Griechenlands Finanzministerium bekommt Röntgen-Scanner

10. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 811

Der Zigarettenhersteller Papastratos schenkt dem Finanzministerium in Griechenland einen mobilen Röntgen-Scanner zur Verfolgung des Schwarzhandels mit Tabakprodukten.

Das Finanzministerium in Griechenland wird mit einem mobilen Röntgen-Scanner zur Bekämpfung des illegalen Schwarzhandels mit Tabakprodukten, des Schmuggels und der Steuerhinterziehung ausgerüstet.

Der griechische Finanzminister Tryfonas Alexiadis unterzeichnete die Genehmigung der von Seite der (2003 von der Philip Morris übernommenen) „Papastratos Zigaretten-Industriebetrieb Aktiengesellschaft“ (Papastratos Cigarette Manufacturing Company) erfolgende Schenkung eines mobilen Systems zur Kontrolle von Fahrzeugen und Warencontainern mit Röntgenstrahlen.

Zigarettenschwarzhandel entzieht dem Fiskus signifikante Einnahmen

Das mobile System soll an Stellen, von denen die zuständigen Behörden einschätzen, dass dort das größte Problem mit der Einfuhr und Bewegung illegaler Tabakprodukte besteht, aber auch bei den operativen Plänen bezüglich der Bekämpfung der Steuerhinterziehung und des Schmuggels zum Einsatz kommen

Das konkrete System wird wird eine weitere „Waffe“ des staatlichen Kontrollmechanismus bei der Bekämpfung des Tabakschwarzhandels darstellen, der ein in den letzten Jahren steil zunehmendes gefährliches wirtschaftliches und fiskalisches Phänomen darstellt und den staatlichen Kassen signifikante Mittel vorenthält.

Die einschlägige Kooperationsvereinbarung (sprich Annahme der Schenkung) wurde am Mittwoch (09 Dezember 2015) von dem stellvertretenen Finanzminister Tryfonas Alexiadis und dem Präsidenten und geschäftsführenden Vorstand der Papastratos ABES, Christos Charpantidis, öffentlich offiziell unterzeichnet.

(Quelle: Imerisia)

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