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Archiv für Juni, 2017

Wie Mitsotakis Griechenland zu retten verspricht

30. Juni 2017 / Aufrufe: 1.019 3 Kommentare

Der Vorsitzende der ND und Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis präsentierte 5 Schritte, mit denen Griechenland unter seiner zukünftigen Regierung aus der Krise kommen soll.

Am Abend des 28 Juni 2017 bei der Economist-Konferenz sprechend richtete der Vorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, einen Aufruf an die Marktwelt, sich darauf vorzubereiten, in Griechenland zu investieren:

Die früher oder später kommende politische Wende vorwegnehmend rufe ich die Marktwelt bereits jetzt auf: Bereitet Euch vor, in Griechenland zu investieren. Bringt Kapital, Beschäftigung, Know-how in unser Land. Und ich werde einen Rahmen mit Stabilität, niedrigerer Besteuerung, unverfälschtem Wettbewerb, weniger Bürokratie garantieren. Wir sind bereit, alles Nötige tun, damit unsere Wirtschaft anspringt. Wir haben keine andere Wahl als dies zu erreichen. Wir haben es als Nation schon einmal geschafft, wir können es auch jetzt. Mit Planung, harter Arbeit und dem Glauben der Bürger als Waffe werden wir Griechenland wieder zu einem Leuchtturm des Wachstums in unserer Region machen.
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Grexit-Gefahr ist drastisch gesunken

29. Juni 2017 / Aufrufe: 568 Kommentare ausgeschaltet

Nach der Eurogruppe des 15 Juni 2017 scheinen die Investoren die Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro für geringer als je zuvor zu halten.

Gute Nachrichten für Griechenland. Einschätzungen von Investoren zufolge sind nach der bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffenen Vereinbarung mit den Gläubigern die Möglichkeiten eines Ausscheidens des Landes aus dem Euro spürbar gesunken.

In einer systematisch von dem Marktforschungsinstitut Sentix durchgeführten letzten Untersuchung schätzen die Investoren ein, dass die Gefahr eines Grexit mit einem zeitlichen Horizont von einem Jahr drastisch gesunken ist und 5,3% erreicht, wie selbiges Index-Haus bekannt gab.
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Griechenland: Staat ohne Leistungen

28. Juni 2017 / Aktualisiert: 23. Januar 2019 / Aufrufe: 1.286 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl in Griechenland die Aufwendungen für den Betrieb des Staatsapparats stetig steigen, werden die an die Bürger erbrachten Leistungen immer schlechter.

Die meisten Städte in Griechenland erinnern in diesen Tagen an aufgegebene afrikanische Regionen. In den meisten Vierteln haben sich Berge von Abfällen gebildet, während die hohen Temperaturen, aber auch die Rückkehr des Smogs ernsthafte Gefahren für die öffentliche Gesundheit schaffen.

Der Staat, in seinem engeren oder auch weiteren Sinn, einschließlich auch der sogenannten Träger der lokalen Selbstverwaltung, ist nicht in der Lage, seinen Bürgern elementare Dienstleistungen zu erbringen.
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Die SYRIZA nährte in Griechenland den Hass

27. Juni 2017 / Aufrufe: 955 3 Kommentare

Kyriakos Mitsotakis vertritt, die SYRIZA habe eine Hasskultur genährt und Griechenland sei Europas einziges Land mit einem linksextremen Inlandsterrorismus.

Während der Dauer seines Besuchs am vergangenen Donnerstag (22 Juni 2017) in Brüssel wegen des Gipfels der Europäischen Volkspartei (EVP) traf der Vorsitzende der Nea Dimokratioa (ND), Kyriakos Mitsotakis, sich mit dem Redaktionsteam der Zeitung Politico. „Griechenland braucht Wachstum, und die Grundvoraussetzungen, damit dies geschieht, sind drei„, betonte Herr Mitsotakis gegenüber dem Politico-Journalisten Ryan Heath und fügt an:

Erstens, die griechischen strukturellen Reformen in der Wirtschaft. Leider haben der Premierminister und die Regierung sich nicht mit essentiellen strukturellen Reformen in der Wirtschaft befasst. Hinsichtlich der Reformen der vorherigen Regierung gibt es sogar einen signifikanten Rückschritt. Zweitens müssen wir uns ernsthaft mit den ‚roten‘ Krediten beschäftigen und drittens brauchen wir mehr fiskalischen (Spiel-) Raum.
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Reformen in Griechenland sind fiktiv

26. Juni 2017 / Aufrufe: 1.059 6 Kommentare

In einem Interview an die FAZ vertrat Kyriakos Mitsotakis, die SYRIZA identifiziere sich nicht mit den Reformen, die im übrigen für sich allein auch nicht ausreichen werden.

Das am vergangenen Wochenende publizierte Interview des ND-Vorsitzenden Kyriakos Mitsotakis an die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) wurde auch in Griechenland von etlichen Medien aufgegriffen. Auf eine Frage bezüglich der Unterschiede zwischen SYRIZA und Nea Dimokratia (ND) antwortend erklärte Kyriakos Mitsotakis der FAZ:

Im Gegensatz zur SYRIZA glauben wir an eine liberale Reformagenda. Die Partei des Alexis Tsipras identifiziert sich bis heute nicht mit den Reformen. Auf vielen Bereichen wird sogar ein Rückschritt verzeichnet„, betont Herr Mitsotakis und bezieht sich auf die regierungsinternen Reaktionen auf die Investition auf dem Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens „Elliniko“ und die Nutzung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport.
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Immobilien in Griechenland werden zu Spottpreisen verhökert

25. Juni 2017 / Aufrufe: 2.810 5 Kommentare

Die mittels einer neuen elektronischen Anwendung dokumentierten Immobilienverkäufe zeigen, dass in Griechenland immer mehr Immobilien zu Spottpreisen übereignet werden.

In Griechenland werden Immobilien schon lange weit unter den offiziellen Einheitswerten und Zonenpreisen, mittlerweile jedoch zu geradezu lächerlichen Spottpreisen übereignet.

Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus den – zwar begrenzten, jedoch bezüglich der Tendenzen des Immobilienmarkts aufzeigenden – Fällen von Verkaufsverträgen über Gebäude und Grundstücke in verschiedenen Regionen des Landes, die inzwischen in das sogenannte „Register für Immobilientransaktionswerte“, sprich die neue elektronische Anwendung eingespeist worden sind, die das Generalsekretariat für Informationssysteme des griechischen Finanzministeriums zu dem angeblichen Zweck schuf, den Bürgern zu helfen, Informationen über die Preise zu erhalten, zu denen Immobilien übertragen werden.
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Patienten tragen 1 Drittel der Gesundheitsausgaben in Griechenland

24. Juni 2017 / Aufrufe: 823 Kommentare ausgeschaltet

Über 35 Prozent der gesamten Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten aus eigener Tasche bestritten.

Laut einer Untersuchung der Deloitte sind die Anteile, welche die griechischen Patienten – Konsumenten für die Gesundheitsaufwendungen aus eigener Tasche zahlen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erheblich höher.

35,5% der gesamten jährlichen Gesundheitsaufwendungen in Griechenland werden von den Patienten, 59,1% von dem staatlichen Sozialsystem und 3,7% aus privaten Versicherungspolicen gedeckt.
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Griechenlands Verschuldung besteht größtenteils aus Krediten

23. Juni 2017 / Aufrufe: 830 1 Kommentar

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands besteht zu 80 Prozent aus Krediten und nur zu etwa 18 Prozent aus Schuldverschreibungen.

Laut jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben über die öffentliche Verschuldung der Mitgliedstaaten im Jahr 2016 besteht der größte Teil der Verschuldung Griechenlands aus Krediten.

Spezieller gestaltete sich die gesamtstaatliche Brutto-Verschuldung Griechenlands 2016 auf 179% des BIP und besteht hauptsächlich aus Krediten (80%), während die Schuldverschreibungen mit 18,2% folgen.
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Europas unseriöse Lösung für Griechenland

22. Juni 2017 / Aktualisiert: 28. Juni 2017 / Aufrufe: 789 Kommentare ausgeschaltet

Bloomberg vertritt, allen sei bekannt, dass die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland scheitern wird.

Die Agentur Bloomberg charakterisiert die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland als ein lang anhaltendes Spiel des „Verlängerns und Vortäuschens“, das langfristig niemandes Interessen dient, weder der Regierung SYRIZA – ANEL, noch des Internationalen Währungsfonds (IWF), aber hauptsächlich auch nicht des griechischen Volkes.

Laut den Redakteuren wird diese diese Vereinbarung nicht dem gerecht, was alle anerkennen, nämlich dass die Verschuldung Griechenlands unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig ist.
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Patrizier und Plebejer der Rentner in Griechenland

21. Juni 2017 / Aufrufe: 1.367 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Kürzungen und Reformen stehen sich in Griechenland viele Pensionäre des öffentlichen Sektors  nach wie vor sehr viel besser als die Rentner des privaten Sektors.

Die Pensionäre und Rentner der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), der Telefon- bzw. Telekommunikationsgesellschaft (OTE), der elektrischen Stadtbahnbetriebe Athen – Piräus  (ISAP) und anderer ehemaliger staatlicher oder von dem Staat kontrollierter Unternehmen und Träger (DEKO) sind in den sogenannten Rentner-Penthäusern angesiedelt, mit monatlichen Bezügen von über 1.000 Euro, die sich trotz der Krise auf sehr viel höheren Niveaus als der Durchschnitt der Renten des „Einheitlichen Sozialversicherungsträger“ (EFKA) bewegen.

In den „Kellerräumen“ des „Rentengebäudes“ Griechenlands sind dagegen die Rentner des privaten Sektors, die Selbständigen und die Landwirte zusammengepfercht. (Ergänzend sei angemerkt, dass seit Anfang 2017 praktisch alle Rentenzahlungen über den „EFKA“ erfolgen, für die von den vormaligen eigenständigen Kassen kommenden / übernommenen Rentner und Pensionäre jedoch weiterhin weitgehend die speziellen Regelungen und Statuten der „zwangsfusionierten“ Kassen und Träger gelten.)
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