if (top != self) { if (window.opera) { window.onload = opera_befreien; } else { top.location = self.location; } } function opera_befreien () { document.links["befreien"].click(); }

Dijsselbloem mag Griechenlands Regierung nicht

15. Juli 2015 / Aufrufe: 1.959

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unverblümt, für die Regierung Griechenlands und Premierminister Alexis Tsipras keinerlei Sympathie zu hegen.

Bei einem Interview in der Sendung Nieuwsuur des holländischen Fernsehens attackierte Jeroen Dijsselbloem die griechische Regierung und den Premierminister Alexis Tsipras. Kurz gesagt vertrat er, die Eurozone wollte Griechenland unterstützen, die griechische Regierung hätte diesen Wunsch jedoch schwierig gemacht.

Auch betonte der Vorsitzende der Eurogruppe, Griechenland habe die Geduld und das Verständnis Europas bis an die Grenzen strapaziert.

Ich habe keinerlei Sympathie für die griechische Regierung …

Jeroen Dijsselbloem vertrat, Alexis Tsipras‘ Entscheidung, eine Volksabstimmung durchzuführen, verursachte „ungeheures Misstrauen und Enttäuschung“ bei den anderen Mitgliedstaaten der Eurozone, und merkte an: „Ich war wütend wegen der an die Bevölkerung Griechenlands erfolgten schönen Versprechungen, die nicht wahr waren. Man kann keine Dinge versprechen, die man nicht schaffen kann.

Sie müssen begreifen, dass, wenn wir Referenden in den anderen 18 Ländern darüber durchführen würden, ob wir Griechenland mehr Geld zu geben hätten, das Ergebnis sehr viel imposanter und sehr viel negativer als die 60% in Griechenland (die gegen die Austeritätspolitiken stimmten) sein würde„, meinte Dijsselbloem und vertrat des weiteren, „für die griechische Regierung ist es eine schwierige Vereinbarung„, meinte jedoch auch, die Wirtschaft Griechenlands werde stärker werden, wenn es die von der Vereinbarung vorgesehenen harten Maßnahmen umsetzt.

Jeroen Dijsselbloem endete mit der Erklärung: „Ich habe keinerlei Sympathie für die griechische Regierung, jedoch hege ich Sympathie für die Bevölkerung Griechenlands.

(Quelle: tvxs.gr)

  1. Zambo
    15. Juli 2015, 08:03 | #1

    So ein Pech aber auch … . Für Dijsselbloem hegen weder die griechische Regierung noch das griechische Volk irgendwelche Sympathie. Er macht es einem aber auch nicht leicht 🙂

  2. Stella
    15. Juli 2015, 08:46 | #2

    Herr Dijsselbloem hat offensichtlich noch nicht bemerkt, in welch schlimmer Lage sich das griechische Volk auch durch seine und von der Troika verursachten Probleme befindet. Man kann doch nicht erst die Wirtschaftskraft eines Landes zerstören und dann Reformen fordern, die in Griechenland nicht umsetzbar sind. Das Volk steuert auf noch sehr viel schlimmere Zeiten zu. Investoren haben sich distanziert, der Tourismus – eine der Haupteinnahmequellen – ist durch den Imageschaden weggebrochen, den Landwirten wird seit Jahren von der EU verboten, ihre Produkte anzubauen. Stattdessen bekommen sie EU-Subventionen, obwohl Griechenland mit den klimatischen Verhältnissen, die es besitzt, gutes Obst und Gemüse anbauen könnte, das ganz Europa versorgen könnte. Stattdessen wird alles in Holland produziert und wir müssen leckere Hollandtomaten ohne Geschmack essen, die in Ihrem kurzen Leben keinen einzigen Sonnenstrahl abbekommen haben. Herr Tsipras wird in seiner kurzen Amtszeit ständig attackiert und die Vorgängerrregierungen, die zu dieser ganzen Misere beigetragen haben, lachen sich ins Fäustchen. Jeder mag behaupten, was er möchte, aber ich denke, es ist für die Geldgeberländer auch nicht ganz vorteilslos und ungewollt, in welcher Lage sich Griechenland jetzt und wahrscheinlich noch für sehr lange Zeit befinden wird. Schade. Armes Europa!

  3. Meier Yvonne
    15. Juli 2015, 09:13 | #3

    Wie ruehrend! Herr Dijessselbloem hat Sympathie fuer das griechische Volk … dabei ist es ihm von Anfang an nur um seinen persoehnlichen Triumpf gegangen. Dazu muss man einfach nur verfolgen, was er die letzten 5 Jahre gesagt und wie er sich jeweils in Athen aufgefuehrt hat. Der ‚Minifeldherr‘ hatte und hat es noetig, seine Macht auszuspielen, weil er eben menschlich Nichts! zu bieten hat … so kann er sich dieses Mitleidsgelaber sparen, handeln muesste er anders, aber dazu sind machthungrige Kleingeister nicht faehig! Dass er da in ‚guter Gesellschaft‘ ist, zeigt ja auch, dass er selbst gegen die bestehenden Regeln der EU, erneut fuer 2 1/2 Jahre gewaehlt wurde … mit solchen Leuten kann man das Mitmenschliche abschreiben.

  4. Peter L.
    15. Juli 2015, 10:44 | #4

    Sehr unglaubwürdig von Herrn Dijesselbloem. Ich kann mich sehr gut erinnern, daß Griechenland vor dem Euro einmal ein selbstständiges Land war. Das Verhältnis zu Greichenland war entspannt und freundschaftlich. Es war die unausgegorene Idee der Politiker den Euro in Griechenland einzuführen. Griechenland wurden die Kredite dann nur so nachgeworfen. 2009 wurden die greichischen Schulden von den Politikern der Allgemeinheit aufgezwungen. Damit haben sie inzwischen die staatliche Hoheit in Griechenland übernommen. Ein unglaublicher Vorgang. Dieselben Politiker die das Desater erst angerichtet haben richten nun über Griechenland. Griechenland hat seine Selbstständigkeit verloren. Was soll daran gut sein? Herr Dijesselbloem ist einer der Strategen dieses Vorganges. Wirtschaftlich kann diese Konstruktion nicht funktionieren weil die Beamten in Brüssel den Völkern nicht vorschreiben können wie sie sein sollen. Darauf läuft es aber hinaus. Herr Dijesselbloem weiß und setzt durch wie wir sein sollen. Armes Europa.

  5. Ronald
    15. Juli 2015, 11:28 | #5

    Das mit der Sympathie für das griechische Volk sind – egal vom wem – natürlich Lippenbekenntnisse. Ich würde sagen, dass die Griechen im Moment das zweitunbeliebteste Volk Europas sind. An Deutschland kommen die natürlich nicht ‚ran (ewiger Weltmeister) …

  6. Felix Klinkenberg
    15. Juli 2015, 12:00 | #6

    Es ist doch völlig klar, was Faschisten, aus tiefster Seele, am heftigsten haSSen, die DEMOKRATIE und die DEMOKRATEN. Denn für die Eliten sind wir nur Müll, die für IHRE Wohlfahrt, zu arbeiten haben und für IHRE Bedürfnisse und Begierden, fein parat zu sein.

  7. Anton
    15. Juli 2015, 14:09 | #7

    Herr Dijsselbloem argumentiert nicht sachlich. Denn der Sinn von Volksabstimmungen in anderen EU-Staaten läge darin zwischen einem Ja oder Nein zur neoliberalen Austeritätspolitik zu wählen. Außerdem ist überhaupt fraglich, in wieweit die EU-Verträge demokratisch legitimiert sind. Tatsache ist, dass – wie beim geplanten EU-Vertrag – dort, wo Volksabstimmungen durchgeführt werden mussten (z.B. in Frankreich), diese abgelehnt wurden. Die von Herrn Dijsselbloem ins Spiel geprachte Befragung ist schließlich populistisch und verschleiert den Umstand, dass es vorrangig nicht um die Befriedigung von Interessen der griechischen Bevölkerung geht, sondern um die Interessen der Finanzindustrie, oft – wie im Falle Deutschlands – mit Sitz im eigenen Land.

  8. Heidi Preiss
    15. Juli 2015, 21:09 | #8

    Dieser gewisse Dijsselbloem, der hats gerade nötig. Er sollte sich doch mal zu der kanadischen Firma Eldorado Gold äußern, die dank der vorherigen korrupten griechischen Regierung und nicht zuletzt auf Druck unserer Rautenkobra auf Chalkidiki für einen Spottpreis die Schürfrechte für Gold abgezockt hat; und siehe, diese Fa. hat seinen Sitz in Dijsselbloems Niederlanden. Na ja, da kann man ja gegen die Syriza hetzen, die ja zu wenig Steuern erhebt. Heuchler, dein Name ist Djisselbloem.

  9. navy
    15. Juli 2015, 22:22 | #9

    Dijsselbloem ist der typische Idiot, ohne jede Berufserfahrung. ein angebliches Diplom stellte sich als Fälschung heraus, er musste seinen Lebenslauf korrigieren.

  10. LiFe
    15. Juli 2015, 23:25 | #10

    Für einen Politiker sollte persönliche Sympathie oder Antipathie in Umgang mit Regierungen kein Leitfaden sein zu dürfen. M. E. scheint Dijsselbloem völlig fehl am Platz zu sein.

  11. elke
    16. Juli 2015, 02:53 | #11

    Dieser „Herr“ Dijsselbloem ist völlig fehl am Platz … aber leider nicht nur er. Da sind eine ganze Menge Personen, die wir eigentlich nicht brauchen und die das Vertrauen vieler Menschen auf immer verloren haben, nur scheinen sie es selbst noch nicht zu wissen. Wir sollten uns das nicht gefallen lassen. Auf die Zukunft Griechenlands, wir finden diese Regierung gut!

Kommentare sind geschlossen