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Archiv für Juli, 2015

Matt Carth gratuliert Griechenland zu Tapferkeit und Mut

16. Juli 2015 / Aufrufe: 1.191 Kommentare ausgeschaltet

Der irländische Europa-Abgeordnete Matt Carthy gratuliert Griechenlands Regierung zu dem gegenüber den Flegeln der EU gezeigten ungeheuren Mut.

Der irländische Europa-Abgeordnete der „Sinn Féin“, Matt Carthy, betonte in einer Erklärung die „ungeheure Tapferkeit und den Mut, den die griechische Regierung in den letzten aufeinanderfolgenden schweren Monaten zeigte„, und hob hervor, „es wurde die völlige Aufgabe der fundamentalen Prinzipien enthüllt, auf den angeblich die EU gebaut wurde„.

Die vollständige Erklärung Matt Carthy’s lautet:
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Parlament in Griechenland sagt Ja zu neuem Memorandum

16. Juli 2015 / Aufrufe: 1.219 4 Kommentare

Das Parlament in Griechenland verabschiedete mit großer Mehrheit die Gesetzesvorlage zu den vorab zu erfüllenden Voraussetzungen für eine Vereinbarung mit den Gläubigern.

Nachdem kurz nach Mitternacht am 16 Juli 2015 das griechische Parlament den im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurf bezüglich der geforderten vorab zu erfüllenden Maßnahmen ratifizierte, wird die griechische Regierung sich in den kommenden Wochen unter enger Beobachtung befinden, um zu einer finalen Vereinbarung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zu gelangen und das neue Memorandum zu unterzeichnen, mit dem ein weiteres Kreditpaket mit einem Volumen von insgesamt über 80 Mrd. Euro einhergehen soll.
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Griechenland soll beginnen, Drachmen zu drucken

16. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.540 1 Kommentar

Panagiotis Lafazanis vertritt, Griechenland solle sich 22 Milliarden Euro für Gehälter und Renten bei der Griechischen Bank besorgen und beginnen, Drachmen zu drucken.

Am vergangenen Dienstag (14 Juli 2015) in einem zentralen Hotel in Athen vor Mitgliedern der linken Plattform der SYRIZA sprechend, präsentierte Panagiotis Lafazanis seinen Vorschlag bezüglich einer nationalen Währung. Das Wort ergreifend präsentierte Informationen zufolge der Minister für Produktionsreorganisation und Energie seinen Vorschlag für „den Tag danach“.

Unsere Road-Map ist, uns zu einer nationalen Währung zu begeben, das hätten wir bereits tun müssen oder wir können es auch jetzt tun, indem wir 22. Mrd. von der Griechischen Bank nehmen, mit denen wir Gehälter und Renten bezahlen werden, und in der Zwischenzeit nutzen wir die Zeit um unsere eigene Währung zu drucken„, soll Panagiotis Lafazanis laut einer Reportage des Senders SKAI erklärt haben.
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Griechenlands Premier will Vereinbarung gegen seinen Glauben umsetzen

15. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.415 10 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras versicherte, die mit den Gläubigern angestrebte Vereinbarung umsetzen zu werden, ob wohl er nicht an sie glaube.

In seinem Interview am 14 Juli 2015 an den öffentlichen Sender ERT verpflichtete sich Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, die erzielte Vereinbarung trotz der Tatsache umsetzen zu werden, dass er nicht an sie glaubt, da sie „ein schlechtes Machwerk und Resultat starker Drücke und Erpressungen ist„.

Auf einschlägige Fragen antwortend entgegnete der Premierminister, die griechischen Banken werden schrittweise und abhängig von dem Verlauf der Verhandlungen öffnen, während in einer ersten Phase das Abhebungslimit an den ATMs angehoben werden wird, sobald die Hindernisse überwunden sind, die – wie er sagte – gewisse Kreise setzen.
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Dijsselbloem mag Griechenlands Regierung nicht

15. Juli 2015 / Aufrufe: 2.042 11 Kommentare

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unverblümt, für die Regierung Griechenlands und Premierminister Alexis Tsipras keinerlei Sympathie zu hegen.

Bei einem Interview in der Sendung Nieuwsuur des holländischen Fernsehens attackierte Jeroen Dijsselbloem die griechische Regierung und den Premierminister Alexis Tsipras. Kurz gesagt vertrat er, die Eurozone wollte Griechenland unterstützen, die griechische Regierung hätte diesen Wunsch jedoch schwierig gemacht.

Auch betonte der Vorsitzende der Eurogruppe, Griechenland habe die Geduld und das Verständnis Europas bis an die Grenzen strapaziert.
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Wie man einen Griechen verdirbt

15. Juli 2015 / Aufrufe: 2.242 6 Kommentare

Wie man einen Griechen in fünf Stadien verdirbt und unfähig macht, in der westlichen Welt zu funktionieren.

Der von uns eingeschlagene Weg hat keine Rückkehr. Es ist zwangsläufig, dass wir bezahlen werden. Es geht nicht an, dass unser Verderben uns nicht teuer zu stehen kommt. Selbst wenn wir in den kommenden Tagen einen vorläufigen Lichtblick mit einer möglichen Vereinbarung haben, vermag nichts ihre Umsetzung zu garantieren.

Das Problem sind jedoch weder Panagiotis Lafazanis noch die verschiedenen Minister in Griechenland, die sich gegen das (neue) Memorandum stellen werden. Das Problem sind die Leute, die letztere unterstützen werden. All jene Leute, die aus dem einen oder anderen Grund „eingemauert“ wurden, ohne „Maurer“ zu hören.
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Krugman zu Griechenland: Das ist ein Putsch!

14. Juli 2015 / Aufrufe: 3.463 7 Kommentare

Nobelpreisträger Paul Krugman spricht von einem unverhohlenen Putsch gegen die Regierung in Griechenland.

In einem am 13 Juli 2015 in der Zeitung „New York Times“ publizierten Artikel übt Paul Krugman heftige Kritik an all dem aus, was am Sonntag (12 Juli 2015) bei dem Gipfeltreffen in Brüssel stattfand, und betont, „die Liste der Forderungen der Eurogruppe ist ein Irrwitz„.

Sich auch auf den einschlägigen Hashtag bei Twitter beziehend, betont Paul Krugman, „das ist ein Putsch„.
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Warum es 5 Monate lang keine Einigung mit Griechenland gab

14. Juli 2015 / Aufrufe: 3.102 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt, ein Grexit sei schon lange ein signifikanter Teil Schäubles Plan für Europa gewesen.

Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis publiziert auf seinem persönlichen Blog einen Auszug eines Artikels, der am Donnerstag (16 Juli 2015) in der deutschen Zeitung „Die Zeit“ veröffentlicht werden soll, und merkt unter anderem an: „Fünf Monate intensiver Verhandlungen zwischen Griechenland und der Eurogruppe hatten nie Chancen auf einen Erfolg.

Dazu verurteilt, in eine Sackgasse zu führen, war der Zweck der Verhandlungen, den Weg für das zu öffnen, wovon Dr. Schäuble – bereits lange bevor unsere Regierung gewählt wurde – beschlossen hatte, es sei ‚ideal‘: nämlich, dass Griechenland aus der Eurozone entlassen werden muss, damit die Mitgliedstaten in seinem sehr konkreten Plan zu einer Umstrukturierung der Eurozone gezwungen werden„, schreibt Yanis Varouakis und fährt fort:
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Europa rächt sich an Griechenlands Premierminister

13. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.757 20 Kommentare

Die Erpressungen Griechenlands in Brüssel auf den Punkt bringend vertritt der Londoner Guardian, Europa räche sich an Alexis Tsipras für das Nein des Referendums.

Die britische Zeitung Guardian erschien heute (13 Juli 2015) mit der Schlagzeile „Europa rächt sich an Tsipras“ und bringt damit auch die lange Nacht der Erpressungen gegen Griechenland in Brüssel auf den Punkt.

In seinem Artikel schreibt der Londoner Guardian, der griechische Premierminister Alexis Tsipras habe bei dem Abbruch des Gipfeltreffens und während der vierköpfigen Begegnung mit Tusk, Merkel und Hollande ein brutales Ultimatum erhalten: Entweder sofortige Akzeptanz und Ratifizierung harter vorab geforderter Maßnahmen bis zum kommenden Mittwoch (15 Juli 2015) oder Grexit und Zusammenbruch der griechischen Banken.
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IWF dementiert, Regierungswechsel in Griechenland verlangt zu haben

13. Juli 2015 / Aufrufe: 575 Kommentare ausgeschaltet

Der Internationale Währungsfond (IWF) dementiert, die Substituierung der SYRIZA-Regierung in Griechenland durch eine Technokraten-Regierung verlangt zu haben, wie vorausgehend die deutsche Zeitung „Bild“ verbreitet hatte. Ein Repräsentant des IWF dementierte die Information und bezeichnete die Publikation als völlig irrig.

(Quelle: tvxs.gr)