Anstieg der Lebensmittelpreise in Griechenland

26. Januar 2016 / Aufrufe: 2.860

Trotz Rezession, Deflation und Rückgang der Einkommen wird in Griechenland ein stetiger Anstieg der Lebensmittelpreise verzeichnet.

Aus den offiziellen Angaben der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) ergeben sich kontinuierliche Erhöhungen bei den Preisen der Grundnahrungsmittel. Wie aus einer Untersuchung der griechischen Zeitung „Ethnos“ hervorgeht, „rennt“ die Teuerung bei den Lebensmitteln trotz der fünfjährigen Rezession, der Deflation und der dramatischen Schrumpfung der Einkommen.

Konkret stiegen innerhalb eines Jahres die Preise bei Grundnahrungsmitteln um bis zu 18%, trotz der langjährigen Rezession der Wirtschaft, der über 1,1 Mio. liegenden hohen Anzahl Arbeitsloser und des riesigen Rückgangs der Einkommen der Arbeitnehmer um über 23%.

Sinkende Einkommen, steigende Preise

Diese paradoxe Tatsache verzeichnet eine Erhebung der Zeitung „Ethnos“ auf Basis der offiziellen Angaben der griechischen Statistikbehörde und des Instituts für Arbeit der GSEE. Charakteristische Beispiele sind Kaffee, der um 16,44% teurer wurde, aber auch Frischprodukte wie Kartoffeln und Gemüse, die um bis zu 13% teurer wurden, sowie auch Produkte wie die Eier, die in den fünf Jahren der Krise um bis zu 14,19% teurer wurden.

Für die selbe Periode, also ab 2010 bis 2015, sanken die (statistisch gemittelten) jährlichen Bezüge je Arbeitnehmer von 28.548 Euro auf 21.930 Euro. Allein im letzten Jahr stiegen sogar die Preise für Kartoffeln um 18,6%, für Olivenöl um 14,1% und für Gemüse um 5,5%.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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