Türkei warnt Griechenland vor Besiedelung seiner Inseln

14. Januar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.289

Die Türkei signalisiert Griechenland, nicht zu wagen, zur Besiedelung derzeit unbewohnter griechischer Inseln in der Ägäis zu schreiten.

Das türkische Außenministerium schickt mit einer Bekanntmachung eine Botschaft an Griechenland, nicht zur Erstellung von Projekten zur Besiedelung kleiner Inseln zu schreiten, welchen Zug das griechische Seefahrtsministerium mit einem Schreiben des Ministers Nektarios Santoriniou an das Parlament vorangekündigt gatte.

Sich darauf berufend, die Inseln seien nicht benannt worden, bringt Ankara offen wieder die Strategie der „grauen Zonen“ zurück und signalisiert, die Türkei werde keine eventuellen von der griechischen Politik in „beanspruchten geographischen Gebilden“ hervorgerufenen Umstände akzeptieren.

Besiedelung 28 griechischer Ägäis-Inseln aus nationalen Gründen

Es sei in Erinnerung gerufen, dass der griechische Minister für Seefahrt und Inselpolitik, Nektarios Santorinios, in einem an das Parlament überstellten Schreiben die Besiedelung 28 kleiner Inseln in der Ägäis vorangekündigte hatte.

Das Generalsekretariat für Ägäis und Inselpolitik des Ministeriums für Seefahrt und Inselpolitik zeigt ein spezielleres Interesse und unternimmt ernsthafte Bemühungen bezüglich der Besiedelung 28 kleiner Ägäis-Inseln zu dem Zweck, dass diese aus hauptsächlich nationalen Gründen eine wirtschaftliche Aktivität erlangen„, führte er in Beantwortung einer Anfrage eines Abgeordneten der rechtsextremistischen Chrysi Avgi (Goldenen Morgenröte) an.

Wegen der sicheren Reaktion Ankaras auf die Pläne des Seefahrtsministers hatte die Initiative der griechischen Regierung Kritik seitens politischer und diplomatischer Kreise hervorgerufen.

(Quelle: Imerisia)

  1. Götterbote
    14. Januar 2017, 01:30 | #1

    Wie lange will die Welt, insbesondere die EU sich das von diesem Möchtegern-Superstaat noch gefallen lassen? Schickt dir Türken dahin zurück, wo sie hergekommen sind.

  2. Horst Müller
    14. Januar 2017, 10:11 | #2

    Angesichts dieser Entwicklung muss man sich nicht wundern, wenn die derzeitigen Verhandlungen über eine Wiedervereinigung Zyperns scheitern. Die Angst der Bevölkerung ist groß – und wird immer größer vor der Expansionspolitik der Türkei.

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