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Archiv für Juni, 2015

Ist Griechenlands Regierung ein Haufen linker Spinner?

21. Juni 2015 / Aufrufe: 3.051 9 Kommentare

Stellt Griechenlands Regierung versponnene linke Forderungen oder verfolgt sie einfach nur sozialdemokratische Ziele?

Die Institutionen und ihre hiesigen Unterstützer (in Griechenland) sind verwirrt. In der Bemühung, die Absichten von Tsipras und seinen Mitarbeitern herauszufinden, fragen sie sich:

  • Sind es vielleicht Spinner?
  • Sind es vielleicht Linke?
  • Handelt es sich vielleicht – und das wäre auch das schlimmste – um ein Schema versponnener Linksorientierung?


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Kapitalflucht und rote Kredite in Griechenland

21. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.548 1 Kommentar

In ihrem aktuellen Bericht veröffentlicht die Griechische Bank Angaben über Kapitalflucht, leistungsgestörte Kredite, Engagements und Kapitaldeckung der Banken in Griechenland.

Laut in dem am 16 Juni 2015 veröffentlichten Bericht über die Währungspolitik publizierten Angaben der Griechischen Bank (TtE) wurden zwischen Dezember 2014 und April 2015 Abflüsse von Guthaben verzeichnet, die 30 Mrd. Euro tangieren.

Spezieller werden gemäß einem in dem Bericht der TtE erfolgenden speziellen Report über die Guthaben in der gesamten Periode Oktober 2009 – April 2015 drei Phasen bei der Entwicklung des Flusses der Guthaben der inländischen nicht auf dem Finanzsektor tätigen Unternehmen und privaten Haushalte von und zu den Kreditinstituten in Griechenland beobachtet.
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EU stellt Griechenland Ultimatum

20. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 6.540 10 Kommentare

Die EU stellt Griechenland ein Ultimatum, entweder das Angebot der Institutionen anzunehmen oder zum Staatsbankrott zu schreiten.

Der Präsident des Europäischen Rats, Donald Tusk, schickte in einer Erklärung in Zusammenhang mit dem Sondergipfel am 22 Juni 2015 eine harte Botschaft an die griechische Regierung. Ein Ultimatum direkt an die griechische Regierung richtend betont der Präsident des Europäischen Rats, Athen müsse entweder das akzeptieren, was laut Donald Tusk ein gutes Angebot ist, oder zum Staatsbankrott schreiten.

Am Ende des Tages wird es sich um einen Beschluss und die Verantwortung Griechenlands handeln. Es gibt noch Zeit, aber nur wenige Tage„, betont in seiner Erklärung Herr Tusk, also der Mensch, der nach dem Scheitern bei der Eurogruppe die außerordentliche Einberufung der Gipfelkonferenz der EU wegen des griechischen Themas beschloss.
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Zickenalarm gegen Griechenland!

19. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.227 11 Kommentare

IWF-Präsidentin Christine Lagarde soll sich in ihrer Wut auf die Regierung Griechenlands gegenüber Finanzminister Yanis Varoufakis als Chef-Gangster tituliert haben.

Die Präsidentin des Internationalen Währungsfond (IWF), Christine Lagarde, soll in Luxemburg bei ihrer Begegnung mit dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis ihrem außerordentlichen Zorn auf die Regierung Griechenlands mit dem … Spruch des Jahres Luft gemacht haben.

Wie auf seinem persönlichen Twitter-Account ein Journalist der spanischen Zeitung „El Mundo“ publizierte, näherte sich bei der Konferenz der Eurogruppe die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und sagte zu ihm: „The criminal in chief comes to say hello.

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Welches Spiel spielt Griechenland?

19. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.377 8 Kommentare

Vier Spiele, die Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras spielen könnte.

Als in Griechenland im Januar 2015 die radikale Linke an die Macht kam, wurden wegen der Tatsache, dass der neue Finanzminister Yanis Varoufakis akademischer Ökonom war, viele Vermutungen angestellt. Viele erwarteten, die Verhandlungsstrategie Griechenland würde eine neue Feinheit und Intelligenz zeigen, da sie der Co-Autor des Buchs „Spieltheorie – Eine kritische Einführung“ leiten würde.

Trotz allem gehen Griechenland einige Monate später die Freunde und das Geld aus. Während der Staatsbankrott bedrohlich nahe rückt, fühlen sich selbst diverse freundlich gesinnte Kommentatoren von den Handlungen der Regierung in Athen verwirrt. Welches Spiel spielen also die Griechen? Es folgen vier mögliche Hypothesen:
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Noch ein deutscher Korruptionsskandal in Griechenland

18. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.242 2 Kommentare

Über die Bayer-Tochter in Griechenland sollen wenigstens 800 Ärzte geschmiert worden sein um Medikamente der Gesellschaft zu verschreiben.

Eine Anklage wegen Bestechung in Kombination mit dem Gesetz über Veruntreuer des Staats erhob in Griechenland die Korruptions-Staatsanwältin Eleni Raikou zu Lasten von Vertretern der BAYER HELLAS wegen illegaler Honorare an Ärzte, damit diese Präparate der Firma verschreiben.

Die Strafverfolgung richtet sich gegen vier Funktionäre der griechischen Bayer-Tochter wegen des Verbrechens der aktiven Bestechung unter den belastenden Umständen des Gesetzes über Veruntreuer des Staats, sowie ebenfalls wegen der Straftat der unmittelbaren Mittäterschaft bei Bestechung, die sich auf einen weiteren Angestellten der in Rede stehenden Gesellschaft, aber auch zwei Vertreter zwei verwickelter griechische Firmen bezieht.
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Hilfsprogramme für Griechenland waren unglaublich idiotisch

18. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.533 4 Kommentare

Daniel Altman vertritt in seinem Artikel im Magazin Foreign Policy, die Hilfsprogramme für Griechenland seien unglaublich idiotisch gewesen.

Die Programme zur Stützung Griechenlands waren unglaublich idiotisch„, vertritt in der letzten Ausgabe des Magazins Foreign Policy der Assistenzprofessor der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der New York University und Senior-Redakteur Daniel Altman in seinem Artikel The Greek Bailouts Are Incredibly Stupid.

Für Altman ist das Thema nicht, ob die Rettung Griechenlands von Anfang an eine schlechte Idee war, da er einschätzt, ein völliger Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft hätte zu gesellschaftlichen Unruhen und sogar einem Konflikt geführt haben können. „Die Weise jedoch, auf welche die Europäer und ihre Kumpane beim IWF Griechenland stützten, war erstaunlich, unerträglich idiotisch„, betont er.
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Juncker nennt Griechenlands Premierminister einen Lügner

17. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.553 8 Kommentare

In dem eskalierenden Krieg zwischen Griechenlands Regierung und Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker schritt letzterer zu unerhörten Erklärungen.

Das Klima des … Bruchs zwischen Athen und den Gläubigern reflektieren die am Dienstag (16 Juni 2015) abgegebenen Erklärungen des Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker, der gleichermaßen indirekt wie unmissverständlich die griechische Regierung bezichtigte, das griechische Volk zu belügen, und dabei gleichzeitig bestritt, die Gläubiger haben die Durchsetzung bestimmter der in den letzten Tagen an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Maßnahmen verlangt.

Die vollständige Erklärung des Jean-Claude Junckers lautete folgendermaßen:
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Griechenland: Die wirkliche Verhandlung beginnt jetzt

17. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.149 3 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras lastet dem IWF kriminelle Verantwortung an und meint, die wirkliche Verhandlung beginne jetzt.

An die Mitglieder der parlamentarischen Fraktion der SYRIZA gerichtet zog Alexis Tsipras eine kurze Bilanz des Werks der Regierung, nebst Bezugnahmen auf die Situation, welche die SYRIZA-Regierung übernahm, und den Verlauf der Verhandlungen.

Der Premierminister führte unter anderem an, der Internationale Währungsfonds (IWF) trage „kriminelle Verantwortungen“ für die heute in Griechenland herrschende Lage. Unter den Institutionen müssen Verantwortungen zugewiesen werden, weil die Situation, in der wir uns heute befinden, die ist, dass die Positionen des IWF vorherrschen. Das Resultat ist, dass wir bei Vorschlägen angelangen, die nicht von einer korrekten Logik geregelt werden, sondern dagegen zu einer weiteren Rezession führen, sagte der Premierminister.
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Griechenland blufft nicht

16. Juni 2015 / Aktualisiert: 15. Juli 2015 / Aufrufe: 4.039 12 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte erneut entschieden, Griechenland werde keine Vereinbarung zur endlosen Fortsetzung der Krise unterschreiben.

Zu dem griechischen Radiosender „Sto Kokkino“ sprechend gab Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis sich am Tag nach dem Abbruch der Verhandlung des 14 Juni 2015 zuversichtlich und betonte:

Heute ist ein sehr schöner Tag, wir gelangten endlich bei dem Moment der Klarheit an; Griechenland sagte gestern ‚bis hier und nicht weiter‘, nun müssen die Europäer Entscheidungen treffen.
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