.

Wolfgang Schäuble bei seinem Interview an den griechischen Fernsehsender SKAI zuhörend, wie er über die griechische Krise spricht, wird vieles verständlich. Der Deutsche ist erleichtert, sich nicht mehr mit unserem Thema befassen zu müssen. Wie er außerdem sagte, verbrachte er wegen der griechischen Krise einen der kritischsten Momente unserer modernen Tragödie in einem Krankenhaus in Brüssel … . Seit einigen Tagen ist er nun Präsident des deutschen Bundestags und hat seine Ruhe.
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Befriedigende Erzeugerpreise für Olivenöl in Griechenland

29. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.463 2 Kommentare

Die Erzeugerpreise für das erste Olivenöl aus der Olivenernte 2017 in Griechenland entwickeln sich bisher durchaus zufriedenstellend.

In Griechenland verkaufte die landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft des Ortes Korifasio (Westmessenien / Peloponnes) das erste Olivenöl („Mavrolisio“) aus der Olivenernte 2017 zu einem Preis von 4,10 Euro pro Kilo.

Der Vorsitzende der landwirtschaftlichen Genossenschaft Koryfasio, Lazaros Syrnos, bezeichnete am 24 Oktober 2017 im Gespräch mit der Radiostation ERT KALAMATA den Start der diesjährigen Erzeugerpreise als „ermutigend“.
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Wohnungsmangel in Griechenland treibt Mietpreise hoch

28. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.881 Kommentare ausgeschaltet

Zunehmender Wohnungsmangel und immer populärer werdende Kurzzeitvermietungen wie über Airbnb führten zu einem imposanten Anstieg der Neubaumieten in Attika.

Der Anstieg der Kurzzeitvermietungen an Touristen über digitale Plattformen wie Airbnb in Kombination mit dem Umstand, dass in Griechenland seit etlichen Jahren keine neuen Häuser mehr gebaut werden und auch keine neuen Käufe getätigt werden, trieb die Mietpreise hoch.

In nur drei Jahren (2014 – 2017) und inmitten einer tiefen Rezession stiegen die Mieten der Neubauwohnungen in Attika um einen 30% übersteigenden Satz, wobei den größten Anstieg die wenigen Neubauimmobilien im Zentrum von Athen verzeichnen (+34,8%), einem Gebiet, wo die sprunghafte Entwicklung der Plattform für Immobilien-Kurzzeitmietungen (Airbnb) das Unterste zuoberst gekehrt hat.
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Streichung in Griechenland geschuldeter Kfz-Steuern

27. Oktober 2017 / Aufrufe: 714 Kommentare ausgeschaltet

Wie in Griechenland unbezahlte Kraftfahrzeugsteuern wegen unvollendeter Übereignung gestrichen werden können.

In Griechenland wurde im September 2017 mit dem Ergehen eines Runderlasses der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) bezüglich der Streichung von Kfz-Steuern und Geldstrafen für Fahrzeuge, deren Übereignung nicht vollendet worden ist,  ein chronisches Problem gelöst.

Es sei angemerkt, dass mit „Übereignung“ der Vorgang gemeint ist, den man in Deutschland allgemein als Ummeldung (infolge eines Halterwechsels) bezeichnet. Wird diese nicht vollendet, werden Kraftfahrzeugsteuer und Strafzuschläge, aber auch allgemein auf Basis der Fahrzeugdaten festgestellte Verstöße weiterhin dem amtlich bekannten (vorherigen) Besitzer / Halter angelastet beziehungsweise dessen Steuer-ID zugewiesen.
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„Gestreckter“ Oregano in Griechenland

26. Oktober 2017 / Aufrufe: 944 1 Kommentar

In Griechenland im Handel vertriebener Oregano ist häufig mit Thymian gestreckt.

Wie in Griechenland Forscher der Aristoteles Universität Thessaloniki (AUTH) feststellten, wird im Handel im Umlauf befindlicher gemahlener Oregano häufig mit Thymian „gestreckt“.

In (Produkt-) Proben, auf denen ausgewiesen wurde, (nur) gemahlenen Oregano zu enthalten, stellten wir mit einer molekularen Identifizierung per ‚DNA-Barcoding‘ fest, dass sie nicht nur gemahlenen Oregano, sondern auch Thymian enthielten„, berichtete gegenüber der griechischen Nachrichtenagentur ANA-MNA der Botanik-Professor der Fakultät für Biologie an der AUTH, Konstantinos Vlachonasios, der die Studie zusammen mit der E. Thomopoulou, ebenfalls vom Bereich der Botanik, und Styliani Kokkini, Professorin im Labor für Systemische Botanik und Phytogeographie, durchführte.
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Verkauf von Wohnkrediten in Griechenland an Funds

25. Oktober 2017 / Aufrufe: 605 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Banken dürfen ab 2018 auch solche Wohnkredite an Funds verkaufen, die mit Hauptwohnungen mit einem Einheitswert von bis zu 140000 Euro besichert sind.

Für Kredite in Griechenland, die mit der Erst- / Hauptwohnung mit einem Einheitswert von bis zu 140.000 Euro verbunden sind, begann der Countdown für den Verkauf an Funds, da ab dem 01 Januar 2018 die Schutzperiode ausläuft, die im Frühjahr 2016 zwischen der griechischen Regierung und den sogenannten Institutionen vereinbart worden war.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die von den griechischen Banken zwecks Bereinigung ihrer Bilanzen zum Verkauf an Funds vorgesehenen „Pakte“ sich nicht nur auf leistungsgestörte Kredite beziehen, sondern auch regulär bediente Kredite umfassen können.
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Tendenzen des Immobilienmarkts in Griechenland

24. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.215 Kommentare ausgeschaltet

Auf dem Immobilienmarkt in Griechenland wird ein zunehmendes Interesse ausländischer Investoren an Investitionsimmobilien verzeichnet.

Fast 70% der bis heute in Griechenland im Rahmen des Programms „Goldenes „Visum“ (Greek Golden Visum) an Bürger sogenannter Drittstaaten erteilten Aufenthaltsgenehmigungen stehen mit Immobilienkäufen in der Region Attika in Zusammenhang.

Spezieller beziehen sich 26,52% auf Immobilien, die im Großraum Piräus gekauft worden sind, während sich weitere 21,26% auf Immobilien im Zentrum von Athen und 20,8% auf das Gebiet Mesogia (Pallini) beziehen, wie aus der Immobilien-Konferenz „Prodexpo“ hervorgeht.
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Multis kehren Griechenland den Rücken zu

23. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.292 2 Kommentare

Mehrere multinationale Konzerne haben ihre Produktionsaktivitäten in Griechenland mittlerweile eingeschränkt oder ganz eingestellt.

In Griechenland herrscht Nachdenklichkeit wegen der bei multinationalen Konzernen verzeichneten Tendenz, ihre Produktionstätigkeit im Land einzustellen oder einzuschränken.

Marktkenner vertreten, multinationale Konzerne mit langjähriger Präsenz auf dem griechischen Markt untersuchen die Möglichkeit, sich aus Griechenland als Produktionsland (nicht als Markt) zurückzuziehen und ihre industriellen Aktivitäten in andere Länder zu verlagern.
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Brisante Vorwürfe wegen Fraport-Deal in Griechenland

22. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.069 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands in Griechenland erhebt schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit der Abtretung 14 peripherer Flughäfen an die deutsche Fraport.

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands, Vasilis Alevizopoulos, erhebt schwere Vorwürfe wegen der Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland an die Fraport.

Im Radiosender Parapolitika 90,1 FM mit dem Journalisten Giorgos Tragkas sprechend sagte er, den Vertrag haben die Ministerien für Verteidigung, Finanzen und Verkehrswesen unterschrieben und der Rechtsbeirat des Staates habe bis heute keine Kenntnis von dem strittigen Vertrag erhalten.
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