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Archiv für März, 2017

Fraport erwirbt Griechenlands Flughäfen mit … griechischem Geld

31. März 2017 / Aufrufe: 1.667 2 Kommentare

Die umstrittene Übernahme 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport soll nun nicht zuletzt auch mit griechischen Geldern finanziert werden!

Die „Fraport Greece“ unterzeichnete jüngst mit einem Konsortium von 5 Top-Bankinstituten eine Vereinbarung über eine langfristige Finanzierung in Höhe von ungefähr 1 Milliarde Euro zu dem Zweck, die Gesellschaft bezüglich der 40-jährigen Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland zu unterstützen, unter denen sich auch der Flughafen Thessaloniki befindet.

An dem Konsortium beteiligen sich die „Alpha Bank“ (mit 384,7 Mio. Euro), die in Thessaloniki ansässige „Black Sea Trade and Development Bank – BSTDB“ (mit 62,5 Mio. Euro – sprich der größten Finanzierung, die von der staatsübergreifenden Bank jemals für eine Investition in einem Mitgliedstaat bereitgestellt wurde), die „Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung – EBWE“ (mit 186,7 Mio. Euro), die „Europäische Investitionsbank – EIB“ (mit 280,4 Mio. Euro) und die (der „Weltbankgruppe“ zugehörige) „International Finance Corporation – IFC“ (mit 154,1 Mio. Euro). Die IFC wird der Fraport Greece ebenfalls exklusiv sogenannte „Zinsswaps“ (in Euro) bieten, um der Gesellschaft zu helfen, mögliche Schwankungen bei den Zinssätzen auszugleichen.
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Gesetzliche Ruhezeiten in Griechenland

30. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.779 6 Kommentare

In Griechenland ändern sich ab Anfang April die Zeiten der gesetzlichen öffentlichen Mittagsruhe und Nachtruhe.

Wie die griechische Polizei (ELAS) unter anderem per Twitter bekannt gab, ändern sich in Griechenland ab dem 01 April 2017 die gesetzlichen Ruhezeiten.

Die Polizei ruft die Bürger auf, die Zeiten öffentlicher Ruhe zu respektieren und während der festgesetzten Zeiträume keine Geräusche und keinen Lärm zu erzeugen.
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Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

29. März 2017 / Aufrufe: 1.167 2 Kommentare

Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken.

Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018. In seinem Interview an Real FM gefragt, ob er das Ziel für realistisch halte, dass Griechenland nach dem Auslaufen des (derzeitigen bzw. dritten) Memorandums – also im Jahr 2018 – an die Finanzmärkte geht, betonte er:

Es scheint, dass der Zug unseres Marktgangs noch um einiges weiter fahren werden wird … . Auf Basis der heutigen Umstände scheinen die Kapitalverkehrskontrollen eher verstärkt zu werden, weil wir einen kontinuierlichen Abfluss von Bankguthaben beobachten„. (Siehe hierzu auch: Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro)
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Griechenland verbietet anonyme Zahlungsmittel

28. März 2017 / Aufrufe: 1.759 Kommentare ausgeschaltet

Verwendung und Akzeptanz anonymer Zahlungsmittel sind in Griechenland unabhängig von dem jeweiligen Transaktionswert fortan strikt verboten.

Mit Wirkung ab dem 23 März 2017 wurde in Griechenland die Verwendung sogenannter anonymer Zahlungsmittel (Prepaid-Karten, E-Money usw.) strikt verboten.

Konkret setzte das griechische Finanzministerium mit der vollumfänglichen Aktivierung der Bestimmungen des Gesetzes N. 4446/2016, mit denen ein Verbot der Nutzung anonymer elektronischer Zahlungsmittel vorgesehen wird, den anonymen Geschäftsvorgängen mittels E-Banking, Prepaid-Karten und sonstiger elektronischer Zahlungsmittel ein Ende. Angeblicher Zweck der Maßnahme ist, der Wäsche „schmutziger“ oder „schwarzer“ Gelder zu begegnen.
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Dijsselbloem schaufelt sich sein eigenes Grab

27. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 823 3 Kommentare

Mit seinen Äußerungen über europäische Gelder für Alkohol und Frauen verpassende Südländer könnte Dijsselbloem sich den Vorsitz der Eurogruppe selbst verbaut haben.

Reuters analysierte die Wahrscheinlichkeit, dass Jeroen Dijsselbloem den Vorsitz der Eurogruppe abgibt. Laut der internationalen Nachrichtenagentur zündeten die Erklärungen des Holländers gegenüber dem „Handelsblatt“ bezüglich der Länder des Südens, die Subventionen „für Alkohol und Frauen verschwendeten„, den Zorn dieser Länder – sprich Portugals, Italiens, Spaniens und Griechenlands.

Jeroen Dijsselbloems Entfernung aus dem Vorsitz der Eurogruppe ist somit sichtbarer denn je. (Ergänzend sei angemerkt, dass Dijsselbloem nach der vernichtenden Niederlage seiner Partei bei den jüngsten Parlamentswahlen in Holland streng gesehen nun auch rein formal nicht mehr qualifiziert ist, für das Amt des Vorsitzenden der Eurogruppe zu kandidieren.)
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IWF will Griechenland langfristig knebeln

26. März 2017 / Aufrufe: 864 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer Beteiligung an dem neuen Programm für Griechenland will der IWF gegebenenfalls auch die Opposition in die Pflicht nehmen.

Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) sich jüngst Michel Sapin zu dementieren sputete, dementierte er sich nun selbst mittels seines Sprechers Gerry Rice, der sich im übrigen auch hinsichtlich der Vollendung der Einigung / Vereinbarung nicht zeitlich festlegte.

Bezüglich der Beteiligung des Fonds an dem (neuen) Programm für Griechenland gefragt, antwortete Rice, dies stelle einen Wunsch sowohl der Europäer als auch der griechischen Regierung dar.
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Sommerzeit 2017 in Griechenland

25. März 2017 / Aktualisiert: 25. März 2017 / Aufrufe: 718 1 Kommentar

Die diesjährige Sommerzeitperiode beginnt in Griechenland am 26 März 2017.

Da in Griechenland am Sonntag (26 März 2017) die diesjährige Sommerzeitperiode beginnt, sind am frühen Sonntagmorgen die Uhren um 03:00 Uhr Ortszeit (UTC +2 / MEZ +1) um eine Stunde weiter, sprich auf 04:00 Uhr zu stellen.

Zumindest all denen, die ihren Tagesablauf mehr oder weniger strikt nach der Uhr zu gestalten haben, wird somit am kommenden Sonntag praktische eine Stunde Schlaf „weggenommen“.
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Schäuble will einfach nur Griechenlands Regierung stürzen

24. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.426 2 Kommentare

Laut Gesine Schwan hat Wolfgang Schäuble keine Perspektive für Griechenland, sondern wollte und will weiterhin einfach nur die SYRIZA stürzen.

Gesine Schwan, historische Funktionärin der SPD, Professorin für Politwissenschaft an der Freien Universität Berlin und eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen linken Intellektuellen gab an die „Tageszeitung“ ein Interview mit Bezugnahmen auf Griechenland.

Ich glaube, dass das griechische Volk nicht aufgeben wird. Die Politik der deutschen Regierung schädigte Griechenland heftig„, meinte sie charakteristisch und richtete im weiteren Verlauf ihre Pfeile gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble. „Schäuble hat keine logische, wirtschaftliche Perspektive für Griechenland. Was ihn interessiert, ist, die SYRIZA zu stürzen. Das wollte er immer und will es auch weiterhin. Seine Handlungen sind zutiefst ideologisch. Aus diesem Grund müssen wir in Deutschland im Herbst einen Regierungswechsel erreichen.
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Erdogan droht allen Europäern

23. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.297 2 Kommentare

In einem neuen Schwall von Beschimpfungen und Provokationen drohte Möchtegernsultan Erdogan allen Europäern, nirgendwo auf der Welt mehr sicher sein zu werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schritt zu einer neuen Provokation und warnte diesmal, die Europäer werden nirgendwo auf der Welt mehr sicher unterwegs sein können, wenn sie darin fortfahren, sich so zu verhalten.

Ich richte mich ein weiteres Mal an die Europäer (…) Die Türkei ist kein Land, das man einfach erschüttern, mit dessen Ehre man spielen, dessen Minister man ausweisen kann„, sagte Erdogan bei einer jüngst in Ankara gehaltenen Rede.
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Griechenland droht, Abschlusserklärung in Rom nicht zu unterzeichnen

22. März 2017 / Aktualisiert: 25. März 2017 / Aufrufe: 1.337 5 Kommentare

Griechenland lässt die Möglichkeit offen, bei dem Jubiläumsgipfel der EU am 25 März 2017 in Rom die Abschlusserklärung ohne Aufnahme eines Zusatzes nicht zu unterzeichnen.

Die Regierung Griechenlands lässt die Möglichkeit offen, bei dem Gipfeltreffen in Rom am 25 März 2017 nicht die historische Jubiläumsschrift zu unterzeichnen, welche die nächsten Schritte des Europas der „27“ beinhaltet. Konkret wurde aus dem Umfeld des griechischen Premierministers Alexis Tsipras kommentiert, „wie jedes Mal angesichts des Gipfels erfolgt ein Dialog über den Text„.

Mit der Sackgasse an der Front der sogenannten Bewertung – nach auch dem Schiffbruch bei der Eurogruppe des 20 März 2017 – konfrontiert, schreitet laut einem Artikel der griechischen „Kathimerini“ die Regierung zu einem neuen Zug mit dem Ziel, Druck auszuüben, und droht konkret, die Jubiläums-Schrift des Gipfels in Rom, welche die nächsten Schritte des Europas der „27“ enthält, nicht zu unterzeichnen.
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