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Letzte Chance für Griechenland

9. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.289

Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker betont in einer klaren Warnung an Griechenland, die gemeinsamen Regeln müssen respektiert werden.

Vor dem Europa-Parlament in Straßburg sprechend richtete Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker eine klare Botschaft an die griechischen Politiker und stellte klar: „Das mit Griechenland vereinbarte Programm muss eingehalten werden. Wenn die Regeln nicht respektiert werden, wird diesmal die Reaktion der EU und der Eurozone anders sein.

Wir haben ein Programm vereinbart, das von allen Regierungen respektiert werden muss, wie auch von der kommenden Regierung, und das meinen wir„, ergänzte Juncker.

Hätten wir es gewollt, wäre der Grexit geschehen

In Zusammenhang mit den vorhergegangenen Verhandlungen bezog der Kommissions-Chef sich auf die negativen Kommentare, denen er bezüglich der Weise begegnete, auf die er das griechische Thema handhabte:

Die Kommission erführ häufig Angriffe von anderen Mitgliedstaaten wegen der Weise, auf die sie sich in die Lösung – obwohl es noch keine Lösung gibt – des griechischen Problems einschaltete. Ich versuchte dem damaligen Premierminister Alexis Tsipras zu erklären, dass es in der Eurozone 19 Demokratien und nicht nur die griechische gab.

Ich sage jedoch, Pflicht der Kommission ist es, für das allgemeine Wohl Sorge zu tragen. Uns nicht mit dem griechischen Problem zu befassen, wäre ein inakzeptabler Fehler und eine Schwäche. Wir und auch ich persönlich zahlten einen schweren Preis, jedoch wollte ich nicht alles in den Händen der Technokraten lassen, es war sehr viel Arbeit nötig, sogar auch in den Ferien (…).

Für uns war es absolut notwendig, anzuerkennen und zu sagen, dass der Grexit keine Option war. Hätten wir es nicht kräftig und klar erklärt, wäre der Grexit geschehen. Ich sagte zu Alexis Tsipras, dass ich kein Magier und Taschenspieler bin, der Hasen aus seinem Hut zieht. Nein. Er wusste, dass der Grexit eine Möglichkeit war, die jedoch öffentlich nicht angeführt wurde, und dazu taten wir, was zu tun war.

Ich denke, dass das griechische Problem nicht nur ein Thema der Sanierung der Finanzen des Landes, nicht nur strukturell – obwohl all dies ernsthaft ist -, sondern auch ein Problem ist, das sich auf die Aussichten auf ein Wachstum des Landes bezieht.

Mir gefielen nicht die Kommentare in Europa, die meinten, ‚Griechenland hat nichts anderes zu tun als aus dem Euro auszuscheiden‘, als ob es keine ernsthaftes Land sei. Die Griechen – und zwar mit geringen Einkommen – arbeiten hart und tun was sie können, damit ihr Land vorankommt. Wir müssen ihnen also mehr Respekt zeigen.

Ich möchte, dass das Programm, das wir vereinbarten, von jeder beliebigen griechischen Regierung respektiert wird. Werden diesmal die gemeinsamen Regeln nicht geachtet, dann wird die Reaktion der EU und der Eurozone eine andere sein. Es muss das geschehen, was vereinbart wurde.

(Quelle: Imerisia, Medienberichte)

KategorienPolitik
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  1. Stavros Schweiz
    9. September 2015, 20:20 | #1

    DER ZWERG HAT GESPROCHEN! Vielleicht hat er wieder einmal zu tief ins Glas geschaut und dann kommen solche grossen Töne raus. Die EU hat doch auf der ganzen Linie versagt, das zeigt sich doch gerade jetzt mit dem Flüchtlingsproblem. Diese Schönredner und Angstmacher stehen vor einem riesigen Chaos! Putin wird weiterhin Flüchtlinge aus Syrien losschicken als dankeschön für die Repressalien gegen sein Land! Merkel wird noch mehr schwimmen und sicher den Tag verfluchen, als sie die EU zum Boykott gegen Russland aufforderte. Die Regierungschefs Der EU-Mitglied-Staaten sollen sich selbst in den (A….) Hintern treten. Jetzt kann Griechenland wieder Druck machen,denn die EU ist nur noch ein Scherbenhaufen.

  2. Bürger
    9. September 2015, 21:51 | #2

    Wenn der Junker aus Luxemburg befiehlt, können die Griechen wählen, wenn sie wollen. Es wird keine Änderungen für die griechischen Bürger geben. Also heißt es weiter darben, leiden und knechten.

  3. Heinrich Schmal
    9. September 2015, 22:33 | #3

    Wird wieder nicht klappen! Die Griechen scheren sich einen Dreck was Junker sagt. Was für ein Druckmittel hat den den EU noch ? Alle Griechen wissen, daß sie den GREXIT doch nicht wirklich ausführen kann, nur immer damit drohen … aber jetzt kommt der GREXIT, doch jetzt kommt er wirklich … aber jetzt wirklich! Und niemand glaubt es mehr …

  4. GR-Block
    10. September 2015, 18:20 | #4

    Letzte Chance für die EU!
    Ich glaube es bahnt sich das Unglaubliche an. Die letzte Einmischung im Juli von Dijsselbloem, Juncker und Schulz in die inneren Angelegenheiten Griechenlands waren starker Tobak selbst für die abgebrühten Griechen. Nachdem sich ein Erdrutsch in der Volksabstimmung über die Einmischung ereignet hatte, scheint die Erde doch noch nicht wie erhofft zur Ruhe gekommen zu sein.

    Die heutige Umfrage im news247 nach der „Debatte“ zwischen allen 7 Parteichefs außer dem der XA, muss ein Schock sein für die EUler. Bis jetzt (17:20) führt Dimitris Koutsoumbas (KKE) klar und als einziger (!) mit mehr Zustimmung als Ablehnung. Das ist sicherlich keine „repräsentative“ Umfrage. Es wählen schließlich nur Leute mit Internetzugang. Dass aber gerade die Rentnerpartei die Leser der news247 stellen und die meisten Stimmen abgegeben haben soll, scheint mir unwahrscheinlich. Wenn dieser Trend wirklich anhält, na dann tschüss EU! Dein Griechenlandurlaub hat schon viel zu lange gedauert.

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