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Archiv für Juli, 2015

Kann Griechenland das Vermögen seiner Bürger garantieren?

20. Juli 2015 / Aufrufe: 1.634 1 Kommentar

Inwieweit vermag der griechische Staat das Vermögen seiner Bürger zu garantieren?

Der griechische Staat war nie kreditwürdig. Und dabei handelt sich um eine Feststellung, die zu dokumentieren es keiner großen Mühe bedarf. Die Fakten sind viele und man findet sie sehr leicht in seiner historischen Kontinuität im Lauf der Zeit. Außerdem sprechen wir von einer Körperschaft, der politische Unabhängigkeit gewährt wurde, ohne dass das im Protokoll die Unterschrift irgend eines griechischen Politikers verlangt wurde (Londoner Protokoll vom 03 Februar 1830).

Nach all dem, was heute und mit geschlossenem Bankensystem in Griechenland geschieht, stellt sich logischerweise die Frage, ob der griechische Staat in der Lage ist, das mobile und immobile Vermögen seiner Bürger zu schützen. Ob er also nicht dessen Wert, der variablen Umständen unterliegt, sondern dessen Sicherung garantiert.
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Restriktionen im Bankensystem Griechenlands

19. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.769 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland werden ab dem 20 Juli 2015 wieder öffnen, jedoch gelten weiterhin rigorose Kapitalverkehrskontrollen, Restriktionen und Verbote.

Nach den dreiwöchigen „Zwangsferien“ werden ab Montag, dem 20 Juli 2015, alle Banken in Griechenland endlich wieder öffnen, jedoch mit rigorosen Kapitalverkehrskontrollen und etlichen Problemen bei den fortan gestatteten Transaktionen und Schaltergeschäften.

Um sich nicht jeden Tag in den Warteschlangen vor den Bankautomaten herumquälen zu müssen, dürfen die Bürger im Rahmen des weiterhin geltenden generellen Tageslimits von 60 Euro an den ATMs fortan auch höhere Barbeträge abheben, die jedoch pro Woche nicht den maximalen Betrag von 7 x 60 Euro = 420 Euro übersteigen können.
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Merkel und Schäuble sagen nicht die Wahrheit über Griechenland

19. Juli 2015 / Aufrufe: 3.310 3 Kommentare

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sollten endlich ernsthaft über einen Schnitt oder sogar auch die Streichung der Verschuldung Griechenlands nachdenken.

Rolf Wenkel von der Deutschen Welle meint, in dem „griechischen Drama“ sagten alle Seiten die Wahrheit analog zu ihren Interessen. Und das gilt nicht nur für die linke Regierung in Athen, sondern auch für das Zwillingsgespann Merkel – Schäuble.

Die deutsche Kanzlerin, der deutsch Finanzminister und ihre Kollegen in der EU sind Experten in der Technik der öffentlichen Verneinung der Realität. Sie beharren mit Nachdruck darauf, dass eine Entlastung oder Beschneidung der Verschuldung für Griechenland nicht nötig ist, und tun so, als ob Athen die Schulden angeblich irgendwann in ferner Zukunft abzahlen könnte.
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Russland will Griechenlands Aufschwung unterstützen

18. Juli 2015 / Aufrufe: 1.339 5 Kommentare

Russland will Griechenland mittels der Kooperation auf dem Energiesektor unterstützen.

Wie am vergangenen Sonntag (12 Juli 2015) Russlands Minister für Energie, Alexander Nowak, erklärte, beabsichtigt Russland, den wirtschaftlichen Aufschwung in Griechenland zu unterstützten, indem es seine Kooperation auf dem Energiesektor ausweitet.

Spezieller erklärte der russische Energie-Minister Alexander Nowak, Russland untersuche die Möglichkeit, direkte Exporte von Energie-Rohstoffen nach Griechenland zu organisieren, und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, bezüglich dieses Themas innerhalb der kommenden Wochen eine Vereinbarung zu erreichen.

(Quelle: tvxs.gr)

Neue Nachfrist für Einkommensteuererklärung 2015 in Griechenland

18. Juli 2015 / Aufrufe: 1.375 1 Kommentar

Die Fristen für die Abgabe der sich auf die Einkommen des Jahres 2014 beziehenden Einkommensteuererklärungen 2015 in Griechenland wurden erneut verlängert.

Das Finanzministerium in Griechenland beschloss die erneute Verlängerung der Abgabefristen für die Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen und Unternehmen. Konkret wird die Frist für die Abgabe der (sich auf die Einkommen des Jahres 2014 beziehenden) diesjährigen Steuererklärungen natürlicher Personen bis zum 26 August 2015 und Unternehmen bzw. juristischer Personen bis zum 20 August 2015 verlängert.

Außerdem werden sich zigtausende Steuerpflichtige, die bereits ihre Steuererklärungen abgegeben und die entsprechenden Steuerbescheide erhalten haben, mit zum Teil erheblichen Steuernachforderungen konfrontiert sehen.
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Stunde Null für Unternehmen in Griechenland

18. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.436 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen in Griechenland haben der Wirtschaft des Landes immensen Schaden zugefügt, während parallel eine rapide Verschlechterung der Versorgungslage droht.

Aus den Komplikationen, welche die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland verursachten, hat das griechische Unternehmertum einen ernsthaften Schlag erhalten. Der Liquiditätsmangel und die Beschränkungen bei dem Kapitalverkehr lassen Importe und Exporte versinken und niemand vermag die Welle der Verluste vorauszusehen, die noch folgen werden.

Die Entscheidung zur Durchführung Referendums und der Beschluss zur Verhängung von Kapitalverkehrskontrollen bei den griechischen Banken haben für tausende Unternehmen und Arbeitnehmer beispiellose Umstände einer Strangulierung geschaffen. Die Erklärung des neuen Finanzministers Evklidis Tsakalotos, „es besteht der Wille zu einem Neuanfang„, mag die Hoffnungen beflügelt haben, die Botschaften aus dem Raum der Unternehmen sind jedoch weiterhin überhaupt nicht ermutigend.
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Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.733 1 Kommentar

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Banken in Griechenland öffnen ab Montag

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 20. März 2016 / Aufrufe: 2.077 2 Kommentare

In Griechenland sollen ab dem 20 Juli 2015 alle Banken wieder geöffnet sein, die Kapitalverkehrskontrollen werden jedoch weiterhin bestehen bleiben.

Der stellvertretende Finanzminister Dimitris Madras bestätigte am Donnerstagabend (16 Juli 2015), dass ab dem kommenden Montag alle Banken in Griechenland wieder öffnen werden.

Zu dem staatlichen Sender ERT sprechend führte Herr Madras an, ab Montag (20 Juli 2015) können die Bürger bei den Filialen der Banken wieder diverse Schaltergeschäfte abwickeln, betonte allerding, das derzeitige Tageslimit von 60 Euro für Barabhebungen bleibe bestehen (was im übrigen entsprechend auch für die verhängten Kapitalverkehrskontrollen gilt).
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Kommission gesteht Problem bei Griechenlands Verschuldung ein

17. Juli 2015 / Aufrufe: 1.177 1 Kommentar

Die Europäische Kommission gesteht in einem aktuellen Bericht das Tragfähigkeits-Problem der öffentlichen Verschuldung Griechenlands ein.

Die Europäische Kommission schritt zu dem Eingeständnis, dass es ein Problem mit der Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung Griechenlands gibt, merkt jedoch an, das Thema werde nach der Ratifizierung der Vereinbarung zwischen Griechenland und Europa und dem Beginn der Reformen untersucht werden.

Die Analyse der Kommission über die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung, die auf das Ersuchens der griechischen Regierung nach einem neuen Hilfsprogramm erstellt wurde, stellt fest, dass damit gerechnet wird, dass das Verhältnis der griechischen Verschuldung zum BIP sich 2020 auf 165% und 2022 auf 150% belaufen wird, wenn Griechenland zufriedenstellende Maßnahmen zu seiner Reduzierung trifft, weil es anderenfalls entsprechend 187% und 176% erreichen könnte. Die Prognose der Kommission hat sich im Verhältnis zu dem Bericht von April 2014, als geschätzt wurde, die Verschuldung werde sich 2020 auf 125% des BIP und bis 2022 auf 112% belaufen, sogar erheblich verschlechtert.
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IWF: Griechenlands Verschuldung ist nicht tragfähig

16. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.604 5 Kommentare

Der IWF betont erneut, Griechenlands Verschuldung, die bis 2018 voraussichtlich auf 200 Prozent des BIP steigen wird, sei nicht tragfähig.

Laut einem vertraulichen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die griechische Verschuldung ein weiteres Mal als nicht tragfähig charakterisiert, wird Griechenland wegen der Schäden, die seine Wirtschaft und Banken in den beiden letzten Wochen erlitten, eine sehr viel größere Entlastung seiner Verschuldung als jene benötigen, welche die Gläubiger sich zu untersuchen anschicken.

Die aktualisierte Analyse über die Tragfähigkeit der Verschuldung wurde am späten Abend des 13 Juli 2015 an die Regierungen der Eurozone geschickt, also wenige Stunden nach der Grundsatzvereinbarung zwischen Athen und seinen 18 Partnern, die Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket in Höhe von 86 Mrd. Euro aufzunehmen.
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