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2015 kamen bisher über 200000 Immigranten nach Griechenland

28. August 2015 / Aufrufe: 788

Die Anzahl der seit Januar bis Ende August 2015 illegal in Griechenland eingetroffenen Flüchtlinge und Immigranten ist mittlerweile auf über 200000 gestiegen.

In Griechenland trafen 2015 bisher (sprich seit Anfang des Jahres bis Ende August) über 200.000 Immigranten und Flüchtlinge ein, davon 100.000 allein in den beiden letzten Monaten. Diese Zahlen gab der stellvertretende Minister für Handelsschifffahrt, Thodoris Dritsas, zu dem Vorstand des Zentralverbands der Kommunen Griechenlands sprechend bekannt, wo er sich einfand um die lokale Selbstverwaltung über das Immigrationsthema zu informieren.

Herr Dritsas betonte, dass von den Einheiten der Hafenpolizei in den letzten acht Monaten 60.000 Flüchtlinge und Immigranten gerettet wurden und es in den griechischen Hoheitsgewässern keinen einzigen Ertrinkungstod eines Immigranten oder Flüchtlings gab.

Es bedarf einer strategischen Planung, die Griechenland jedoch nie hatte

Der Minister für Handelsschifffahrt betonte, zur Bewältigung des Problems sei das Engagement und die Zusammenarbeit aller erforderlich – des Staates, des Volkes, der Selbstverwaltung, der Kirche und aller Träger. Er teilte mit, dass in jedem gemeinsam zuständigen Ministerium alltäglich operative Konferenzen über das Thema erfolgen und auch die Besprechungen zwischen den Ministern häufig sind, während Konferenzen ebenfalls unter Premierminister Alexis Tsipras unter Teilnahme behördlicher Faktoren anderer Ministerien wie dem Außenministerium und dem Verteidigungsministerium stattfinden. Dies bestätigt, merkte er an, dass eine strategische Planung erforderlich ist, die Griechenland jedoch nie hatte, und fügte an, kein Land vermöge das Thema wegen seiner Komplexität allein handhaben.

Was die schleppende Verbringung der Flüchtlinge und Immigranten von den Inseln Ihres Eintreffens betrifft, betonte Herr Dritsas, eins der Probleme sei der gesetzliche Rahmen (der die Nichtverlegung sicherstellt) und die bürokratische Starrheit, die das Fehlen von Personal auf den Inseln zum Ergebnis hat, welcher Mangel wiederum die Identifizierung der eintreffenden Personen in zügigen Rhythmen nicht möglich macht.

Herr Dritsas führte an, es gebe eine Zusammenarbeit der griechischen auch mit der türkischen Seite, unter kontinuierlicher Informierung von Seite der Hafenpolizei, wann immer Überquerungen in den türkischen Hoheitsgewässern ausfindig gemacht werden.

Wie der Minister sagte, wird ab der kommenden Woche die Beförderung von Immigranten und Flüchtlingen von den Inseln ins Inland wegen der Erhöhung der verfügbaren Kapazitäten durch die Küstenschifffahrtgesellschaften noch einfacher werden. Abschließend betonte er, niemand könne die Grenzen schließen um das Eindringen von Flüchtlingen und Immigranten zu verhindern, und betonte die Intervention des Flüchtlings-Hochkommissariats der UN in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedonien (FYROM), als diese vor einigen Tagen für wenige Stunden ihre Grenzen geschlossen hatte und gezwungen wurde, sie wieder zu öffnen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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