„All Inclusive“ repräsentiert nur 2,2 Prozent der Hotels in Griechenland

3. August 2017 / Aufrufe: 707

Die Urlaubsform All Inclusive repräsentiert nur 2,2 Prozent aller Hotels in Griechenland.

Den von der Tourismus-Ministerin Elena Kountoura dem Parlament vorgelegten Angaben der Hotelkammer Griechenlands zufolge repräsentiert die Urlaubsform „all inclusive“ 2,2% der Gesamtheit der Hotelanlagen des Landes und 13,6% der gesamten Kapazität an Zimmern.

Elena Kountoura war aufgefordert worden, auf eine aktuelle Anfrage des SYRIZA-Abgeordneten Ilias Kamaterou bezüglich der Probleme zu antworten, welche die Urlaubsform „all inclusive“ für die lokalen Gesellschaften impliziert.

Griechenlands Hoteliers begegnen „all inclusive“ mit Vouchers

Es ist eine sehr große und umfangreiche Bemühung erfolgt, damit wir zusammen mit den Privatleuten, insbesondere mit der Hotelkammer, aber auch den privaten Trägern wie SETE und POX alle lokalen Gesellschaften mit dem Tourismus stützen und der Nutzen dort, wo es Hotels mit dem Modell „all inclusive“ gibt, auch auf die Touristik-Unternehmen verteilt wird„, führte die Ministerin für Tourismus an und notierte, auf Basis der Angaben der Hotelkammer repräsentiere „all inclusive“ jedenfalls in ganz Griechenland gerade einmal 2,2% der Gesamtheit der Hotelanlagen des Landes und 13,6% der gesamten Zimmerkapazität.

Das Ministerium steht in kontinuierlicher Zusammenarbeit, damit wir alle Tourismus-Arten haben können. Sogar die ‚all incluve‘-Hotels werden von vielen Individualtouristen besucht, die – wenn Sie wollen – die Auslastungen dieser Hotels stützen„, meinte Frau Kountouras und fügte an: „Ich möchte absolut ehrlich sein. Die erfolgte Anstrengung geschah auch seitens der Privatleute. Die selbigen Hoteliers sahen, dass die Touristen treuere und wiederkommende Touristen sind, wenn sie ausgehen um in einer Taverne zu speisen, ihren Spaziergang zu machen und keine Vollpension im Hotel haben. So schufen auch sie selbst allmählich eine Art von Gutschein (Voucher), den sie ausgeben, damit die Gäste ausgehen, in einer Taverne speisen und die griechische Gastfreundschaft genießen.

Die Tourismus-Ministerin betonte außerdem, es sei das griechische Frühstück entstanden, das sehr bedeutsam ist, damit sie Produkte des lokalen Marktes verwenden, es bereichern und den Touristen etwas anderes bieten und dabei auch die griechischen Produkte bekannt machen. Dieses Programm ist auch in der Kommunikationspolitik des Ministeriums und des EOT umfasst und wird ebenfalls auf Tourismus-Messen vorangetrieben. „Es ist unsere starke Karte, um die lokalen Gesellschaften und die breitere wirtschaftliche Aktivität an jedem griechischen Reiseziel mit neuen Bemühungen und stabilen Einkommens- und Beschäftigungsquellen zu stimulieren. Es ist eine Art von Tourismus, der in Griechenland noch nicht überhand genommen hat. Ich würde sagen, auf ganz Griechenland bezogen ist es gerade einmal ein sehr kleiner Anteil, und diese Zahlen sind offiziell„, führte Frau Kountoura an.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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