Griechenland schickt sich zu „Angriff“ gegen VW an

14. November 2015 / Aufrufe: 1.116

Der griechische Fiskus scheint sich anzuschicken, Volkswagen wegen der Fahrzeuge mit gezinkter Emissionssoftware in die Pflicht nehmen zu wollen.

Eine parlamentarische Anfrage des Angeordneten der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Dimitris Kammenos, beantwortend betonte der Minister für Infrastrukturen Christos Spirtzis, die Anzahl der Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns (folglich auch der Hersteller Audi, Skoda, Seat), die in Griechenland im Verkehr sind und mit einer einer „gezinkten“ Software für imaginäre Emissionswerte ausgestattet sind, belaufe sich auf rund 21.000.

Derzeit ist eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung im Gang „und offensichtlich wird nach strafrechtlichen Verantwortungen gesucht werden„, unterstrich Christos Spirtzis und fügte an, der Fiskus schicke sich an, Geldstrafen zu verhängen und Entschädigungen zu beanspruchen.

VW soll für Betrug und Einnahmeverluste „blechen“ …

Spezieller wurden in Griechenland 21.079 Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns mit der „gezinkten“ Software zugelassen, von denen 19.464 von offiziellen Importeuren eingeführt und ungefähr 270 inzwischen stillgelegt worden sind.

Der Minister meinte, die Firmen des Volkswagen-Konzerns tragen Verantwortung, und gab bekannt, es gebe eine fertige Bestimmung bezüglich der Verhängung von Geldstrafen, die in eine Gesetzvorlage eingegliedert werden wird, deren Debatte in der kommenden Woche erfolgen soll.

Ebenfalls wird eine Regelung bezüglich der Regulierung des Schadens untersucht, den die Bürger persönlich und die Gesellschaft insgesamt erlitten haben, wobei außer dem Betrug auch alle möglichen Bereiche des Verlusts von Einnahmen (z. B. aus der Kfz-Steuer) untersucht werden sollen.

(Quelle: nonews-news.blogspot.gr)

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