USA intervenieren wegen Griechenland

17. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.003

Laut dem USA-Korrespondenten des TV-Senders MEGA wird die Konfrontation zwischen Griechenland und seinen Partnern als Gefahr für die Weltwirtschaft eingestuft.

Washington bringt seine Beunruhigung bezüglich der Situation in den Beziehungen Griechenlands zu den europäischen Partnern zum Ausdruck, da Amtsträger des amerikanischen Finanzministeriums einschätzen, die herrschende Konfrontation stelle eine Gefahr für die Weltwirtschaft dar.

Aus diesem Grund kommunizierte Barack Obamas Wirtschaftsberaterin Caroline Atkinson telefonisch mit dem griechischen Regierungsvertreter Giannis Dragasakis und verlangte von ihm, dass die Vereinbarungen mit Brüssel eingehalten werden und es eine Beschleunigung der Verhandlungen geben soll, damit diese so schnell wie möglich abgeschlossen werden.

Deutschland will seine eigenen Positionen durchsetzen

Laut der Berichterstattung des Korrespondenten des TV-Sender MEGA in den USA, Michalis Ignatiou, versicherte Giannis Dragasakis Frau Atkinson, Griechenland werde alles unternehmen, damit die Vereinbarung vom 20 Februar 2015 umgesetzt wird, betonte jedoch, ein gewisses Land – damit Deutschland meinend – versuche, die Vereinbarung zu annullieren und seine eigenen Positionen durchzusetzen, was nicht akzeptiert werden wird.

Informationen zufolge kommunizierten die höchsten amerikanischen Amtsträger auch mit Berlin und Brüssel und sendeten ähnliche Signale bezüglich der Vollendung der Gespräche. Mit speziellerem Interesse wird die heutige Begegnung des Außenministers Nikos Kotzias mit der Staatssekretärin des amerikanischen Außenministeriums, Frau Nuland erwartet.

(Quelle: Imerisia, basierend auf einem Bericht des TV-Senders MEGA)

  1. windjob
    17. März 2015, 14:43 | #1

    Gibt es eigentlich noch was wo sich die Amerikaner nicht einmischen. Die sollten sich gefälligst um ihre eigenen Probleme kümmern. Wenn andere dies bei ihnen machen würden wäre es sofort eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten. Dies gilt inzwischen auch für das Verhalten von Sträuble und Co. Ich bin übrigens der Meinung Herr Varoufakis hat am Sonntag bei Jauch sehr gut abgeschnitten.

  2. GR-Block
    17. März 2015, 20:31 | #2

    Seh ich auch so. Varoufakis hat gewohnt professionell analysiert. Leider hat hier Jauch etwas losgetreten, was er wahrscheinlich nicht beabsichtigte. Äußerungen samt Gesten eines Professors vor seinen Zuhörern dürfen durchaus deftig sein, wenn sie helfen, seinen Standpunkt klar zu machen. Dieses später dem Finanzminister vorzuwerfen ist zwar legitim, sorgt aber speziell in einer angeheizten anti-griechischen Atmosphäre in D für Verwerfungen, die nicht kontrollierbar sind.
    Ich hoffe Tsipras und Varoufakis stehen jetzt zusammen und erklären den Europäern: „Einzelne Mitgliedern einer Regierung persönlich anzugreifen ist zwar unfein aber strategisch günstig. Ein ganzes Volk zu beleidigen aber niemals. Wer mit dem Zeigefinger droht, sollte auf den Mittelfinger gefasst sein. Wer andere als genetisch bedingt korrupt und unzuverlässig bezeichnet, sollte möglichst nicht zu den FUKG-Staaten gehören. Denen nimmt man das übel.
    Ansonsten weiter so. Er wird immer schärfer dieser heiße Politthriller: „50 shades of Greece“ (google)

  3. LiFe
    17. März 2015, 23:20 | #3

    Ich denke Amerika wünscht keine Annäherung zu Russland.

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