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Archiv für Mai, 2015

Neue Bombe bedroht Versicherungssystem in Griechenland

31. Mai 2015 / Aufrufe: 5.080 1 Kommentar

Eine neue Bombe bedroht das Versicherungssystem in Griechenland und es besteht die Gefahr, dass sie die Versicherungskassen in die Luft jagen wird.

Laut der Zeitung „Imerisia“ befinden sich ungefähr 130.000 Arbeitnehmer im „Vorraum“ zum Renteneintritt, während weitere 150.000 derzeit „feststecken“, da sie noch nicht entweder das nötige Alter erreicht oder die erforderlichen Versicherungsjahre zusammengebracht haben. Diese beiden Kategorien Versicherter werden also früher oder später zu den derzeit 2.654.748 Rentnern hinzukommen und die jährlichen Aufwendungen für Renten auf über 28,14 Mrd. Euro emporschnellen bzw. einen Rekord der letzten 16 Jahre verzeichnen lassen.

Zur selben Stunde werden sich gefährlich die Defizite der Kassen ausweiten, bezüglich derer veranschlagt wird, dass sie allein in diesem Jahr (2015) 1,8 Mrd. Euro erreichen werden. Funktionären des Versicherungswesens zufolge nimmt diese rapide Zunahme der Rentner, aber auch der Aufwendungen für Rentenzahlungen, die derzeit monatlich 2,35 Mrd. Euro betragen und von denen 1,35 Mrd. Euro den Staatshaushalt „belasten“, neue Umstürze im Versicherungssystem vorweg.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Deckt die Kommission Skandale deutscher Firmen in Griechenland?

31. Mai 2015 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 2.763 Kommentare ausgeschaltet

Die Europäische Kommission scheint hinsichtlich der Korruptions-Skandale deutscher Firmen in Ländern der EU weiterhin provokant zu mauern.

Bezüglich der Korruptionsskandale deutscher Firmen wäscht die Europäische Kommission ein weiteres Mal „ihre Hände in Unschuld“ und weigert sich, auf eine Anfrage des Vize-Präsidenten des Europa-Parlaments und SYRIZA-Europaparlamentariers Dimitris Papadimoulis in Zusammenhang mit den Verantwortungen der (Wirtschafts-) prüfungsgesellschaften zu antworten, die jahrelang die Legalität der Bilanzen deutscher Firmen wie Siemens, Daimler, MAN und ThyssenKrupp genehmigten.
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Griechenland schuldet Pharma-Unternehmen über 1 Mrd Euro

30. Mai 2015 / Aktualisiert: 11. März 2017 / Aufrufe: 1.392 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Sprecher der EFPIA schuldet Griechenland den Pharma-Unternehmen über 1,1 Milliarden Euro.

Wie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ein Vertreter der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) enthüllte, belaufen sich die Schulden Griechenlands an die Pharma-Unternehmen auf über 1,1 Milliarden Euro.

Laut dem Telegramm der Agentur sehen die Pharma-Unternehmen sich wegen der Krise in Griechenland hinsichtlich der Fortsetzung des Zugangs des Landes zu medizinischem Material sogar mit einem großen moralischen Dilemma konfrontiert.
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Wie nah ist eine Einigung mit Griechenland?

30. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.166 4 Kommentare

Warten Sie auch mit angehaltenem Atem auf eine umgehende Vereinbarung für Griechenland? Viel Glück dabei.

Der Brüsseler Chefredakteur Peter Spiegel schreibt, Vertreter der 18 Finanzministerien der Eurozone bereiten sich vor, eine der üblichen Tele-Konferenzen der „Euro Working Group“ durchzuführen, bei der die Situation der griechischen Verhandlungen erörtert werden wird.

Trotz der Behauptungen aus Athen, eine Vereinbarung sei nahe, und der Hoffnungen, die Telekonferenz werde der Auslöser für eine Sondersitzung der Finanzminister sein, meinen höhere Amtsträger der „Institutionen“, die das Rettungsprogramm für Griechenland beaufsichtigen, der Fortschritt bleibe bestenfalls spärlich und in den letzten Tagen habe es überhaupt keine Schritte in Richtung einer Einigung gegeben.
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Institutionen sind die Menschen in Griechenland gleichgültig

29. Mai 2015 / Aufrufe: 1.369 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis moniert die absolute Gefühllosigkeit der Institutionen gegenüber den Bedürfnissen der Menschen.

Die Institutionen interessieren sich nicht für die Menschen und es muss die letzte Verhandlung mit ihnen sein„, betonte Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bei der Debatte einer einschlägigen Anfrage des PASOK-Abgeordneten Dimitris Kremastinou bezüglich des Themas der Mehrwertsteuersätze auf den Inseln und fügte an:

Bei den derzeit erfolgenden Verhandlungen, dies betone ich heute, haben wir einer absolut gefühllosen Haltung gegenüber den Bedürfnissen zu begegnen. Der Druck ist auf allen Ebenen erstickend. Wir legen auf allen Ebenen unsere Vorschläge vor, sowohl ich als auch der Premierminister, sowohl der Brussels Group als auch den Institutionen. Unsere Argumente sind unerschütterlich, und das gestehen auch andere Amtskollegen von mir aus anderen Ländern ein. Wir sehen jedoch, dass die Institutionen diese signifikanten Argumente übergehen. Nicht unsere Partner, sondern die Institutionen. Deswegen ist es von Bedeutung, dass es die letzte Verhandlung gegenüber der memorandischen Gefühllosigkeit ist.

(Quelle: huffingtonpost.gr)

Arbeitslose in Griechenland finden Zuflucht in Familienunternehmen

29. Mai 2015 / Aufrufe: 1.056 1 Kommentar

Im Griechenland der Krise wenden junge Leute sich zunehmend der Übernahme und Fortführung von Familienunternahmen zu.

Wegen der wirtschaftlichen Krise und der Arbeitslosigkeit wenden sich in Griechenland die jungen Leute der Erhaltung des Familienunternehmens zu. Dies berichtete der Vorsitzende des Zentralverbands der Kammern und der Industrie- und Handelskammer Athen, Konstantinos Michalos, auf dem ersten Familienunternehmen-Forum der KPMG.

Konkret legte Herr Michalos 14 Vorschläge vor und merkte an: „die Industriekammer Thessaloniki zeigte in einer älteren Untersuchung das Problem der Nachfolge in einem Familienunternehmen nach Pensionierung seines Gründers auf. Jeder zweite Gewerbetreibende vertrat, sein Unternehmen würde keine Nachfolgerschaft haben. Dieser Anteil war in der Branche Kleidung – Schuhwerk größer, da sieben von zehn Gewerbetreibenden der Branche erklärt hatten, wegen der Unwilligkeit der neuen Generation würde es keine Nachfolge geben. Nach der wirtschaftlichen Krise hat die Lage sich jedoch geändert, da die hohe Arbeitslosigkeit hauptsächlich unter den jungen Leuten die jüngere Generation dazu führt, den Betrieb des Familienunternehmens fortzusetzen zu wünschen, da es eine ernsthafte alternative Lösung für das Problem der Beschäftigung darstellt.
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Griechenland: Ruf doch mal Obama an …

28. Mai 2015 / Aufrufe: 2.471 1 Kommentar

Bundeskanzlerin Angela Merkel soll Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras den Tipp gegeben haben, sich wegen der laufenden Verhandlung an das Weiße Haus zu wenden.

Hinter der amerikanischen Intervention bei dem G7-Gipfel in Dresden zu Gunsten Griechenlands „verbirgt“ sich ein interessantes Hintergrundthema mit eigener Bedeutung.

Bei dem unlängst stattgefundenen Gipfeltreffen in Riga in Lettland war es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras … den „Tipp“ gab, sich an das Weiße Haus zu wenden, damit es zu dem IWF vermittelt, damit dieser Flexibilität zeigt und das griechische Problem auch bei dem G7-Gipfel gestellt wird.
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Griechenland geht Sparern ans Leder

28. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.511 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will die Inhaber aus nicht deklarierten Einkommen herrührender Bankguthaben zur Entrichtung von Steuern bewegen.

Der Entwurf des Finanzministeriums, der öffentlich zur Beratung gestellt werden soll, sieht Steuern zweier Klassen für die freiwillige Enthüllung und Legalisierung der „heimlichen“ Einkommen, die sich auf Banken des Auslands und in Griechenland befinden.

Der vorgestern von Finanzminister Yanis Varoufakis bekannt gegebene Vorschlag der Regierung sieht die Besteuerung der bei ausländischen Banken befindlichen nicht deklarierten Einkommen mit einem Satz von 15% und die Erhebung einer Steuer mit dem doppelten Satz in Höhe von 30% für all jene vor, die „heimliche“ Einkommen bei inländischen Banken haben.
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Merkel, Tsipras und die „Operation Absolution“

27. Mai 2015 / Aufrufe: 4.169 3 Kommentare

Berlin scheint unbedingt den Eindruck vermeiden zu wollen, allein für ein Scheitern der Rettung Griechenlands und einen Grexit verantwortlich zu sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel widmet dem griechischen Thema letztens viel Zeit und zeigt sich entschlossen, einen eventuellen Bankrott Griechenlands abzuwenden.

Dieses Beharren beruht allerdings nicht nur auf Gründen, die sich auf die Erhaltung des europäischen Währungszusammenhalts und den Erfolg des Arguments bezüglich einer auf sich genommenen gemeinsamen Währung, sondern auch darauf beziehen, dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen darf, die Verantwortung für einen eventuellen Grexit würde ausschließlich Deutschland zufallen.
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Anstieg der Inlandsverschuldung des Fiskus in Griechenland

26. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.472 1 Kommentar

Infolge des intern Zahlungsstopps in Griechenland ist die Inlandsverschuldung des Fiskus inzwischen wieder auf weit über 4,4 Milliarden Euro gestiegen.

Die Schulden des Fiskus übersteigen 4,4 Mrd. Euro, während parallel ein Zahlungsstopp unter Einfrierung der Steuerrückzahlungen verhängt worden ist, die – wie in einer ausführlichen Reportage der Zeitung „Kathimerini“ berichtet wird – in manchen Fällen bis zu 4 Jahren reicht.

Ab dem Moment, wo hunderte Straßenbau-, Eisenbahn-, Hafen-, Abwassernetz-, Gesundheitsprojekte und unternehmerische Pläne wegen des Zahlungsstopps von Seite des griechischen Fiskus in der ‚Luft‘ hängen, vermag man die bei den Buchhaltungsstellen herrschende Lage zu begreifen. Das selbe Bild wird auch bei den Versicherungskassen beobachtet, da für ihre Verwaltungen die Auffindung von Mitteln einen alltäglichen Kopfschmerz darstellt.
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