Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte

21. Januar 2017 / Aufrufe: 827

Drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Die Vollendung der zweiten sogenannten „Bewertung“ (des griechischen Programms durch die „Institutionen“), die Sicherstellung politischer Stabilität sowie auch die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Landes stellen drei primäre und nicht verhandelbare Voraussetzungen dar, damit Griechenland wieder auf einen Wachstumskurs kommt, an die Finanzmärkte zurückkehrt und neue ausländische Investitionen anzieht.

Auf die vorstehenden Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte liefen die Ansichten der Mitglieder der Leitung der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammen, so wie sie bei ihren Vorträgen bei dem Neujahrs-Empfang des Trägers in Thessaloniki zum Ausdruck gebracht wurden.

Reformen, Überbesteuerung, Privatisierungen …

Michalis Maillis, Präsident der griechisch-deutschen Kammer, der die starke unternehmerische Tradition Nordgriechenlands hervorhob und unterstrich, es stelle einen signifikanten Teil der „Dampfmaschine“ der griechischen Wirtschaft dar, sprach von einer Aufrechterhaltung des Optimismus auch 2017.

Stefanos Tziritis, Vorsitzender des Nordgriechenland-Ausschusses der griechisch-deutschen Kammer, ging in seinem Vortrag spezieller auf das Thema der Reformen hauptsächlich hinsichtlich des unproduktiven öffentlichen Sektors, aber auch die Senkung der Überbesteuerung ein, damit – wie er betonte – das Land für Griechen und Ausländer attraktiver wird, die in diesem unternehmerisch tätig zu werden wünschen. Er unterstrich wiederum die Notwendigkeit der Intensivierung der Privatisierungen, die neues Geld und zusätzliche Investitionen nach Griechenland bringen werden.

Walter Stechel, der neue Konsul der Bundesrepublik Deutschland zu Thessaloniki, unterstrich schließlich die Wichtigkeit der griechisch-deutschen wirtschaftlichen Beziehungen, analysierte die als Hindernis im Unternehmertum fungierenden Themen und brachte den Geist seines Respekts für den griechischen Unternehmer zum Ausdruck. Er bezog sich ebenfalls auf die griechisch-deutschen Träger der Stadt Thessaloniki, welche die unternehmerischen Beziehungen der beiden Länder unterstützen, und sicherte allen seine Unterstützung und seine Bereitschaft zu, mit jedem Anwesenden umgehend Vorschläge zu erörtern, die Griechenland und Deutschland in Markthemen einander näher bringen könnten.

An der Veranstaltung nahmen Mitarbeiter und Freunde der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer, aber auch Persönlichkeiten aus dem Raum der Politik, Diplomatie, Banken Wissenschaft und Unternehmerwelt Nordgriechenlands teil.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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