Archiv

Archiv für August, 2016

„Hässliche Deutsche“ in Griechenland …

21. August 2016 / Aufrufe: 8.990 19 Kommentare

Auf Kreta verweigerten deutsche Touristen die Bezahlung einer Taxifahrt mit der Begründung, Griechenland schulde Deutschland Geld.

Der Transfer zweier deutscher Touristen von einem Hotel im Ort Agia Pelagia mit einem Taxi zum Flughafen „Nikos Kazantzakis“ bei Iraklio auf der Insel Kreta in Griechenland gestaltete sich turbulent, da die beiden Fahrgäste sich weigerten, den Taxifahrer für die Fahrt zu bezahlen, und dies damit begründeten, Griechenland … schulde Deutschland Geld!

Informationen zufolge handelt es sich nicht um den einzigen auf der Insel Kreta verzeichneten Vorfall dieser Art, da die Taxi-Besitzer / -Fahrer oft mit dem beleidigenden Verhalten hauptsächlich deutscher Touristen konfrontiert werden, in diesem Jahr jedoch – wie es lautet – die Unflätigkeiten jedes Maß überstiegen haben … . Unhöflichkeit, Ironie und abwertende Bemerkungen sind nur einige der „Entgleisungen“, denen die Gewerbetreibenden der Branche in der diesjährigen touristischen Saison begegnen.
Gesamten Artikel lesen »

Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.623 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor über 7 Mrd Euro

19. August 2016 / Aufrufe: 730 Kommentare ausgeschaltet

Die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors in Griechenland an den privaten Sektor stiegen im Juni 2016 auf insgesamt über 7 Milliarden Euro.

Im Juni des laufenden Jahres wuchsen in Griechenland die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors an den privaten Sektor um weitere 175 Millionen Euro an.

Gemäß den von der zentralen Rechnungsstelle des Staates (GLK) bekannt gegebenen Angaben erhöhten sich die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor Ende Juni 2016 auf 7,22 Euro, gegenüber 7,045 Mrd. Euro Ende Mai 2016.
Gesamten Artikel lesen »

Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.750 1 Kommentar

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
Gesamten Artikel lesen »

Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 3.689 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
Gesamten Artikel lesen »

Berlin dementiert Abschiebung von Flüchtlingen nach Griechenland

16. August 2016 / Aufrufe: 1.018 2 Kommentare

Von Seite des deutschen Innenministeriums wurde erklärt, eine Abschiebung von Flüchtlingen gemäß Dublin III nach Griechenland sei derzeit rechtlich nicht möglich.

In diesem Moment werden keine Rückführungen von Immigranten gemäß Dublin III von Deutschland nach Griechenland durchgeführt„, erklärte der Sprecher des deutschen Innenministeriums Johannes Dimroth und antwortete damit auf eine Frage bezüglich griechischer Medienberichte über eine geplante Rückführung von 3.000 Personen aus Deutschland nach Griechenland und spezieller auf die Insel Kreta.

Es sei angemerkt, dass die in griechischen Medien verbreitete Meldung, Deutschland beabsichtige die Abschiebung von über 3000 Immigranten nach Griechenland, bereits auch von dem griechischen Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, resolut dementiert und als antipatriotisch, unwahr und arglistig bezeichnet wurde.
Gesamten Artikel lesen »

Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?

15. August 2016 / Aufrufe: 1.997 4 Kommentare

Deutschland soll unter Berufung auf Dublin III in einer ersten Phase über 3000 Flüchtlinge nach Griechenland zurückschicken wollen.

Der Plan ist wohl überlegt und gut ausgearbeitet. Im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (auch Dublin-III-Verordnung genannt) ist jeder Staat der Europäischen berechtigt, auf seinem Gebiet als überzählig eingestufte Flüchtlinge in einen anderen Staat der Europäischen Union zu schicken. Von dieser Verordnung Gebrauch machend, soll Deutschland griechischen Pressemeldungen zufolge beschlossen haben, in einer ersten Phase über 3.000 Flüchtlinge, die es als auf seinem Gebiet überzählig betrachtet, nach Griechenland und konkret auf die Insel Kreta zu schicken.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings angemerkt, dass der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, dieses Szenarium inzwischen resolut dementierte und als antipatriotisch, unwahr und hinterlistig charakterisierte. Andererseits betonte er aber auch, „Kreta ist keine auserlesene Rasse, um keine Flüchtlinge zu akzeptieren„.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland knöpft sich Unternehmen mit Auslandssitz vor

14. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.242 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland bläst zur Steuerjagd auf griechische Unternehmen mit Firmensitzen in Bulgarien und Zypern.

Die Steuerbehörden in Griechenland werden in dem kommenden Zeitraum mit intensiven Kontrollen beginnen, um griechische Unternehmen mit Sitz in Bulgarien und Zypern ausfindig zu machen.

Ziel dieser „Safari“ ist, die Unternehmen aufzuspüren, die praktisch als „Vitrine“ betrieben werden, um der besonders hohen Besteuerung in Griechenland zu entgehen.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahndung in Griechenland nimmt … Esel ins Visier

13. August 2016 / Aufrufe: 1.411 1 Kommentar

Gegen die Eselführer in Lindos auf der Insel Rhodos in Griechenland wurde eine empfindliche Geldstrafe wegen diverser Steuervergehen verhängt.

In das Visier des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland sind nun sogar auch die … Esel geraten!

Konkret geht es um die Esel bzw. deren Führer, die sich auf der Insel Rhodos und spezieller in Lindos den Besuchern mehr oder weniger aufdringlich anbiedern, sie gegen ein entsprechendes Entgelt auf dem Rücken der Tiere zu der antiken Befestigungsanlage („Akropolis“)  des Ortes zu bringen.
Gesamten Artikel lesen »

KategorienSteuerwesen Tags:

NEET-Index in Griechenland über 25 Prozent

12. August 2016 / Aufrufe: 681 Kommentare ausgeschaltet

Mehr als ein Viertel der jungen Leute im Alter von 20 bis 24 Jahren in Griechenland besuchen keine Schule, haben keine Arbeit und stehen auch nicht in Ausbildung.

Gemäß den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2015 zählen in Griechenland mehr als 1 von 4 jungen Leuten im Alter von 20 bis 24 Jahren (26,1%) zur Gruppe der sogenannten NEET, haben also keine Arbeit und befinden sich auch nicht in einem Schulungs- oder Ausbildungsprogramm.

Griechenland liegt damit nach Italien (31,1%) an zweithöchster Stelle in der EU während auf dem dritten Platz Kroatien und Rumänien mit jeweils 24,1% liegen.
Gesamten Artikel lesen »