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Archiv für Juni, 2016

Marinopoulos SA in Griechenland ist pleite

30. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.883 Kommentare ausgeschaltet

Die bekannte Supermarktkette Marinopoulos in Griechenland beantragte die Aufnahme der Gesellschaft unter die Bestimmungen der griechischen Insolvenzordnung.

In Griechenland stellte die größte griechische Supermarktkette Marinopoulos SA einen am vergangenen Dienstag (28 Juni 2016) vor dem Landgericht Athen verhandelten Antrag auf Unterstellung unter die Bestimmungen der griechischen Insolvenzordnung.

Gemäß den anfänglichen Informationen bezog der Antrag sich auf Artikel 99 (Gläubigerschutz). Aktuelleren Informationen zufolge wurde aber schließlich die Aufnahme unter Artikel 106 B (Insolvenz bei laufendem Betrieb) beantragt. Die Intervention von Gläubigern der Gesellschaft während der Verhandlung der Sache führte das Gericht jedoch dazu, die Verhandlung auf Freitag, den 01 Juli 2016 zu vertagen.
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Nachfrist für Steuererklärung 2016 in Griechenland

29. Juni 2016 / Aufrufe: 727 Kommentare ausgeschaltet

Für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen 2016 in Griechenland wurde eine Nachfrist bis zum 15 Juli 2016 gewährt.

Trotz der bisherigen zahlreichen gegenteiligen Versicherungen des stellvertretenden Finanzministers Tryfon Alexiadis gab das Finanzministerium am 28 Juni 2016 eine Verlängerung der Abgabefrist für die diesjährigen Einkommensteuererklärungen in Griechenland bekannt.

Konkret wurde die ursprünglich am 30 Juni 2016 auslaufende Abgabefrist bis einschließlich Freitag, den 15 Juli 2016 verlängert.
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Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.766 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
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Backpfeife für Immobiliensteuer in Griechenland

27. Juni 2016 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 3.012 Kommentare ausgeschaltet

Das Landgericht Thessaloniki fror die Steuerzahlungen einer Eigentümerin ein, die jährlich 15.800 Euro ENFIA zahlen sollte.

Ein Gericht in Thessaloniki „watschte“ die sogenannte einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in Griechenland ab!

Die Einzelrichterkammer des Verwaltungs-Landgerichts Thessaloniki verkündete ein Urteil, mit dem es die Zahlung der Steuer für eine Eigentümerin dreier Immobilien einfror, die aufgefordert war, zusammen mit der neuen Zusatzsteuer eine Immobiliensteuer von jährlich über 15.800 Euro zu zahlen!
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Griechenlands Fiskus … säuft kräftig mit

26. Juni 2016 / Aktualisiert: 02. Juli 2016 / Aufrufe: 724 1 Kommentar

Von dem Einzelhandelspreis jeder in Griechenland verkauften Flasche Bier gehen seit Juni 2016 rund 45 Prozent an den Fiskus!

Laut Minas Zooullis, dem geschäftsführenden Vorstand der Athener Brauereibetriebe (Athenian Brewery), summieren sich die fünf aufeinanderfolgenden Erhöhungen der Sonderverbrauchsteuer in Griechenland auf Bier seit 2008 bis heute auf 443%!

Weiter vertritt er, die Auswirkung der letzten Erhöhung der Sonderverbrauchssteuer auf Bier ab dem 01 Juni 2016 beeinträchtige nicht nur den Marktführer (der Anteil der auf dem griechischen Markt unter anderem mit den Marken Amstel und Heineken präsenten Athener Brauereibetriebe tangiert derzeit 53%), sondern auch die gesamte Branche.
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Kommt nach dem Brexit auch der Grexit?

25. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.815 3 Kommentare

Rückt nach dem Brexit nun auch der Grexit, sprich das Ausscheiden Griechenlands zumindest aus der Eurozone näher?

Laut der britischen Zeitung „Guardian“ beunruhigt das Ergebnis des britischen Referendums über das Ausscheiden aus der Europäischen Union die Regierung in Athen hinsichtlich des Anstiegs der Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s.

Es sei angemerkt, dass auch Alan Greenspan, ehemaliger Präsident der US-Notenbank (FED), mit einem baldigen Grexit rechnet.
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Griechenland wird nicht mehr lange im Euro bleiben

25. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 6.742 2 Kommentare

Alan Greenspan sieht in dem Brexit nur die Spitze des Eisbergs und vertritt, Griechenland werde nicht mehr lange im Euro bleiben.

Es ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Mit dieser Erklärung beschrieb der ehemalige Präsident der US-Notenbank (FED), Alan Greenspan, den „Tag danach“ für die Weltwirtschaft und betonte, dies bereite ihm sehr viel stärkere Kopfschmerzen als die Entscheidung der Wähler des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen.

Die Weltwirtschaft befindet sich in ernsthafter Gefahr„, erklärte der ehemalige Chef der US-amerikanischen Notenbank.
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Dracoulescou: Griechenland hat nichts hinzugelernt

24. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.418 2 Kommentare

Erneut die EU, aber auch die Regierung Griechenlands attackierend, vertritt Delia Velcouleskou alias Dracoulescou, die Griechen haben nichts aus ihren Fehlern gelernt.

Auf dem Kongress des Economist in Athen sprechend brachte die Repräsentantin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Delia Velcoulescou, zum wiederholten Mal die beständige Position des IWF bezüglich der griechischen Verschuldung zum Ausdruck.

Es bedarf einer essentiellen Erleichterung der Verschuldung, die ganz klar nicht tragfähig ist„, meinte sie charakteristisch und stellte klar, dass der IWF, obwohl er in der Vereinbarung keine (Vertrags-) Partei darstellt, an den Diskussionen teilnimmt.
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Anstieg der Kriminalität bei Flüchtlingen in Griechenland

23. Juni 2016 / Aufrufe: 6.039 9 Kommentare

In Griechenland wird ein Anstieg von Flüchtlingen und Immigranten verübter Straftaten verzeichnet, während die EU sich weiterhin ihrer Verpflichtungen entzieht.

In letzter Zeit wurde in Griechenland ein Anstieg der Kriminalität auf den Inseln der nördlichen Ägäis festsitzender Flüchtlinge und Immigranten verzeichnet. Die Migranten suchen entweder verzweifelt einen Weg, nach Athen zu gelangen, oder ihnen ist inzwischen das Geld ausgegangen und sie stehlen … um zu überleben.

Bezeichnend ist allerdings auch eine auf breiter Basis festzustellende und mehr oder weniger aggressiv demonstrierte „Forderungshaltung“.
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Griechenlands Fiskus greift 90 Prozent des Zigarettenpreises ab

22. Juni 2016 / Aufrufe: 1.759 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland sackt sich 90 Prozent des durchschnittlichen Einzelhandelspreises der Zigaretten ein.

Mit der neuen Erhöhung der Steuer auf Zigaretten entspricht diese Belastung rund 90% des durchschnittlichen Einzelhandelspreises pro Päckchen, welcher Umstand das Produkt zu dem am höchsten besteuerten macht.

Anstatt der 26 Cent, von denen in der entsprechenden Multi-Gesetzesvorlage seitens des griechischen Finanzministeriums die Rede war, werden die Zigaretten ab dem 01/01/2017 um bis zu einem Halben Euro pro Päckchen teurer!
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