Griechenlands Verteidigungsminister warnt vor Dschihadisten

8. April 2015 / Aufrufe: 1.520

Der griechische Verteidigungsminister warnt, Europa könnte von Dschihadisten überflutet werden, wenn das Bullying gegen Griechenland weitergeht.

Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos äußerte gegenüber der Times: „Wenn Griechenland der Eurozone verwiesen wird, wird das Herz Europas sich mit Extremisten füllen.

Der griechische EU-Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos, gab dagegen zu verstehen, das Immigranten-Problem dürfe nicht mit den laufenden wirtschaftlichen Verhandlungen in Verbindung gebracht werden.

Griechenland hält Europas Front gegen ISIS-Extremisten stabil

In einem Interview an die Times sprach Verteidigungsminister Panos Kammenos von kontinuierlichen Versuchen europäischer Amtsträger, die Koalitionsregierung in Griechenland zu Fall zu bringen. „Diese gegen Panos Kammenos gerichteten Bemühungen könnten das Land destabilisieren, mit dem Resultat, dass es nicht in der Lage sein wird, seine Grenzen zu kontrollieren und die Dschihadisten abzuhalten, die nach Europa einzudringen versuchen. Diese ordinäre Einmischung in die inneren Angelegenheiten Griechenlands ist für die europäischen Gegebenheiten nicht nur einfach unerhört, sondern auch unmoralisch und gefährlich. Wenn Griechenland ausscheidet, wird sehr viel mehr in Gefahr gebracht werden als nur die finanzielle Stabilität und der Euro„, lautet es in dem Text.

Europa muss begreifen, dass die Front des Westens gegen den Islamischen Staat (ISIS) sicher ist, solange Griechenland siw stabil hält. Wird es jedoch aus der Eurozone hinausgeworfen oder diese zu verlassen gezwungen, werden Wellen von Immigranten ohne Papiere, einschließlich auch radikaler Elemente, aus der Türkei hereinströmen und sich in das Herz Europas begeben„, fügte Panos Kammenos an und warnte: „Wenn diese Wellen der Immigranten zunehmen, wird nicht nur für Griechenland, sondern auch für den ganzen Westen die Gefahr der eindringenden Extremisten steigen.

Es sei angemerkt, dass kurz vorher der (griechische) EU-Kommissar Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, Dimitris Avramopoulos, nach seinem Treffen mit Premierminister Alexis Tsipras die griechische Regierung indirekt davor warnte, das Thema der Immigranten dürfe nicht mit der im Gang befindlichen Verhandlung zwischen Griechenland und seinen Partnern über die Wirtschaft in Verbindung gebracht werden.

(Quelle: voria.gr)

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  1. jörg
    8. April 2015, 08:59 | #1

    Bulling gegen Griechenland? Tsipras in Moskau, Drohungen mit Dschihadisten, Reperationszahlungen (komisch fast exakt die Summe der Schulden von Griechenland) Erwähnungen in Beiträgen wie : schickt Angela Merkel dann Panzer, bombardiert Sie die Flüchlinge oder baut Sie Konzentrationslager wieder auf. Müssen solche Dinge sein?

  2. LiFe
    8. April 2015, 09:35 | #2

    Er könnte sogar recht haben. Wird ein Land abgeschwächt, so wird es angreifbar sein.

  3. horu
    8. April 2015, 12:52 | #3

    … werden Wellen von Immigranten ohne Papiere, einschließlich auch radikaler Elemente, aus der Türkei hereinströmen und sich in das Herz Europas begeben“, fügte Panos Kammenos an. Der geneigte Leser möge in den Atlas sehen: Grenze Türkei / EU bildet Bulgarien,v ia Griechenland müssten die Flüchtlinge über Albanien oder Macedonien. Da ist die Gefahr nicht grösser als jetzt auch. Die Gefahr wird dann steigen, wenn Griechenland in der EU verbleibt und wie angekündigt EU-Reisepapiere ausstellt.

  4. Götterbote
    8. April 2015, 13:25 | #4

    Es ist doch jetzt schon wieder klar, wie diese Aussagen in den deutschen Medien ausgelegt werden. Man wird die wahren Worte und Inhalte verdrehen und es wieder als angebliche Drohung gegen Europa hinstellen. Maulkörbe für diese Politiker sind sicher keine akzeptable Lösung, aber ein intelligenteres, abgestimmtes Vorgehen bezüglich der Informationspolitik der Regierung gegenüber den Medien wäre sehr sinnvoll und würde vielen hirnlosen Politikern, Journalisten und Stammtisch-Brüdern hierzulande den Wind aus den Segeln nehmen. Diesbezüglich benimmt sich die griechische Regierung wirklich sehr naiv und laienhaft. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass die Medien das A und O sind.

  5. Roland Wolf
    8. April 2015, 13:44 | #5

    Und da hätte ich gedacht die Drohung hätte sich erledigt. Wenn Griechenland die Eurozone, nicht aber die EU verlässt hätte es weiterhin alle Pflichten eines Schengenstaates. Zu deren Erfüllung überweist Brüssel jedes Jahr einige Millionen nach Griechenland. Wenn Griechenland diese Pflichten nicht mehr tragen will wird die Grenze von „Schengenland“ nach innen verlegt, eine wenig erfreuliche aber auch nicht so bedrohliche Aussicht. Wenn Griechenland derartig im Chaos versinkt das es Migranten ohne jede Prüfung über beide Staatsgrenzen lässt ist eine Visapflicht für Griechen wahrscheinlich-das wird die Wirtschaft bestimmt beleben. Ob die „Vielstimmigkeit“ der Griechischen Politik nach außen die Verhandlungsbasis stärkt kann bezweifelt werden.

  6. Omnipraesent
    9. April 2015, 01:13 | #6

    Deutschland soll Reperationszahlungen an Griechenland zahlen, schoen und Gut, diese Meldungen gehen jetzt fast taeglich durch die Weltpresse. Was mich persoenlich daran stoert ist, dass die Judenheit ueber diese Meldungen so permanent schweigt, schliesslich wurden im WK2 tausende Juden in Griechenland getoetet oder sonst wie gemeuchelt, und die Judenheit sind doch die ersten die Schreien Wiedergutmachung, Wiedergutmachung, aber Nein, nichts ist zu hoeren/lesen. Das kann nur eins bedeuten, die Deutschen haben laengst still und heimlich, man wollte wohl keine schlafenden Hund wecken, ohne das der deutsche Buerge(r) etwas mitbekommen hat bezahlt. Nun, man sollte den Griechen anraten in dieser Richtung etwas genauer Nachzuforschen.

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