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Archiv für März, 2016

Die moderne Sklaverei in Griechenland

31. März 2016 / Aufrufe: 1.706 1 Kommentar

Arme Arbeitnehmer verkörpern speziell, wenn auch nicht nur, in Griechenland die moderne Sklaverei des 21 Jahrhunderts.

Die in den Jahren der Wirtschaftskrise erfolgte Deregulierung der Arbeitsverhältnisse trat auf die härteste Weise bei den vorzuherrschen tendierenden diversen Formen der unbezahlten Beschäftigung in Erscheinung.

Laut den Angaben des Instituts für Arbeit der GSEE zählen in Griechenland die unbezahlten Arbeitnehmer über 1.200.000, was etwa 1/3 der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung entspricht, wobei die Verzögerungen (der fälligen Lohnzahlungen) sich ab 3 bis zu 24 Monaten bewegen!
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Explosion der Unternehmensschließungen in Griechenland

31. März 2016 / Aufrufe: 1.095 Kommentare ausgeschaltet

Im ersten Quartal des Jahres 2016 wurde in Griechenland im Vergleich zum Vorjahr eine Explosion der Firmenschließungen um rund 78 Prozent verzeichnet.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ wird in Griechenland auf dem Markt im ersten Quartal des laufenden Jahres eine „Explosion“ der Unternehmensschließungen um 78,08% verzeichnet und ein sehr negativer Beginn des neuen Jahres vermerkt.

Es ist bezeichnend, dass zum ersten Mal in den Jahren der Krise die Löschungen von Unternehmen (Unternehmen, die schließen) die neu eröffneten Unternehmen um 4.000 übersteigen, da diverse Aktivitäten endgültig eingestellt werden, manche ins Ausland abwandern und andere wiederum in die Sphäre der Schattenwirtschaft, der ungemeldeten Beschäftigung und der nicht deklarierten Einkommen eintreten.
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Griechenland verliert … seine Intelligenz und seine Zukunft

30. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.781 4 Kommentare

Der stetig zunehmende Abfluss qualifizierten Humankapitals droht in Griechenland den Anstieg des BIP, Investitionen und letztendlich Aufschwung und Wachstum zu verhindern.

Zur Stunde, wo Griechenland unter den großen Immigrationsströmen „versinkt“, verlassen die Griechen – hauptsächlich die jungen, die bei dem Ausgang aus der Krise helfen könnten – massenhaft das Land.

Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Ökonomen, Akademiker und Forscher – also die Crème de la Crème des wissenschaftlichen Arbeitskräftepotentials – werden zu tausenden aus dem Land „vertrieben“, da sie wegen der Krisenumstände keinerlei berufliche Optionen haben.
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Der Mythos vom riesigen öffentlichen Sektor Griechenlands

29. März 2016 / Aufrufe: 2.221 2 Kommentare

Wahrheiten und Zahlen über den angeblich riesigen öffentlichen Sektor in Griechenland.

Die Bürger, die sich an die Schalter der öffentlichen Behörden begeben um bedient zu werden, erhalten üblicherweise die Antwort: „Kommen sie in einigen Tagen vorbei, wir haben Personalmangel.“ Die einige Tage können auch zu Monaten werden. Speziell all jene, die dringend Bescheinigungen des öffentlichen Sektors benötigen, sitzen … in der Tinte.

Der Grund? Der große Personalmangel, der den Mythos des angeblich aufgeblähten (und für alle Leiden des Landes verantwortlichen) öffentlichen Sektors in Griechenland widerlegt und der – wie sich erweist – vorsätzlich von inländischen Politikern, aber auch den Gläubigern kultiviert wurde.
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Neuer Steuerorkan in Griechenland

28. März 2016 / Aufrufe: 2.286 7 Kommentare

In Griechenland zieht ein neues Steuergewitter auf, das die verfügbaren Einkommen zu Lasten der realen Wirtschaft noch mehr schrumpfen lassen wird.

Privatfahrzeuge, Treibstoff, Immobilienvermögen, Mobiltelefonie, Internet und Pay-TV sind die Ziele des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung, um die fiskalische Lücke bis 2018 zu schließen, die sich – auch wenn es niemand eingestehen möchte – in den letzten Tagen von 1,7 Mrd. Euro auf 5,5 Mrd. Euro mehr als verdreifacht hat.

Die Maßnahmen, mit denen Griechenland die Erzielung eines primären Überschusses von 3,5% des BIP (6,5 Mrd. Euro) im Jahr 2018 sicherstellen wird, befinden sich noch in ihrer ersten Lesung und werden sowohl hinsichtlich ihrer Essenz als auch ihres Ertrags von den Gläubigern des Landes akzeptiert werden müssen.
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Wir im Westen und die moralische Erblindung

27. März 2016 / Aufrufe: 1.319 1 Kommentar

Die moralische Blindheit des Westens stellt sicherlich nicht den einzigen, jedoch einen signifikanten Hintergrund der derzeitigen Terrorwelle dar.

Wenn wir, wir im Westen, heutzutage von Barbarei sprechen, kommen uns die islamistischen Fundamentalisten von der Art der Al Qaida oder des „Islamischen Staates“ in den Sinn.

Wir denken an junge Terroristen, die den Menschen provokant vor laufender Kamera mit sadistischem Vergnügen die Kehle durchschneiden, mit ikonoklastischer Manie antike Monumente zerstören und sich nach einer konstruierten Vergangenheit, also einem antiken Kalifat sehnen. Wir denken an gewisse Fanatiker, die Flugzeuge gegen die Zwillingstürme in New York fliegen. Wir denken an Vergewaltigungen und Morde.
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Deutsche Zeitungen berichten unsachlich über Griechenland

26. März 2016 / Aktualisiert: 26. März 2016 / Aufrufe: 1.803 11 Kommentare

Die Deutschen mögen Griechenland freundlich gesonnen sein, ihre Massenmedien und hauptsächlich ihre Zeitungen sind es jedoch nicht.

Eine Untersuchung über die deutschen Massenmedien und Griechenland zeigt interessante Dinge. Wie z. B., dass in der „Bild“ nicht ein einziger Artikel gefunden wurde, der irgend eine positive Stellungnahme gegenüber der griechischen Regierung enthält.

Laut der Untersuchung der – das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) darstellenden – Hans-Böckler-Stiftung war die Berichterstattung der deutschen Massenmedien über die griechische Wirtschaftskrise häufig nicht objektiv und erfolgte oberflächlich, während die Mitglieder der griechischen Regierung hauptsächlich auf negative Weise präsentiert wurden.
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Sommerzeit 2016 in Griechenland

25. März 2016 / Aufrufe: 641 Kommentare ausgeschaltet

Am 27 März 2016 beginnt in Griechenland die diesjährige Sommerzeit-Periode.

Am frühen Morgen des Sonntags, dem 27. März 2016, beginnt in Griechenland die diesjährige Sommerzeit: um 03:00 Uhr Ortszeit müssen die Uhren um eine Stunde auf 04.00 Uhr vorgestellt werden.

Gemäß der Verordnung des Europäischen Parlaments wird die Zeit immer am letzten Sonntag des Monats März (eine Stunde vor) und am letzten Sonntag des Monats Oktober (eine Stunde zurück) umgestellt.

Online-Petition: Transparenz in Europa, jetzt!

25. März 2016 / Aktualisiert: 24. April 2016 / Aufrufe: 2.189 7 Kommentare

Aufruf der DiEM25 zur Zeichnung der Online-Petition Transparenz in Europa, jetzt!

Als Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union fordern wir mit sofortiger Wirkung

  • das Livestreaming der vollständigen Sitzungen des Europäischen Rates, der Eurogruppe, des ESM-Gouverneursrats und des Ecofin, sowie Veröffentlichung offizieller Wortprotokolle für alle diese Gremien,
  • die Veröffentlichung aller von jeder Sitzung des EZB-Rats drei Wochen nach Abschluss jeder regulären Sitzung, und die Veröffentlichung von Wortprotokollen dieser Sitzungen innerhalb von zwei Jahren,
  • eine umfassende Liste aller Lobbyisten in Brüssel und ein komplettes Verzeichnis aller ihrer Treffen mit gewählten oder nicht gewählten EU-Vertretern,
  • die elektronische Publikation aller TTIP Verhandlungsdokumente und volle Transparenz in jeder Phase der Verhandlungen über TTIP.


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Flüchtlinge kosten Griechenland bis zu 4 Mrd Euro jährlich

24. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

In einer schockierenden Prognose veranschlagt die HSBC die jährlichen Kosten des Flüchtlingsproblems für Griechenland auf bis zu 4 Milliarden Euro.

In einer am 21 März 2013 veröffentlichten Analyse vertritt die HSBC, die Flüchtlingskrise könne die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Griechenlands steigern. Die Schließung der Westbalkan-Route bedeutet, dass es nun ungefähr 50.000 innerhalb der griechischen Grenzen eingeschlossene Flüchtlinge gibt. Dies kommt zu den fiskalischen Kosten für die Regierung hinzu und stellt ebenfalls die Divergenzen zwischen der SYRIZA und den ANEL bloß.

Am 18 März 2016 wurde zwischen der EU und der Türkei eine Vereinbarung erzielt, damit Griechenland die (nicht asylberechtigten) Flüchtlinge in die Türkei zurückschickt, die Umsetzung könnte jedoch geraume Zeit in Anspruch nehmen und es ist unsicher, ob dies genug ist um den Strom der Immigranten zurückzuhalten.
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