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Archiv für Juli, 2015

Was hat Griechenlands Premierminister im Sinn?

4. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.386 3 Kommentare

In dem Moment wo man überzeugt ist, Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras könne keine neuen Überraschungen mehr verursachen, bringt er es erneut fertig.

Nachdem Premierminister Alexis Tsipras Griechenlands Gläubiger erzürnte, indem er bezüglich ihrer letzten Forderungen am vergangenen Wochenende eine Volksabstimmung ausrief und sich für die Ablehnung (des Vorschlags / Ultimatums der Gläubiger) aussprach, schickte er ihnen am Mittwoch ein Schreiben: Er sagt, Griechenland werde – mit gewissen kleinen Änderungen als Voraussetzung – letztendlich ihre Forderungen akzeptieren.

Diese Entwicklung geschah am Morgen des Tages (01 Juli 2015) nach dem das Kreditprogramm für Griechenland, das geplant war um den Vorschlag der Gläubiger zu verlängern, unwiderruflich auslief und Griechenland seiner Schuld an den Internationalen Währungsfonds nicht nachkam.
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Die Masken gegenüber Griechenland fallen

3. Juli 2015 / Aufrufe: 9.042 34 Kommentare

Der Präsident des EU-Parlaments will eine Technokraten-Regierung, eine Vereinbarung mit den Gläubigern und dann Neuwahlen in Griechenland.

Seine Einmischungen in die inländische politische Szene in Griechenland fortsetzend posaunte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, „es muss eine Technokraten-Regierung eingesetzt werden„.

Nachdem Herr Schulz Griechenland erst mit dem Ausschluss aus der Europäischen Union drohte, führt er nun an, im Fall des Überwiegens des „Ja“ bei dem Referendum am 05 Juli 2015 müsse der „SYRIZA-Epoche“ ein Ende gesetzt werden.
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Europa will Griechenland abstrafen

3. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.350 3 Kommentare

Clive Crook vertritt in einem Artikel bei Bloomberg, Europa wolle Griechenland abstrafen anstatt sich wirklich um die Erzielung einer tragfähigen Vereinbarung zu bemühen.

Europa will Griechenland mit einem Ausscheiden bestrafen„, lautet der Titel eines Beitrags von Clive Crook bei der Agentur Bloomberg, in dem er betont, während der mehr als 30 Jahre, die er über politische und wirtschaftliche Themen schreibt, jemals eine solche Wiederholung einer kontinuierlichen, selbstgefälligen, katastrophalen und gemeinsam vertuschten Unfähigkeit gesehen zu haben.

Ich beziehe mich nicht auf Alexis Tsipras und die SYRIZA„, meint er und fügt an, „während der Schaden sich zuspitzt, ist eine Bemühung im Gang, die Geschichte des beschämenden Scheiterns der Europäischen Union in Zusammenhang mit Griechenland neu zu schreiben„.
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Lidl in Griechenland akzeptiert uneingeschränkt „Plastikgeld“

2. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.886 1 Kommentar

Die Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland versichert, auch weiterhin uneingeschränkt Zahlungen per Debit- und Kreditkarten zu akzeptieren.

Wie in einer einschlägigen Bekanntmachung der Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland „anlässlich der in griechischen Medien und sozialen Netzwerken verbreiteten unwahren (gegenteiligen) Nachricht“ betont wird, „gilt in allen Geschäften der Lidl Hellas regulär die Möglichkeit zur Zahlung mit Debit- und Kreditkarten„.
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Griechenlands Premierminister ruft zu NEIN bei dem Referendum auf

2. Juli 2015 / Aktualisiert: 12. Oktober 2018 / Aufrufe: 2.531 9 Kommentare

In seiner Ansprache an das Volk betonte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, es sei eine Pflicht gegenüber der Geschichte, bei dem Referendum mit NEIN zu stimmen.

In seiner Ansprache, die Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras am Mittwochnachmittag (01 Juli 2015) und inmitten des vielfältigen Drucks von Seite der Gläubiger und mit praktisch geschlossenen Banken an das griechische Volk richtete, sprach er sich klar und kategorisch für das NEIN bei der Volksabstimmung am 05 Juli 2015 aus.

Der Premierminister sprach von einer „Pflicht gegenüber Geschichte“ und sagte, das NEIN werde Griechenlands Position bei der Verhandlung aufwerten. Alexis Tsipras wiederholte natürlich, die griechische Regierung verlange eine wirtschaftlich tragfähige Lösung und die griechische Seite werde umgehend reagieren, wenn es einen guten Vorschlag gibt.
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6 Gründe für ein NEIN beim Referendum in Griechenland

2. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.933 5 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis benennt zusammenfassend sechs Gründe für ein Nein bei der Volksabstimmung am 05 Juli 2015 in Griechenland.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bezieht sich in einer persönlichen Erklärung auf das Referendum am 05 Juli 2015 und seine Unterstützung für das „Nein“ (also gegen den in Form eines Ultimatums vorgelegten Vorschlag der Gläubiger) und führt dafür sechs Gründe an.

Der Erklärung wird nachstehend in deutscher Übersetzung aus dem Griechischen sowie auch in dem von Yanis Varoufakis selbst publizierten englischen Wortlaut wiedergegeben.
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NATO will keine Kürzung der Rüstungsausgaben Griechenlands

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 04. Juli 2015 / Aufrufe: 1.631 8 Kommentare

Die NATO will, dass Griechenland seinen Verteidigungsetat nicht kürzt, sondern weiterhin auf dem Niveau von 2 Prozent des BIP hält.

Jens Stoltenberg, Generalsekretär des Nordatlantik-Pakts, erklärte gegenüber dem deutschen staatlichen TV-Sender ZDF, Griechenland dürfe nicht zur Einschränkung seiner Verteidigungsausgaben schreiten, da es als Mitgliedstaat der NATO eine signifikante Rolle in Südeuropa spielt. Auf die Frage antwortend, ob Griechenland im Fall des Ausscheidens aus der Eurozone Mitglied der NATO bleiben wird, hob Stoltenberg hervor: „Die griechische Regierung betont immer, dass sie wünscht, ein zuverlässiges Mitglied der NATO zu bleiben.

Der NATO-Generalsekretär betonte, er erwarte von der griechischen Regierung, weiterhin 2% des BIP für die Verteidigung aufzuwenden. Außerdem unterstrich er, kein Mitglied der griechischen Regierung habe die Wirtschaftskrise mit der Beteiligung an der NATO in Verbindung gebracht: „Ganz im Gegenteil, sie bekunden immer ihre Widmung an die NATO, und ich begrüße das„.

Es sei angemerkt, dass in einer früheren Phase der Verhandlungen bereits auch der IWF den Vorschlag Griechenlands bezüglich der Kürzung des Verteidigungsetats abgewiesen hatte.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Griechenland möchte 30 Mrd Euro vom ESM

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.192 4 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ersucht in seinem Schreiben an Eurogruppe und ESM um einen zweijährigen Kredit in Höhe von 29,1 Milliarden Euro.

In Griechenland wurde das Schreiben des Premierministers Alexis Tsipras an die Öffentlichkeit gegeben, mit dem er um eine 2jährige Vereinbarung mit dem ESM zu Deckung der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und eine gleichzeitige Umschuldung ersucht.

In dem Schreiben wird betont, dass der neue Kredit ausschließlich für die Bedienung der Verschuldung an das In- und Ausland verwendet werden wird. Mittels der angestrebten Vereinbarung verlangt Alexis Tsipras praktisch die Entfernung des IWF aus den Institutionen, welche die Gläubiger des Landes vertreten. Ebenfalls kommt sie praktische einem dritten Rettungsprogramm für Griechenland gleich.
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