Totales Flüchtlings-Chaos auf Inseln in Griechenland

10. August 2015 / Aufrufe: 7.668

Laut der FRONTEX trafen auf den Inseln Griechenlands allein im Juli 2015 über 50000 Immigranten ein, während von Seite der UN von einem totalen Chaos gesprochen wird.

Das Flüchtlingskommissariat der UN fordert Griechenland auf, das „totale Chaos“ auf den Inseln, auf denen tausende illegale Immigranten an Land gingen, unter Kontrolle zu bringen, aber auch die Länder der EU, „mehr zu tun um die Last zu verteilen, die Griechenland auf sich nimmt, wo allein im Juli 50.000 Flüchtlinge eintrafen„.

Wie der Leiter des Kommissariats für Europa, Vincent Kostel – der die griechischen Ägäis-Inseln Lesbos, Kos und Chios besuchte – erklärte, „ist die Lage in Bezug auf Trinkwasser, medizinische Versorgung, Lebensmittelhilfe völlig unzureichend. Auf den meisten Inseln besteht keine Möglichkeit zur Aufnahme, die Menschen schlafen nicht einmal unter irgendeinem Dach„.

Angst vor Ausnutzung des Flüchtlings-Problems für politische Zwecke

Auf den (Ägäis-) Inseln herrscht das totale Chaos. Nach ein, zwei Tagen werden die Menschen nach Athen gebracht, es gibt nichts, was sie in Athen erwartet„, betonte Vincent Kostel und fügte an: die griechischen Behörden „müssen die Leitung übernehmen und die Antwort koordinieren, ich habe niemals eine solche Situation gesehen„. Er äußerte auch die Beunruhigung der Organisation über die Lage, „in der niemand wirklich übernimmt, die Antwort zu leiten, was es für die humanitären Organisationen sehr schwer macht, sich an den Bemühungen zu beteiligen„.

Vincent Kostel brachte weiter seine Beunruhigung über die Möglichkeit zum Ausdruck, dass die Situation in Griechenland sich verschlimmert oder gar Gegenstand der „Ausnutzung“ für politische Zwecke wird, und ergänzte: „Die höchste Priorität ist, nicht zuzulassen, dass anderswo in Europa weitere Calais entstehen.

Beunruhigende Daten der Frontex über Immigrantenstrom

Laut den am 07 August 2015 von der Europäischen Kommission präsentierten neuen Angaben der Frontex trafen in Griechenland allein im Juli 2015 mehr als 50.000 Immigranten ein. Natasha Berto, Sprecherin des Kommissars für Migration, Dimitris Avramopoulos, sprach von einer „Rekordzahl“, die bereits jetzt die Anzahl der Ankünfte (illegaler Immigranten) in Griechenland für das gesamte Jahr 2014 übersteigt.

Zusätzlich teile Natasha Berto mit, Griechenland habe für die Periode 2014 – 2020 von der Kommission für die Handhabung der Immigrantenflüsse mehr als 320 Millionen Euro zu erhalten [260 Mio. Euro von dem Asyl-, Migrations- und Integrations-Fonds (AMIF) und 166 Mio. Euro von dem Fonds für innere Sicherheit (ISF)]. Wie sie anführte, könnte die erste Auszahlung europäischer Hilfe, die sich auf ungefähr 3% des von dem AMIF zur Verfügung stehenden Gesamtbetrags belaufen wird, sogar noch in der kommenden Woche möglich werden, sobald das nationale Programm Griechenlands von dem in Rede stehenden Fonds genehmigt wird.

Weiter bezog Natasha Berto sich auf das am 07 August 2015 erfolgte Treffen des griechischen Premierministers Alexis Tsipras mit Faktoren der zuständigen griechischen Behörden bezüglich des Themas und meinte, Ziel sei, dass von der Regierung in den kommenden Tagen ein für die Verwaltung der Gelder zuständiges Organ eingesetzt wird.

(Quelle: tvxs.gr)

Wie lange werden sich die „Partner“ noch freikaufen können?

Ergänzend sei angemerkt, dass die Situation speziell auf den „touristischen“ (Ägäis-) Inseln Griechenlands inzwischen wiederholt auch Gegenstand diverser Reportagen ausländischer Medien war. Dabei klang nicht selten unverblümt durch, dass die Touristen sich von dem allgegenwärtigen Elend der – sei es als illegale Immigranten, Flüchtlinge oder wie auch immer charakterisierten Ankömmlinge – belästigt oder sogar auch bedroht fühlen.

Bezeichnenderweise erklären dagegen die meisten der (überwiegend über die Türkei) nach Griechenland eingeschleusten „illegalen“ Immigranten, auf keinen Fall in Griechenland bleiben, sondern vorrangig nach Deutschland, England oder Skandinavien gelangen zu wollen.

In diesem Sinn steht es jedem frei, die von der EU bereit bzw. unter signifikanten Vorbehalten und Restriktionen in Aussicht gestellten „Hilfsgelder“ dem jeden Tag anwachsenden Potential der inzwischen in Griechenland „geparkten“ und zu fast allem entschlossenen verzweifelten Menschenmengen gegenüber zu stellen und sich zu fragen, wie lange der aus der „Portokasse“ der EU finanzierte Damm noch standhalten wird … .

  1. Unprogrammierter
    10. August 2015, 09:34 | #1

    Wann hat endlich weiter, wie Orban in Ungarn, den Mut Stop zu sagen. Wir können sie nicht alle aufnehmen und unterbringen und schon gleich gar nicht integrieren. Selbst viele der Zweit und Dritt-Generationen von Ausländern sind in Deutschland nicht integriert. Das alles endet nur in Unruhen, was die Elite offensichtlich will.
    Die Lösung ist, in Heimatnähe für die Flüchtlinge Unterkünfte zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sie möglichst schnell wieder in ihre Heimt können.

  2. windjob
    10. August 2015, 12:22 | #2

    Wann begreifen diese behämmerten Politiker endlich, dass sie mit dem Retten der Flüchtlinge nicht die Ursache sondern nur die Symptome bekämpfen. Die Ursache kann nur im Land bekämpft werden aus dem diese kommen. Symptomatisch sind allerdings zwei Dinge. Italien und Griechenland werden mit dem Problem vollkommen allein gelassen. Frankreich und England bekommen seit dem Eurotunnel Problem sofort finanzielle Hilfen zugesagt. Hier wäre die einfachste Lösung diesen wieder zu zu schütten. Frau Merkel redet von einer Wertegemeinschaft. Welch eine barbarische Lüge. Schämen sie sich Frau Merkel.

  3. gabriele
    10. August 2015, 12:41 | #3

    Nun wird Europa halt die Rechnung für eine seit Jahrzehnten falsche Politik präsentiert. Die Verzweiflung der Menschen ist inzwischen so groß, die werden wir nicht stoppen können. Dabei wollten wir doch immer nur ihr Bestes. Ihr Gold, ihre Diamanten, ihr Öl, ihre seltenen Erden und wir haben ihnen doch auch was gegeben, unseren Elektroschrott, die Schlachtabfälle, schrottreife Autos, Klamotten aus dem Container, nicht zu vergessen Waffen, und wir hätten auch noch einiges an Atommüll. Schätze mal, dass wird uns nun heimgezahlt. PS: die Klimaflüchtlinge sind noch gar nicht auf dem Weg.

  4. Volker
    10. August 2015, 14:53 | #4

    Ist doch ganz einfach. Die griechische Marine sammelt diese angeblichen Fluechtlinge ein, verfrachtet sie auf Marineboote, und setzt sie vor den Straenden der Tuerkei und anderen Laendern aus, von wo diese herkommen. Vorher werden Fingerabdrucke genommen, und den Leuten klar gemacht, dass Asyl oder anderes damit in Europa unmoeglich wird.
    Islamische Fluecklinge aus Afghanistan, Syrien wird klar gemacht, dass die auch nach Saudi Arabien, Mekka des Islams, fliehen koennen, anderen wird Russland empfohlen.

  5. „Henriette“
    10. August 2015, 16:45 | #5

    Wer hat diese Flüchtlingsströme ausgelöst? Richtig, die NATO mit ihrem obersten aggressiven Befehlshaber USA, und alle europ. Vasallenstaaten machen bereitwillig mit, stellen Geld und Soldaten zur Verfügung, um andere Länder unter fadenscheinigen Begründungen anzugreifen und auszunehmen (Öl, Gas, Rohstoffe jeder Art), ach nein, und um sie vor allem von ihren unerträglich despotischen Machthabern zu befreien, ihnen die Demokratie zu bringen. Lachhaft! Es wird gebombt und verwüstet, getötet und verletzt und tote Erde, Angst, Schrecken und Armut hinterlassen. Was für Bestien sind das alles? Nun bezahlen sie auch noch die Boote, um diese großenteils Wirtschaftsflüchtlinge zu Hause abzuholen. Wo sind die Millionen Entwicklungsgelder der letzten 60 Jahre geblieben? Von Ministern mit viel Tamm-Tamm abgeliefert, ohne Kontrollfunktion. Am besten, alle nicht berechtigten Asylbewerber in Flugzeuge stecken und vor dem Weissen Haus im Park „ausschütten“, denn es befinden sich viele darunter, die undankbar, unverfroren und kriminell sind. Wichtig wäre, dass wir alle endlich auf die Straße gehen und den satten Politikern zeigen, was wir von ihren Machenschaften halten! Sollen sie selbst für alles Notwendige sorgen und die Suppe auslöffeln. Es wird in Kürze garantiert Krieg auf unseren Straßen ausbrechen – das Maß ist voll, übervoll.

  6. Horst Ullrich
    10. August 2015, 17:10 | #6

    Wir haben diesen Flüchtlingsstrom zu verantworten, wir die wir uns zivilisierte Menschen bezeichnen. Unter der Führunsmacht USA werden Kriege geführt, korrupte gekaufte Regierungen werden installiert. Wer sich dem entgegenstellt wird bedroht wird erpresst. Unter der Bevökerung wird unruhe gestiftet, bezahlte Legionäre kommen zum Einsatz. Volksgruppen und Menschen mit unterschiedlichen Glauben werden aufeinander gehetzt.
    Dann kommen wir, angefüht von den USA, der Nato sogenannten Friedenstruppen und wollen Demokratie schaffen. Es wird gebomt, zerstört, gemordet. Herangezüchtete Vasllen sind dann plötzlich Feinde (siehe Saddam Hussein u. Muhammau l-Gaddaffi) das sind nur zwei Beispiele. Vor diesem in erster Linie von uns verursachten Chaos flüchten die Menschen. Sie kommen nach Europa! Amerika schafft somit doppeltes Chaos, in den Ursprungsländern und hier bei uns in Europa. Wir sind überfordert, die Länder können sich nicht einigen, die Politiker sind unfähig, sie erkennen die Folgen nicht, unter uns Europäern wird Unruhe auftreten, tausende Flüchtlinge werden noch kommen, bald kommt der Winter, wohin mit den Menschen? Tausende champieren seit Wochen unter freiem Himmel! Warum nehmen die USA keine Flüchtline auf? Unser „Feund unser Demokratiebringer“? Amerika zerstört auch Europa, das ist seit Jahren erklärtes Ziel. Das beste Beispiel sehen wir am Ukrainekonflikt.
    An dieser stelle möchte ich auf zwei Bücher verweisen: „Höllensturz und Hoffnung“ und „Böse Gutmenschen“.

  7. gabriele
    10. August 2015, 23:09 | #7

    bezüglich der Flüchtlinge möchte ich anmerken, dass auch hier in dieser Runde zum Teil die Opfer zu Tätern gemacht werden. Ich finde es absolut legitim, dass Menschen denen ihr Haus unterm Hintern weggebombt wird, oder solche die mit ansehen müssen wie ihre Kinder verhungern, flüchten.
    Das ist doch für jeden der ein Fünkchen Empathie hat, verständlich. Die Haltung der Europäer vor allem der Binnenländer, die nicht unmittelbar betroffen sind, ist unglaublich. Was für eine Arroganz (über die Nordsee kommen die nun mal nicht). Und dass wir die Anrainer Staaten so wie Griechenland usw. so alleine damit lassen ist eine Gemeinheit ohnes Gleichen. Soviel zum europäischen Gedanken. Es führt kein Weg daran vorbei, wir werden wohl ein bisschen von unserem Wohlstand abgeben müssen und wir können auch abgeben. Ich bin weiß Gott nicht reich, aber wir jammern alle auf hohem Niveau und wenn ich höre, wir haben so viele arme Rentner, frage ich ob die, die diese Mißstände anprangern, hier irgendeine Institution wie „die Tafel“ od. ähnliches unterstützen, nein denn diese Leute tun für niemanden etwas, die sind gleichermaßen hartherzig, ob es sich nun um Flüchtlinge oder deutsche Obdachlose oder arme HartzIVler handelt. Alles nur Geschwätz.
    Barmherzigkeit wäre das Gebot der Stunde, für Verarmte Griechen, für Flüchtlinge für Alle die Not leiden. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

  8. Gerd 31
    13. August 2015, 12:13 | #8

    Die überwiegend muslimische Zuwanderung hat System. Sie wird die Bio-Europäer in die Minderheit drängen und in absehbarer Zeit eine Übernahme europäischer Staaten zur Folge haben. Die masochistische Willkommenskultur wird zum Glück nicht von allen europäischen Ländern befolgt. Griechenland wird da nur von den Nordeuropäern und dem Europaparlament erpresst ihren fatalen Anweisungen zu folgen. Ich erinnere an die Szenen des überfallenen und zerstörten Hilfs-Lkw auf Kos. Wir werden noch unser muslimisches Wunder erleben:
    Wir sind dabei, England zu übernehmen

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