Frontex greift an Griechenlands Nordgrenze ein

4. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.083

Die Frontex weitet ihre Aktivitäten auf die Grenze zwischen Griechenland und FYROM aus.

Nach einer einschlägigen Vereinbarung mit der griechischen Regierung gab die sogenannte „Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union“ (Frontex) die Ausweitung ihrer Aktivitäten auch auf die Festlandgrenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien (FYROM) bekannt.

Wie angemerkt wird, wird die Organisation bei der Registrierung der Immigranten helfen und die Platzierung der Bediensteten in der kommenden Woche beginnen.

Frontex hilft bei erkennungsdienstlicher Behandlung der Immigranten

In Kürze wird ein gemeinsamer Ortstermin (an dem Grenzübergang Idomei – Gevgelija) der griechischen Behörden und der Frontex erfolgen, damit die technischen Einzelheiten des dortigen Einsatzes der Bediensteten der Organisation festgelegt werden. Wie der geschäftsführende Direktor der Frontex, Fabrice Leggeri, erklärt, „werden die Immigranten an der Nordgrenze Griechenland kontrolliert werden, und alle, für die sich ergibt, nicht hinreichend identifiziert worden zu sein, werden registriert werden„.

Die Verstärkung des Operierens der Frontex bei der Registrierung und Abnahme der Fingerabdrücke der Immigranten an der Grenze zur FYROM war im Oktober 2015 bei der Konferenz der Führer der Länder des westlichen Balkans beschlossen worden. Außerdem wird angemerkt, dass die Frontex den griechischen Behörden derzeit mit 195 Beamten bei der Identifizierung und Registrierung der eintreffenden Immigranten auf den Ägäis-Inseln beisteht.

Im Oktober 2015 verlangte die Organisation von den Mitgliedstaaten, für seine Aktivitäten 775 Grenzwächter bereitzustellen, von denen 600 in Griechenland operieren werden. Wie angemerkt wird,  haben die Mitgliedstaaten bis heute 447 Bedienstete bereitgestellt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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