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Flüchtlinge bringen Tourismus auf Lesbos in Griechenland zum Erliegen

24. September 2015 / Aufrufe: 5.548

Der unverminderte Zustrom der Immigranten und Flüchtlinge auf der Insel Lesbos in Griechenland brachte den lokalen Tourismus zum Erliegen.

Die mit den Immigranten und Flüchtlingen auf der Insel Lesbos und speziell in der Hauptstadt Mytilini der Insel geschaffene Situation führt zu einem völligen Zusammenbruch des touristischen Verkehrs von der Türkei nach Lesbos anlässlich der Feiertage des diesjährigen moslemischen Opferfests („Kurban Bayram“).

Aris Lazaris, der 80% der türkischen Touristen von den gegenüber liegenden Küsten nach Lesbos bringt, vertrat im Gespräch mit der Athener Nachrichtenagentur, dass von den auf Lesbos anlässlich der fünftägigen Feiertagsperiode (23 – 27 September 2015) erwarteten 4.000 Touristen nicht mehr als 1.000 eintreffen werden. Aber auch bezüglich jener, die schließlich kommen werden, ist unbekannt, wie lange sie auf der Insel verweilen werden.

Massenweise Stornierungen aus der Türkei

Alle, die in der letzten Woche für zwei drei Tage kommen, stornieren die getätigten Buchungen und alles andere, was sie während der Tage ihres Aufenthalts auf der Insel geplant hatten, und reisen noch am selben Tag wieder ab. Alle äußern, wegen der Situation, die sich im Zentrum der Stadt (Mytilini) und speziell im Hafen eingestellt hat, ihren Urlaub auf Lesbos nicht verbringen zu können„, sagt Herr Lazaris.

Dabei beruft er sich wiederum auf ein Schreiben des – dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands türkischer Reisebüros (TURSAB) gehörenden – Reisebüros Gencay Star in Izmir (Smyrni), mit dem „der steile Rückgang der Verkäufe von Reisen in der Türkei wegen der großen Anzahl von Immigranten und der Auswirkungen infolge ihrer Präsenz auf das Leben in Mytilini“ bekannt gegeben wird.

Die Anzahl der Flüchtlinge und Immigranten bleibt unvermindert

Außerdem bleibt die Anzahl der auf der Insel Lesbos verharrenden Immigranten und Flüchtlinge, die auf öffentlichen Flächen und im Hafen der Stadt Mytilini leben, unverändert.

Die im Hafen aufgestellten chemischen Toiletten reichen nicht aus, um der großen Anzahl der Menschen gerecht zu werden, die unverändert auf über 3.500 veranschlagt wird, obwohl am Sonntag (20 September 2015) mit regulär verkehrenden und außerordentlich eingesetzten Schiffen rund 4.500 Personen nach Piräus abreisten und bis zum Abend des selben Tags weitere 4.500 Personen die Insel verlassen sollten. Und dies, weil die Anzahl der Neuankömmlinge alltäglich über 2.000 liegt und manchmal – wie am vergangenen Wochenende – 4.000 täglich übersteigt.

Die zuständigen Reinigungsbehörden der kommunalen Selbstverwaltung sind buchstäblich dezimiert worden. „Wir schaffen nicht, sauber zu machen und die Schäden an den Infrastrukturen zu beseitigen. Alltäglich erfahren wir die Last der Verwaltung der Lebensbedingungen tausender Menschen. Die Gelder des Jahresetats sind zu Ende gegangen. Und den ganzen Tag lang befassen wir uns mit dem Problem der Immigranten und Flüchtlinge. Mytilini uns seine Einwohner nehmen das Problem ganz Europas auf ihre Schultern„, erklärt der Oberbürgermeister von Lesbos, Stavros Galinos, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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