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Archiv für Oktober, 2016

Milchkonsum in Griechenland im freien Fall

31. Oktober 2016 / Aktualisiert: 07. Dezember 2019 / Aufrufe: 1.371 2 Kommentare

Griechenlands Milchindustrie büßte innerhalb eines Jahres rund 85 Millionen Euro ein.

In Griechenland bricht der Milchverbrauch kontinuierlich ein, wobei in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 der Rückgang 16,9% an Volumen und 16,7% an Wert erreichte.

Wie Marktquellen betonen, vermag sich inzwischen ein signifikanter Teil der Bevölkerung nicht einmal mehr ein dermaßen grundlegendes Produkt mit einem hohen Nährwert und parallel relativ niedrigen Preis zu leisten. (Wozu allerdings anzumerken ist, dass in Griechenland die Verbraucherpreise für Milch im Vergleich zu anderen EU-Ländern nach wie vor sehr hoch sind.)
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Steuerhinterziehungs-Party im Tourismus Griechenlands

30. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.570 Kommentare ausgeschaltet

Den Resultaten auf einer neuen Methode basierender Überprüfungen zufolge findet bei Hotels und Fremdenzimmern in Griechenland eine enorme Steuerhinterziehung statt.

Steuerhinterziehung … mit vielen „Sternen“ bei Hotels und Fremdenzimmern in ganz Griechenland enthüllt ein neues Modell für die Überprüfung und Recherche von Daten, dessen sich im Sommer dieses Jahres das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) bediente. Die (bisherigen) Ergebnisse beeindrucken und zeigen die im Zweig des Tourismus gefeierte Party der Steuerhinterziehung.

Die Prüfer machten allein für Juni 2016 bis zu 4,5 Mio. Euro erreichende Abweichungen zwischen deklarierten und geschätzten Einnahmen, Null-Deklarationen zur MwSt., Fremdenzimmer mit „unklaren“ Steuerunterlagen oder ohne geführte Bücher und mit MwSt.-Deklarationen mit monatlichen Umsätzen der Größenordnung von 147 oder 174 Euro oder sogar auch mit bei Null liegenden Umsätzen ausfindig, während die Auslastung der Unterkünfte über 90% lag und der durchschnittliche Zimmerpreis 70 Euro pro Übernachtung betrug, wie aus der Untersuchung festgestellt wurde.
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Griechenlands Mittelständler schaffen ihr Geld ins Ausland

29. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.038 6 Kommentare

Zahlreiche mittelständische Unternehmen in Griechenland haben ihre Gelder mittlerweile zu Banken in Bulgarien und Rumänien transferiert.

In Bulgarien und Rumänien präsentierten 2015 die Bankguthaben einen signifikanten Anstieg um entsprechend 10% und 8%, und zwar in einem Moment, wo in Griechenland ein neuer „Absturz“ um 23% und damit der größte seit dem Ausbruch der Krise verzeichnet wurde.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ eröffneten dutzende kleine und mittlere griechische Unternehmen Bankkonten in Bulgarien und Rumänien und transferierten ihre Gelder dorthin, um den Betrieb ihrer Unternehmen sicherstellen zu können.
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Neuer Anstieg der Verschuldung Griechenlands

28. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.679 4 Kommentare

Die offizielle öffentliche Verschuldung Griechenlands nahm innerhalb eines Jahres um über 14 Milliarden Euro zu.

Laut den von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) gestaltete sich die Verschuldung des Landes im zweiten Quartal 2016 auf 315,290 Mrd. Euro, gegenüber 301,266 Mrd. Euro zum Ende des zweiten Quartals des Vorjahres 2015.

Die Höhe der öffentlichen Verschuldung Griechenlands zum Ende des zweiten Quartals 2016 war damit um 6,2 Mrd. Euro größer als im ersten Quartal 2016 (303,09 Mrd. Euro) und um 3,62 Mrd. Euro größer als die Höhe, die sie im vierten Quartal 2015 erreicht hatte.
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Winterzeit 2016 in Griechenland

27. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.251 2 Kommentare

Wann und warum in Griechenland die Uhrzeit umgestellt wird.

Am frühen Morgen des kommenden Sonntags (30 Oktober 2016) sind auch in Griechenland die Uhren in üblicher Manier wieder um eine Stunde auf die sogenannte Winterzeit umzustellen.

Konkret sind die Uhren am Sonntagmorgen um 04:00 Uhr Lokalzeit (Eastern European Time / EET) auf 03:00 Uhr zurückzustellen. Die Winterzeit wird bis zum letzten Sonntag des Monats März 2017 beibehalten werden.
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Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 2.323 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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Griechenland sollte für Flüchtlinge dankbar sein!

25. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.590 5 Kommentare

In einem Artikel bei Bloomberg wird forsch vertreten, Griechenlands Wirtschaft erfahre dank der gestrandeten Flüchtlinge und Immigranten eine unverhoffte Stimulierung.

Am vergangenen Sonntag (22 Oktober 2016) trafen in Brüssel die Führer der Europäischen Union zu einer Konferenz mit Hauptthema das Flüchtlingsproblem zusammen, und manche von ihnen werden wiederholt haben, dass ihre Wirtschaften nicht die Kosten zu tragen vermögen, welche die Erbringung von Hilfe an Menschen impliziert, die dem Krieg und den Verfolgungen zu entkommen versuchen Griechenland hat sich jedenfalls nicht zu diesen zu zählen.

Nach all dem, was das Land in den letzten Jahren durchgemacht hat, kann außerdem das Eintreffen zehntausender Flüchtlinge in Griechenland über die Ägäis faktisch wie eine sanfte, kurzfristige Stimulierung für die griechische Wirtschaft wirken. Bis heute sind hunderte Millionen Euro für die Erbringung von Hilfe an Immigranten und Asylbewerber aufgebracht worden, und zwar in einer Periode, in der die griechische Regierung zu drastischen Kürzungen von Ausgaben geschritten ist, wird in einem Artikel bei Bloomberg angemerkt.
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Korrigierte Fiskaldaten bescheren Griechenland neuen Schock

24. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.004 2 Kommentare

Die rückwirkende Revision der fiskalischen Daten Griechenlands für 2015 schlug ein neues Loch in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro in den Haushalt!

Die Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) schritt zu einer schlechter ausfallenden Revision der fiskalischen Daten für das Jahr 2015, wobei der Primärüberschuss des Jahres 2015 letztendlich um 0,5% des BIP geringer ausfällt als im April 2016 im Rahmen der Bekanntgabe der Daten für die Periode 2012 – 2015 vorgesehen war.

Gemäß der zweiten Bekanntgabe der fiskalischen Daten seitens der ELSTAT an das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) im Rahmen des Verfahrens bezüglich eines übermäßigen Defizits erreichte Ende 2015 das Defizit der griechischen Zentralregierung 13,2 Mrd. Euro bzw. 7,5% des BIP. Parallel belief sich die öffentliche Verschuldung auf 311,7 Mrd. Euro bzw. 177,4% des BIP.
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Griechenland: Löhne Bulgariens und Steuern Schwedens!

23. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.450 4 Kommentare

Das einzige der Regierung Griechenlands vertraute Rezept ist, kontinuierlich die direkten und indirekten Steuern zu erhöhen.

Jüngst gestand in Griechenland der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis im Parlament ein, „es besteht keinerlei Zweifel, dass die steuerliche Belastung der konsequenten und ehrbaren Haushalte und Unternehmen tatsächlich groß ist, und das birgt Gefahren„.

Vorgestern erklärte ein anderer Minister, nämlich Tryfon Alexiadis (ebenfalls stellvertretender Finanzminister), er treibe eine Regelung voran, damit die Bürger Immobilien an den Staat abtreten können, wenn sie die Erbschaftssteuer nicht zu bezahlen vermögen!
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Explosion des Zigaretten-Schwarzhandels in Griechenland

22. Oktober 2016 / Aktualisiert: 22. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.799 6 Kommentare

In Griechenland wird wegen der Erhöhung der Sonderverbrauchsteuer eine Explosion des Schwarzhandels mit Tabakprodukten verzeichnet.

Der Verkauf „illegaler“ Tabakprodukte neigt in Griechenland unkontrollierte Dimensionen anzunehmen. Die Tabakwarenhändler sprechen von einem Anteil der illegalen Zigaretten, der bis zu 30% der Gesamtverkäufe erreicht.

Grund für den steilen Anstieg der Nachfrage nach diesen Produkten stellt die erneute Erhöhung der Sonderverbrauchsteuer auf Tabakprodukte dar. Die Kürzungen der Löhne und Renten in Kombination mit den Steuererhöhungen und dem Rückgang des familiären oder persönlichen Einkommens brachten die Konsumenten dazu, sich der Option der illegalen Zigarette zuzuwenden.
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