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Merkel und Hollande hielten Griechenland absichtlich hin

11. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.536

Laut Reuters sollen Merkel und Hollande Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras absichtlich hingehalten haben, um noch mehr Zugeständnisse zu erreichen.

Einen Schritt näher am … Abgrund befanden sich am Mittwoch (10 Juni 2015) die Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern, berichtet Reuters nach dem „Thriller“ der vorausgegangenen Stunden darum, ob das Treffen Alexis Tsipras‘ mit der Angela Merkel und Francois Hollande in Brüssel letztendlich stattfinden wird.

Wie Reuters in seiner Analyse betont, hielten die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Präsident den griechischen Premierminister absichtlich hin, um mehr Zugeständnisse von der griechischen Seite zu erreichen. (Anmerkung: Wie nachstehend angemerkt wird, begann die strittige Begegnung schließlich am späten Mittwochabend.)

Juncker ist über Griechenland und speziell Tsipras persönlich verärgert

Die in Rede stehende Begegnung der drei politischen Führer war für Mittwoch (10 Juni 2015) geplant, jedoch wechselten sich „ja“, „nein“ und „vielleicht“ bis zuletzt in einem schwinderlerregenden Rhythmus ab.

In dem Bericht wird wird ebenfalls angemerkt, dass es auch kein programmiertes Treffen des Herrn Tsipras mit Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker gibt, dessen Umfeld in den letzten Tagen sein heftiges Missfallen gegenüber der griechischen Seite und dem griechischen Premierminister persönlich durchsickern ließ.

Hartes Feilschen und „Wechselbäder“

Wie im weiteren Verlauf bekannt wurde, begann besagtes und damit eins der kritischsten Treffen des griechischen Premiers Alexis Tsipras mit Angela Merkel und Francois Hollande schließlich am Mittwochabend gegen 23:00 Uhr.

Inmitten von Gerüchten über eine anstehende Einigung mit gegenseitigen Zugeständnissen erfolgt ein hartes Feilschen hauptsächlich hinsichtlich der Höhe des primären Haushaltsüberschusses, wobei die griechische Regierung anstrebt, dass er für das Jahr 2015 mit unter 1% angesetzt wird, damit die Maßnahmen geringeren Ausmaßes sind.

Die Informationen aus Brüssel sind verworren und die „schottische Dusche“ ist das Hauptmerkmal: Von der absoluten Sackgasse zu Szenarien über einen Kompromiss, den Erklärungen, die neues Feuer in den Verhandlungen legen, und wieder zu den Hoffnungen auf eine Lösung, die von allen akzeptiert werden wird.

Konstruktives Treffen

Letztendlich wurde das Treffen zwischen Tsipras, Merkel und Hollande als konstruktiv bezeichnet, wobei deutsche und griechische Quellen sich auf eine Intensivierung der Verhandlungen bis zur finalen Überbrückung der Differenzen bezogen. Das am Rand des Gipfeltreffens in Brüssel erfolgte Treffen dauerte 2 Stunden und allen Informationen zufolge stimmen alle 3 politischen Führer darin überein, dass der Prozess der Überbrückung der verbleibenden Differenzen zwecks rechtzeitiger Erzielung einer Einigung zu intensivieren ist.

Griechische Regierungskreise bestätigen die Übereinstimmung bezüglich der Intensivierung der Verhandlungen, aber auch den konstruktiven Charakter des Treffens, und betonen dabei, die Verhandlungen müssen zu einer Vereinbarung führen, die Griechenland gestattet, bei gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer tragfähigen Verschuldung zum Wachstum zurückzukehren.

Alexis Tsipras unterstrich in seiner Erklärung das Bedürfnis nach einer Vereinbarung, welche die griechische Verschuldung tragfähig machen wird, zumal die Verschuldung eins der Themen ist, die von der griechischen Regierung als vorrangig eingestuft werden. Außerdem gibt es nicht wenige Erklärungen von Abgeordneten, aber auch Ministern der SYRIZA, die klarstellen, keiner Vereinbarung zustimmen zu werden, wenn diese nicht auch eine Erleichterung der Verpflichtungen des Landes an die Gläubiger enthält.

Ziel scheint jedenfalls zu sein, dass bis zum zum 18 Juni 2015 – für den die neue Eurogruppe geplant ist – eine endgültige Vereinbarung erreicht worden ist. Außerdem ist anzumerken wert, dass Ende Juni 2015 auch die Verlängerung ausläuft, welche die griechische Regierung mit der Vereinbarung vom 20 Februar 2015 erreicht hatte.

Die deutsche Bundeskanzlerin, aber auch der französische Präsident verließen das Gebäude, ohne Erklärungen abzugeben.

(Quellen: Imerisia, Imerisia, To Pontiki)

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