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Archiv für Mai, 2017

Drei Bomben bedrohen Griechenlands Stabilität

31. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.498 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland droht eine ernsthafte Gefahr der Destabilisierung des Landes, wobei die griechische Gesellschaft tiefer gespalten ist als je zuvor.

Wenige Tage, bevor auch offiziell die Sommerperiode eröffnet wird und das Volk seine Bäder zu nehmen beginnt, gerät Griechenland mit einer ungewissen Zukunft und der Angst vor einer völligen Entgleisung auf gefährliche Pfade.

Der Terroranschlag gegen den ehemaligen Premierminister Lukas Papadimos, aber auch die negativen Entwicklungen rund um die griechische Verschuldung mögen in keiner offensichtlichen Verbindung stehen, jedoch gestalten sie ein explosives Klima und rufen unkontrollierbare Situation hervor, indem sie Griechenland in Abenteuer stürzen.
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Griechenlands ehemaliger Premier Mitsotakis ist tot

30. Mai 2017 / Aufrufe: 575 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands ehemaliger Premierminister Konstantinos Mitsotakis verstarb am 29 Mai 2017 im Alter von 99 Jahren.

Der ehemalige Premierminister Griechenlands und Ehrenvorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Konstantinos Mitsotakis, schied in den ersten Morgenstunden des 29 Mai 2017 im Alter von 99 Jahren aus dem Leben. Seine Familie führt in einer Bekanntmachung an: „Konstantonos Mitsotakis schied heute Morgen um 01:00 Uhr aus dem Leben, umgeben von den Menschen, die er liebte und die ihn liebten.

Am Mittwoch, dem 31 Mai 2017, wird um 15:00 Uhr in der Erzbistums-Kathedrale in Athen ein Trauergottesdienst für Konstantinos Mitsotakis zelebriert werden. Seine Beisetzung wird am Donnerstag in seiner Geburtsstadt Chania auf der Insel Kreta erfolgen.
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Mittelalterliche Arbeitsverhältnisse in Griechenland

29. Mai 2017 / Aufrufe: 2.081 1 Kommentar

Die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland spotten schon lange jeder Beschreibung und stehen kaum noch dem Mittelalter nach.

Auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland herrschen geradezu mittelalterliche Verhältnisse, mit rund einer halben Million ohne Versicherung vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, die jedoch als Teilzeitkräfte deklariert sind, und Hungerlöhnen, die obendrein mit Verzögerungen von bis zu 15 Monaten gezahlt werden.

Der griechische Arbeitsmarkt gleicht einem Albtraum voller Armer, die Gelegenheitsjobs für einen Tagelohn annehmen, der 15 Euro nicht übersteigt.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf Kleinschuldner ein

28. Mai 2017 / Aufrufe: 1.254 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland nimmt Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils bis zu 500 Euro ins Visier.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) betrachtet gerade einmal 11,4 von den insgesamt 92 Mrd. Euro fälliger Verbindlichkeiten an das Finanzamt in Griechenland als beitreibungsfähig. (Siehe auch Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland)

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die Möglichkeiten einer Beitreibung bei den Kleinschuldnern sogar größer. Wie Funktionäre des griechischen Finanzministeriums meinen, sind die Chancen einer Beitreibung um so größer, je niedriger die Schuld ist – im Gegensatz zu den sehr großen Verbindlichkeiten, die als nicht beitreibungsfähig gelten, da sie aus alten Geldstrafen der Verordnung über Bücher, von Unternehmen des griechischen Staats, aber auch aus fällig gewordenen Bürgschaften herrühren.
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Schäubles schmutziges Spiel mit Griechenland

27. Mai 2017 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 1.785 2 Kommentare

Das sehr gefährliche und schmutzige Spiel des Herrn Wolfgang Schäuble.

Weiß jemand, wie viele Hände Gott hat? Wohin genau treibt es der deutsche Finanzminister? Welches ist sein höheres Ziel und wie gefährlich ist dieses für Griechenland?

Niemand kann bezweifeln, ein wie schlauer und erfahrener Politiker Herr Schäuble ist – und wer es tut, begeht einen großen Fehler.
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Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aktualisiert: 28. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.074 2 Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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Schäuble bleibt für Europa ein Problem

25. Mai 2017 / Aufrufe: 1.375 4 Kommentare

Schäubles Verhalten im Thema Griechenlands löst einen Sturm der Entrüstung aus.

Die Haltung Deutschlands Finanzministers Wolfgang Schäuble bei der Eurogruppe am 22 Mai 2017 in Brüssel rief innerhalb der parlamentarischen Fraktion der Sozialisten & Demokraten heftige Reaktionen hervor.

Gianni Pitela, Vorsitzender der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, charakterisierte Schäuble als „Problem für Europa„.
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Griechenland ist noch nicht wettbewerbsfähig

24. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.150 3 Kommentare

Wolfgang Schäuble hält Griechenlands Wirtschaft für immer noch nicht konkurrenzfähig und blockiert weiterhin hartnäckig eine Entlastung der Verschuldung des Landes.

Das Thema Griechenlands beschäftigte die Begegnung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire kurz vor der Sitzung der Eurogruppe am 22 Mai 2017 in Brüssel.

Wolfgang Schäuble erklärte, die in Griechenland erfolgten Reformen seien bemerkenswert, das Ziel sei jedoch, dass die Wirtschaft des Landes wettbewerbsfähig wird, was sie noch nicht sei.
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Lohnzahlungen in Griechenland nur noch bargeldlos

23. Mai 2017 / Aufrufe: 1.349 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind Lohnzahlungen auf dem privaten Sektor fortan obligatorisch auf ein Bankkonto des Arbeitnehmers einzuzahlen.

Lohnzahlungen auf dem privaten Sektor in Griechenland haben fortan obligatorisch über Bankkonten zu erfolgen.

Gemäß einem gemeinsamen Ministerialbeschluss (KYA), den Finanzminister Evklidis Tsakalotos und Arbeitsministerin Evi Achtsioglou unterzeichneten, hat ab dem 01 Juni 2017 die Entrichtung der Bezüge der Arbeitnehmer von den Arbeitgebern auf dem privaten Sektor fortan ausschließlich auf die Bankkonten der Berechtigten zu erfolgen.
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IKEA schließt strategisches Hauptquartier in Griechenland

22. Mai 2017 / Aufrufe: 2.387 Kommentare ausgeschaltet

Die schwedische IKEA soll die Schließung ihrer Tochtergesellschaft in Griechenland beschlossen haben, die in Athen ein Hauptquartier strategischer Bedeutung betreibt.

Zu einem Zug, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet werden können, schreitet der schwedische multinationale Konzern IKEA mit Mittelpunkt seine Aktivitäten in Griechenland.

Zuverlässigen Informationen zufolge beschloss der schwedische Multi, seine Tochtergesellschaft strategischer Bedeutung zu schließen, die er in Griechenland gegründet hatte um einen großen Teil der internationalen Bestellungen des IKEA-Systems abzuwickeln, und beabsichtigt, deren Aktivitäten ins Ausland zu verlegen.
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