if (top != self) { if (window.opera) { window.onload = opera_befreien; } else { top.location = self.location; } } function opera_befreien () { document.links["befreien"].click(); }

TÜV-Muffeln in Griechenland geht es an den Kragen

23. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.026

Eigentümer von Fahrzeugen in Griechenland, deren Hauptuntersuchung 6 Monate oder mehr überfällig ist, müssen ab 2016 noch tiefer in die Tasche greifen.

In den kommenden Tagen soll in Griechenland im Regierungsanzeiger der Beschluss des Finanzministeriums publiziert werden, mit dem das Verfahren und der Zahlungsmodus für die (zusätzliche) Geld- bzw. Verwaltungsstrafe in Höhe von 150 Euro zu Lasten aller Fahrzeugbesitzer bestimmt wird, die ihre Fahrzeuge nicht zur obligatorischen Hauptuntersuchung (kurz „TÜV“ bzw. in Griechenland „KTEO“ genannt) vorführen.

Die zusätzlich zu allen übrigen wie bisher gegebenenfalls vorgesehenen Strafgebühren, Geldstrafen, Bußgeldern und Sanktionen erhobene neue Verwaltungsstrafe droht allen Eigentümern von Fahrzeugen, deren seit sechs oder mehr Monaten überfällige Hauptuntersuchung nicht spätestens bis zum 31 Dezember 2015 erfolgt ist.

TÜV-Sünder werden auch rückwirkend zur Kasse gebeten

Spezieller wird gemäß dem Beschluss als Zeitpunkt der Erhebung der (zusätzlichen / neuen) Geldstrafe in Höhe von 150 Euro der Folgetag der nicht fristgemäßen (sprich seit wenigstens 6 Monaten überfälligen) Hauptuntersuchung bestimmt – und zwar unabhängig von dem Zeitpunkt der Durchführung der Recherche und des Ergehens des einschlägigen Beschlusses, wobei die Geldstrafe sogar auch dann geschuldet wird, wenn bis zu ihrer Feststellung durch die Steuerverwaltung die periodische technische Prüfung der (betroffenen) Fahrzeuge derweilen durchgeführt worden ist.

Die nicht zur Hauptuntersuchung vorgeführten Fahrzeuge, für welche die Geldstrafe in Höhe von 150 Euro verhängt wird, soll die Generaldirektion für elektronische Regierungsführung (DASLE) des Ministeriums für Infrastrukturen, Transportwesen und Netze nach Auswertung nachstehender Archive / Datenbanken ausfindig machen:

  • Archiv der Fahrzeuge, für die Kfz-Steuern erhoben werden.
  • Archiv der Fahrzeuge, die als gestohlen gemeldet wurden.
  • Bei der DALSE geführtes Archiv der (vorläufig) stillgelegten Fahrzeuge.
  • Bei dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) geführtes Archiv der (vorläufig) stillgelegten Privatfahrzeuge und Krafträder.
  • Bei der DASLE geführtes Archiv periodischer (TÜV- / KTEO-) Prüfberichte.

Die elektronischen Recherchen werden wenigstens zweimal im Jahr erfolgen, wobei die erste Umsetzung bis Ende Februar 2016 und die zweite bis Ende September 2016 durchgeführt worden sein soll. (Solange also das monierte Fahrzeug nicht zur Hauptuntersuchung vorgeführt oder stillgelegt wird, würde demnach besagte Verwaltungsstrafe bis in alle Ewigkeit wenigstens zweimal pro Jahr festgestellt werden können … .)

Die Geldstrafen zu Lasten der „Sünder“ werden per TAXISnet in der Sektion „Personifizierte Informierung“ festgestellt werden, während die Betroffenen parallel auch per Schreiben benachrichtigt werden. Alle Fahrzeugbesitzer, die gegen die Geldstrafe Einspruch erheben möchten, haben eine Frist von 20 Werktagen ab dem Erhalt des Schreibens zur Verfügung.

(Quellen: alfavita.gr, Medienberichte)

Kommentare sind geschlossen