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Archiv für September, 2015

Griechenland bringt Auslandsimmobilien unter den Hammer

30. September 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.160 Kommentare ausgeschaltet

Der öffentlich ausgeschriebene Verkauf von fünf Auslandsimmobilien stellt den ersten Crashtest für die Privatisierung öffentlicher Immobilien Griechenlands dar.

Eine der ersten während der zweiten Periode der Regierungsführung SYRIZA – ANEL in Griechenland erwarteten Privatisierungen im Staatsbesitz befindlicher Gebäuden bezieht sich auf insgesamt fünf Immobilien außerhalb Griechenlands, für welche die interessierten Investoren bis zum 26 Oktober 2015 ihre Angebote einzureichen haben.

Gemäß dem Zeitplan des Privatisierungsfonds (TAIPED) sollen am 04 November 2015 die Angebote der in die Vorauswahl gekommenen Investoren geöffnet werden, während am 05 November 2015 der Vorstand des Privatisierungsfonds zur Proklamation des vorzuziehenden Investors schreiten wird.
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Deutschland kämpft mit den Gespenstern seiner Vergangenheit

30. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 838 1 Kommentar

Die Notwendigkeit, den Zusammenhalt Europas zu erhalten, schaffen für Merkel Gelegenheiten, Deutschland zu einem weniger zaghaften Hegemon zu machen.

Das dominante Land Europas tritt aus seinem Schatten heraus. Siebzig Jahre nach der Besiegung Deutschlands im 2. Weltkrieg gibt die Regierung der Kanzlerin Merkel ein Signal der Bereitschaft, eine größere Rolle in der Bewältigung der Krisen auf der Welt zu übernehmen, ohne zu fürchten, Verbündete wie die USA zu beleidigen.

Durch die Flüchtlingskrise zu mehr internationaler Aktivität geführt rief Merkel am vergangenen Mittwoch Europa auf, eine „aktivere Innenpolitik“ mit größeren Bemühungen zu adoptieren, dem syrischen Bürgerkrieg, sprich dem Anlass, aus dem Millionen Menschen auf der Suche nach Sicherheit flüchten, ein Ende zu setzen. Merkel sagte ebenfalls, zusammen mit der Sicherstellung der Hilfe Russlands, der Türkei und des Irans bedeute dies einen Dialog mit Bashar al-Assad, was sie zu dem ersten Führer eines großen westlichen Staates macht, der Gespräche mit dem syrischen Präsidenten aufnimmt.
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Gute Nachricht für Europa

29. September 2015 / Aufrufe: 2.565 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland ist nach Verwendung einer speziellen Software praktisch schuldenfrei.

Nach einer erneuten Überprüfung seines Staatshaushalts mithilfe einer speziellen Software ist Griechenland nun praktisch schuldenfrei und wieder kreditwürdig.
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Verlauf der Einnahmen in Griechenland ist besser als behauptet

29. September 2015 / Aufrufe: 1.197 Kommentare ausgeschaltet

Dem in Publikationen und Medien geschürten negativen Eindruck zu Trotz verlaufen die öffentlichen Einnahmen in Griechenland recht gut.

Wer den verschiedenen Veröffentlichungen glaubte oder die jüngsten Berichte der Kanäle über die öffentlichen Einnahmen der ersten 8 Monate des Jahres 2015 in Griechenland hörte, könnte meinen, es gebe ein großes „Loch“. Dem ist jedoch nicht so.

Um nicht zu vergessen: Das Land wird auf Basis der Zahlen des Haushaltsplans der Zentralregierung und nicht des staatlichen Haushaltsplans beurteilt, der eine Untermenge darstellt und nur 50% oder weniger ausmacht.
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Lockerungen bei Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland

28. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.878 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland gab weitere kleinere Änderungen und Lockerungen bei den im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen bekannt.

Wie in dem am vergangenen Freitag (25 September 2015) veröffentlichten Regierungsanzeiger (FEK 2001 / B) angeführt wird, beschloss der Wirtschaftsstab neue Änderungen bei den Ende Juni 2015 in Griechenland verhängten Einschränkung des Kapitalverkehrs.

Gemäß dem im Regierungsanzeiger veröffentlichten Beschluss besteht fortan für jeden Sparer (sprich je Kunden-ID) die Möglichkeit, pauschal bis zu 500 Euro im Monat zu Kreditinstituten im Ausland transferieren zu können. Das selbe gilt auch für den Transfer mittels der Griechischen Post (ELTA) und sonstiger Zahlungsinstitute und Zahlungsdienste.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland wird noch viele Jahre hoch bleiben

27. September 2015 / Aufrufe: 979 1 Kommentar

Laut einer Analyse der Eurobank wird die Arbeitslosigkeit in Griechenland nicht einmal in 10 Jahren auf europäische Mittelwerte sinken.

Damit die Arbeitslosigkeit in Griechenland in 6 Jahren auf dem Niveau der Arbeitslosigkeit in der übrigen Eurozone angelangt, hat der Anstieg der Beschäftigung sich zu verdoppeln und die Arbeitslosigkeit auf die Hälfte zu sinken, wird in einer Analyse bezüglich der griechischen Wirtschaft in der letzten Ausgabe des Journals „7 Tage Wirtschaft“ der Eurobank betont, jedoch auch angemerkt, dass ein solches Szenarium nicht realistisch und wahrscheinlicher ist dass mehr als 10 Jahre nötig sind.

Falls konkret gemäß der Analyse der Eurobank Research in den nächsten 6 Jahren (72 Monaten) auf monatlicher Basis die Anzahl der Beschäftigten um 0,31% steigt und die Anzahl der Arbeitslosen um 1,06% sinkt, wird erwartet, dass dann die Arbeitslosenquote in Griechenland im Juni 2021 den entsprechenden Wert der Eurozone erreicht.
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Griechenland dreht wieder an der Kfz-Steuerschraube

27. September 2015 / Aufrufe: 1.746 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der verzweifelten Suche des Fiskus nach zusätzlichen Steuereinahmen soll sich in Griechenland bei der Kraftfahrzeugsteuer praktisch alles ändern.

Capital.gr präsentierte exklusiv die Pläne des Finanzministeriums in Griechenland bezüglich der Kraftfahrzeugsteuern, welche die Steuerpflichtigem noch ab diesem Jahr (Kfz-Steuer für 2016) zu entrichten aufgefordert werden sein.

Die Planungen des griechischen Finanzministeriums haben bereits begonnen und die finalen Vorschläge werden Gegenstand der Verhandlung mit der Troika ab Mitte Oktober 2015 werden, wenn auch die Vertreter der Gläubiger (wieder) in Athen eintreffen werden.
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Welche Art von Reformen will Griechenlands Regierung?

26. September 2015 / Aufrufe: 1.684 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der Zusammensetzung des neuen Kabinetts in Griechenland stellt sich die Frage, welche Art von Reformen die Regierung unter Alexis Tsipras durchführen will.

Die Wahlen sind vorbei, Griechenland hat eine Regierung, die trotz der (mit 154 von insgesamt 300 Mandaten) „mageren“ parlamentarischen Vertretung stark ist, weil sie bei vielen der Maßnahmen, die sie zu treffen aufgefordert ist, fallweise mal den Beistand, mal die Duldung der Opposition haben wird.

Herr Tsipras wie auch die westlich orientierten politischen Führer versprachen den Gläubigern die vollständige Umsetzung des Memorandums und die harmonische Kooperation mit der – wie immer gestalteten – Troika, aber sie versprachen ebenfalls den Wählern, zu Modifikationen der unterzeichneten Vereinbarungen schreiten zu werden. Letzteres kann allerdings nur als leere Wahlversprechung aufgefasst werden, da bekannt ist, dass nur minimale Modifikationen erfolgen können, und diese nach viel Anstrengung und Mühe.
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Griechenlands Zentralbank steht mit 106 Mrd in der Kreide

25. September 2015 / Aufrufe: 845 Kommentare ausgeschaltet

Die Verbindlichkeiten der Griechischen Bank gegenüber der EZB erreichten Ende Juli 2015 einen Rekordstand von rund 106 Milliarden Euro.

Die Verbindlichkeiten Griechenlands an das Zahlungssystem der Eurozone (Target2) erreichten Ende Juli 2015 das höchste Niveau seit 2012, da die Ängste, Griechenland würde zu einem Ausscheiden aus der Eurozone gezwungen werden, zu einem Abflüssen von Kapital aus dem Land führten.

Laut den jüngst zum ersten Mal von der Europäischen Zentralbank (EZB) bekannt gegebenen Angaben zum Zahlungssystem Target 2 hatte die Griechische Bank (Bank of Greece) Ende Juli 20215 gegenüber der EZB Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 106,13 Mrd. Euro.
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38000 Steuerhinterziehungsfälle in Griechenland hängen in der Luft

25. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.218 1 Kommentar

In Griechenland hängen infolge einer von der vorherigen Regierung verabschiedeten gesetzliche Regelung rund 38000 Steuerhinterziehungsfälle in der Luft.

Wegen der Weise, auf welche die (anlässlich der auf den 20 September 2015 angesetzten und inzwischen erfolgten Neuwahlen) zurückgetretene (vorherige SYRIZA-) Regierung in Griechenland die Unterstellung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) unter die Zuständigkeit des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) etablierte, hängen rund 38.000 Steuerhinterziehungsfälle in der Luft.

Während die Regierung des Herrn Tsipras den Fall der Lagarde-Liste auf ihre Flaggen geschrieben hatte, werden laut der griechischen Zeitung Kathimerini die Prüfungen von 3.500 Fällen (von denen viele in der konkreten Liste umfasst sind), für die Prüfberichte in einem fortgeschrittenem Stadium vorliegen, praktisch annulliert, weil das Anwendungsgesetz zum Memorandum (Unterparagraph D7 des Gesetzes 4336/2015) vorsieht, dass die Prüfberichte zu einfachen Informationsmitteilungen werden.
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