Griechenlands Banken schaffen Sparbücher ab

8. April 2017 / Aufrufe: 1.301

Die Banken in Griechenland wollen die traditionellen Sparbücher abschaffen und ihre Kunden zwingen, sich alternativer Transaktionsmethoden zu bedienen.

Die Banken in Griechenland werden in den kommenden Monaten mit dem Ziel, Kosten einzusparen, bei den Sparkonten zur Abschaffung der traditionellen „Sparbücher“ schreiten.

Anstatt der konventionellen Aktualisierung ihres Sparbuchs sollen die Kunden sich fortan entweder mittels der Bankautomaten (ATM) oder alternativer Netzwerke über ihre Kontobewegungen informieren lassen können.

Die Ziele der Banken in Griechenland bis 2018

In diesem Rahmen lenken die griechischen Banken mit Werbe-Kampagnen und speziellen Informationen innerhalb der Filialen das Publikum zu Internet- und Mobile-Banking. Ziel der Banken ist, dass ihre Kunden lernen, abgesehen von der Informierung auch Zahlungen und Kapitaltransfers mittels der alternativen Netze zu tätigen.

Derzeit wird eingeschätzt, dass 6 von 10 Zahlungen zur Begleichung von Verbindlichkeiten per E-Banking erfolgen, und Ziel ist, dass diese Quote bis Ende 2018 auf 80% steigt. Hinsichtlich der Kapitaltransfers erfolgen bereits 8 von 10 Transaktionen mittels der alternativen Netzte und Ziel ist, dass diese Quote in den kommenden eineinhalb Jahren auf 90% steigt. Die im Fall von „Schalter-Transaktionen“ erhobenen hohen – um nicht zu sagen absurden – Provisionen stellen ein starkes Mittel zur Abschreckung dar, überhaupt noch eine Filiale aufzusuchen.

(Quelle: moneyonline.gr)

  1. Ioannis
    11. April 2017, 17:47 | #1

    ins verstehe ich nicht ganz: Wie soll denn die ältere Bevölkerung, die seit Jahrzehnten mit den Sparbüchern arbeitet, klarkommen? Mal darüber nachgedacht ?

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