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Griechenland: 2 Jahre Gefängnis wegen eines überfahrenen … Hundes

4. Juli 2017 / Aufrufe: 1.985

In Griechenland wurde ein Autofahrer, der mit seinem Fahrzeug einen streunenden Hund erfasst und tödlich verletzt hatte, zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt.

Auf der Insel Rhodos in Griechenland wurde ein 60-Jähriger Autofahrer zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren plus einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro verurteilt, weil er mit seinem Fahrzeug einen kleinen (streunenden) Hund erfasst und getötet hatte.

Das Urteil wurde von der dreisitzigen Strafkammer des Amtsgerichts Rhodos verkündet, die in der Sache richtete.

Fahrer hätte streunendem Hund angeblich ausweichen können

Der Staatsanwalt der Zusammensetzung des Gerichts hatte sogar beantragt, die Vollstreckung des Urteils nicht auszusetzen, das Gericht setzte die Freiheitsstrafe jedoch für drei Jahre zur Bewährung aus. Der 60-Jährige legte gegen das Urteil Berufung ein und somit wird der Fall auch in zweiter Instanz verhandelt werden.

Die Sache nahm nach einer Anzeige des Vereins der Tierfreunde Rhodos‘ „Glückliche Pfoten“ den Weg der Justiz. Der Anzeige zufolge war der 60-Jährige im Jahr 2015 mit seinem Fahrzeug in dem Gebiet Faliraki unterwegs und erfasste einen kleinen Hund, der tödlich verletzt wurde. Gemäß dem in der Anzeige geschilderten Vorafll, aber auch dem Urteil des Gerichts soll der Fahrer in der Lage gewesen sein, dem Hund auszuweichen, tat es jedoch nicht. Den Vorfall beobachteten Augenzeugen, die sich das Kfz-Kennzeichen des 60-Jährigen merkten, über das er dann auch ausfindig gemacht wurde, und die Fortsetzung spielte sich vor Gericht ab.

(Quelle: dikaiologitika.gr, Autor: Giorgos Antonopoulos)

In diesem Zusammenhang sei auch auf den Fall eines 67-jährigen Rentners verwiesen, gegen den die Verwaltung der Stadt Larisa wegen Tiermisshandlung eine Verwaltungsstrafe in Höhe von insgesamt 270.000 Euro verhängte!

  1. windjob
    4. Juli 2017, 09:02 | #1

    Jede Fahrschule schärft ihren Schülern ein, nicht auszuweichen. Es ist gefährlich. Die Tierliebe treibt schon seltsame Blüten.

  2. logo
    5. Juli 2017, 12:06 | #2

    die armen Griechen; Man kann Millionen / Milliarden Euro unterschlagen ohne dafür belangt zu werden, aber wehe ein Streuner wird getötet. Was wenn eine Meute Streuner ein Kind töten würde ?! Armes Griechenland!

  3. ToMaraki
    10. Juli 2017, 05:00 | #3

    In meiner Stadt kann man ohne Auto nicht mehr in die Innenstadt, aus Angst vor Bissen streunender Hunde. Die Polizei sieht sich nicht dafuer verantwortlich! Mittlerweilen hat die Tierliebe auch die Griechen erfasst. Ueberall auf den Balkonen bellende Hunde, die einen naechtlich um den Schlaf bringen! Unfassbar! Ich wuerde nie ausweichen, wenn mir ein Tier in die Quere kommt. Bringe doch nicht mein Leben und das meiner Mitfahrer in Gefahr!

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