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Archiv für August, 2016

Höchstpreise für Getränke und Snacks in Griechenland

11. August 2016 / Aufrufe: 1.563 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind eine Reihe von Betrieben wie Cafeterien und Kantinen verpflichtet, konkrete Getränke und Kleinmahlzeiten anzubieten, für die offizielle Höchstpreise gelten.

Wer in Griechenland mit Schiffen, Flugzeugen, Zügen, Überlandbussen reist, aber auch alle, die archäologische Stätten besuchen, und jene, die für ihre sommerlichen Badeausflüge organisierte (sprich „bewirtschaftete“) Strände wählen, sollen wissen, dass es konkrete heiße und kalte Getränke und Kleinmahlzeiten gibt, die nicht teurer als zu den offiziell festgesetzten Höchstpreise verkauft werden dürfen, also Preiskontrollen unterliegen.

Außerdem sind die Betriebe (Cafeterien, Kantinen usw.), die solche Produkte verkaufen, dazu verpflichtet, diese konkreten Artikel im Sortiment zu führen und den Konsumenten anzubieten – uns zwar während der gesamten Geschäftszeiten.
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Griechenland will Denunzianten mobilisieren

10. August 2016 / Aufrufe: 1.443 1 Kommentar

In Griechenland sollen allen Motive und Schutz geboten werden, die zur Aufdeckung von Fällen der Steuerhinterziehung und anderen wirtschaftlichen Delikten beitragen.

Griechenlands Regierung plant, allen Motive zu geben, die Steuerhinterzieher, wirtschaftliche Delikte und andere Verbrechen wirtschaftlicher Natur enthüllen, die dem öffentlichen Interesse schaden und den öffentlichen Kassen kritische Steuereinnahmen entziehen.

Informationen der griechischen Zeitung „Ta Nea“ zufolge befindet sich ein Gesetzentwurf in Ausarbeitung, der die sogenannten „Zeugen öffentlichen Interesses“ anerkennen und diesen einen Schutzschirm bieten wird (also praktisch etwas wie eine „Kronzeugenregelung„).
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Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 1.667 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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In Griechenland schuldet fast jeder Zweite dem Finanzamt

8. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.287 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland hat fast jeder zweite Bürger Schulden beim Finanzamt und die fälligen Schulden an den Fiskus summieren sich auf insgesamt knapp 90 Milliarden Euro.

Gemäß den jüngst von dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland bekannt gegebenen offiziellen Angaben hat fast einer von zwei Griechen fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Die griechischen Steuerzahler „ersticken“ in Schulden. Über 4 Millionen Steuerpflichtige schulden dem Finanzamt fast das halbe BIP eines Jahres bzw. 89,8 Mrd. Euro. Für 755.806 Schuldner hat das GGDE Beitreibungs-Zwangsmaßnahmen mit Pfändungen und Beschlagnahmungen von Bankkonten, Einkommen und anderen Vermögenswerten sowie auch Zwangsversteigerungen von Immobilien eingeleitet.
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Griechenland: Ohne Quittung kein Anspruch auf Bezahlung!

7. August 2016 / Aufrufe: 1.401 Kommentare ausgeschaltet

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen in Griechenland betont unter anderem, dass Bestellungszettel und POS-Quittungen keine gesetzlichen Zahlungsbelege darstellen.

Die in vielen Geschäften in Griechenland üblichen Bestellungszettel beziehen sich ausschließlich und allein auf den internen Betrieb der Unternehmen und stellen keine Quittung über erbrachte Leistungen dar.

Ebenso substituieren die Zahlungsbelege der speziellen Terminals (POS) nicht die gesetzlich vorgesehenen Quittungen, die mittels der Registrierkassen auszustellen sind. (Ergänzend sei angemerkt, dass in Griechenland nicht alle Betriebe und Gewerbetreibende zur obligatorischen Nutzung elektronischer Registrierkassen verpflichtet und Zahlungsbelege in diesen Fällen handschriftlich auszustellen sind.)
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Steuern „erwürgen“ Tourismus in Griechenland

6. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.332 4 Kommentare

Trotz steigender Ankunftszahlen ausländischer Touristen in Griechenland werden die zusätzlichen steuerlichen Belastungen der Tourismus-Branche ein Minus bescheren.

In Griechenland wird zwar wird mit einem Anstieg der Anzahl der Touristen gerechnet, Schätzungen zufolge wird jedoch letztendlich in der Kasse ein … Minus herrschen.

Die Touristik-Unternehmen sich somit in diesem Jahr mit einem Paradox konfrontiert sehen, da einerseits ein Anstieg der Anzahl der Touristen erwartet wird, andererseits aber eingeschätzt wird, dass zum Schluss der Saison der Kassensturz … negativ abschließen wird.
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Abwendung überhöhter Immobiliensteuer in Griechenland

5. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.151 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können bis Ende November 2016 rückwirkend ihre Immobiliendeklarationen E9 korrigieren, um eine überhöhte ENFIA zu vermeiden.

Kurz bevor in Griechenland die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) kommen, die über 6,6 Mio. Steuerpflichtige zu begleichen aufgerufen werden sein, gewährt das Finanzministerium den Immobilieneigentümern eine neue Gelegenheit, in den Immobilien-Deklarationen E9 eventuelle Fehler und Unterlassungen zu korrigieren, die gegebenenfalls die Steuer in die Höhe treiben.

Konkret wird die Frist für die Abgabe bis 2010 zurückreichender anfänglicher und korrigierender Deklarationen E9 bis zum 30 November 2016 verlängert, und alle Steuerpflichtigen, die innerhalb dieser Frist zu Änderungen schreiten, werden nur die Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Geldstrafe zu zahlen haben.
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Immobilien in Griechenland werden zu … Steuern

4. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.330 4 Kommentare

In Griechenland mussten in den letzten Jahren zehntausende Eigentümer ihre Immobilien verkaufen, um Steuern und sonstige Verpflichtungen zu begleichen.

Die dramatische Situation des Immobilienmarkts in Griechenland während der letzten Jahre zeichnet sich in den Fakten ab, die zeigen, dass in der Krise 157.000 Häuser und Wohnungen „verloren“ gingen.

Die besagten Immobilien wurden verkauft, um Steuer- und Kreditverpflichtungen zu begegnen, während zwei Studien einen signifikanten Rückgang im Eigenbesitz befindlichen Wohnraums sowie einen unglaublichen Absturz bei den elterlichen Zuwendungen um 80% verzeichnen.
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IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.715 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
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Griechenland: Varoufakis hatte Recht!

2. August 2016 / Aufrufe: 5.934 5 Kommentare

Leider sehr spät erweist sich, dass der Wirtschaftswissenschaftler und Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis in Bezug auf den IWF recht hatte!

Der Bericht einer internen Dienststelle des Internationalen Währungsfonds (IWF) enthüllte, dass der selbige Fonds zu der Schlussfolgerung gelangte, „bei der Umstrukturierung der griechischen Verschuldung begingen wir einen Fehler„.

Wenn auch – respektive zu – spät gibt all dies dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, bezüglich der Machenschaften des IWF vollumfänglich recht!
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