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Griechenland: Alpha Bank bringt Hilton unter den Hammer

14. Dezember 2015 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 1.081

Die Alpha Bank in Griechenland bringt das bekannte Hilton in Athen unter den Hammer.

Laut einem Funktionär des Konzerns nahm in Griechenland die Ionian Hotel Enterprises S.A., die eine Tochtergesellschaft der Alpha Bank ist, das Prozedere zum Verkauf des Hilton-Hotels in Athen auf. Besagtes Hotel war das erste in eine internationale Kette eingegliederte griechische Hotel und wurde einer ausgedehnten Renovierung unterzogen, die wenige Monate vor Durchführung der Olympischen Spiele 2004 in Athen zum Abschluss kam.

Die Gesamtkapazität des Hilton-Hotels in Athen beläuft sich auf 506 luxuriöse Zimmer und Suiten, die nach executive, business und typical klassifiziert sind.

Buchgewinn der Alpha Bank aus Verkauf des Hilton in Athen

Einschlägige Meldungen in Bezug auf Verhandlungen über Verkauf des Hilton in Athen an den griechisch-amerikanischen Unternehmer John Catsimatidis zum Preis von 180 Millionen Euro kursierten bereits gegen Ende Sommer / Anfang Herbst 2014. Damals belief sich der Börsenwert der Betriebsgesellschaft des Hotels auf etwa 93 Mio. Euro, gegenüber einer zu Beginn des selben Jahres auf über 100 Mio. Euro veranschlagten Kapitalisierung. Dies bedeutete, dass die Alpha Bank aus dem Verkauf der in ihrem Besitz befindlichen Aktien  der Ionian Hotel Enterprises einen signifikanten Zugewinn verbucht hätte.

Der Umsatz des Hilton-Hotels in Athen gestaltete sich damals auf 26,1 Mio. Euro (gegenüber 23,4 Mio. Euro im Jahr 2012) und verzeichnete damit einen Anstieg der Einnahmen bei allen grundsätzlichen Quellen und trotz der – die Einnahmen der Restaurants, Cafés usw. weiterhin negativ beeinträchtigenden – sich fortsetzenden Rezession auf dem inländischen Markt und der Schrumpfung der Konsumausgaben. Die Reingewinne des Hotels beliefen sich 2013 auf 800.000 Euro, gegenüber Verlusten in Höhe von 4,1 Mio. Euro im Jahr 2012, während die Gewinne vor Steuern, Finanzierungen, Investitionsergebnissen und Abschreibungen sich auf 4,1 Mio. Euro gestalteten, gegenüber 1,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Neue Freier für das Kronjuwel der Alpha Bank in Griechenland

Wie bekannt ist, kam damals der Deal nicht zustande, gelangt nun jedoch wieder aufs Tapet, zumal das Hotel in letzter Zeit von dem Anstieg des Tourismus in Athen profitierte und seine Auslastungen, Preise und folglich auch Gewinne zu steigern vermochte. Die „Freier“ und zeitweise verlautbar gewordenen Namen sind nicht wenige, mit ältestem Interessenten den griechisch-amerikanischen John Catsimatidis, neuerdings jedoch auch der Blackstone (die 160 – 170 Mio. Euro geboten haben soll), der chinesischen Fosun (deren Interesse an dem griechischen Markt bekannt ist), einem amerikanischen Fonds (der seit eineinhalb Jahren darum bemüht ist, sich eigenständig oder in Kooperation mit einem griechischen Konzern auf dem griechischen Markt zu platzieren), aber auch inländischen „Spielern“.

Auch für den Zeitraum der ersten 9 Monate (Januar – September) des Jahres 2015 waren die Ergebnisse der Ionian Hotel Enterprises, die das Athener Hilton unter ihrem „Schirm“ hat, jedenfalls positiv, wenn man berücksichtigt, dass die Gewinne vor Steuern, Finanzierungen, Investitionsergebnissen und Abschreibungen 5,5 Mio. Euro erreichten (gegenüber 5 Mio. Euro im Vorjahr). Die Umsätze des Hilton wiederum erreichten 23,1 Mio. Euro, gegenüber 22,3 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014, während die Gewinne nach Steuern 2,3 Mio. Euro erreichten, gegenüber – auch mit der Änderung der Steuersätze als gegeben – 400.000 Euro im entsprechenden Zeitraum 2013.

(Quelle: dikaiologitika.gr, newmoney.gr, sofokleousin.gr)

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