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Archiv für März, 2015

Schäuble bestreitet, Griechenlands Finanzminister beleidigt zu haben

13. März 2015 / Aufrufe: 1.654 3 Kommentare

Wolfgang Schäuble bestreitet, Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis als idiotisch naiv bezeichnet zu haben.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble bestritt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, seinen griechischen Amtskollegen beleidigt zu haben. Aufgefordert, Athens Protest an das deutsche Außenministerium wegen des Themas zu kommentieren, antwortete er:  „Nein, ich habe meinen griechischen Amtskollegen nicht beleidigt, das ist Blödsinn.

Laut der Deutschen Welle führt Wolfgang Schäuble die ganze Sache (also Yanis Varoufakis idiotisch naiv genannt zu haben), auf eine schlechte Übersetzung zurück und ergänzte, es sei nicht üblich, dass die Gespräche zwischen Ministern nach draußen dringen.
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Könnte Europa Griechenland an Russland verlieren?

13. März 2015 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 8.994 26 Kommentare

Laut einem von der BBC veröffentlichten Artikel herrscht in ganz Europa Beunruhigung über Griechenlands Annäherung zu Moskau.

Die BBC sieht in einer einschlägigen auf seiner Website veröffentlichten Analyse Beunruhigung in Europa über die Beziehungen, welche die neue griechische Regierung zu Russland entwickelt. „Die engen Beziehungen der neuen griechischen Regierung und Russlands haben in ganz Europa Alarm ausgelöst, zu einer Stunde, wo die Führung in Athen mit den internationalen Gläubigern wegen der Reformen kollidiert, die zur Vermeidung des Bankrotts notwendig sind„, schreiben die Briten.

Während Griechenland Moskau als Verhandlungs-Trumpf betrachten mag, befürchten manche, dass es sich von dem Westen entfernt und einem freundschaftlichen Verbündeten, möglichen Investor und Gläubiger zuwendet„, wird in dem Artikel angeführt und angefügt: „Europa ist nicht zufrieden. Muss es sich Sorgen machen?
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Griechenland nimmt Geldwäsche und Schwarzgeld ins Visier

12. März 2015 / Aufrufe: 1.900 4 Kommentare

Die Regierung in Griechenland zeigt sich entschlossen, unter Nutzung aller inzwischen verfügbaren Waffen gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorzugehen.

In den Händen der Steuerbehörden in Griechenland befinden sich inzwischen alle Daten zu den Überweisungen in Höhe von über 100.000 Euro, die im vergangenen Jahr, aber auch in den letzten Monaten erfolgten, und zwar sogar auch, wenn es sich um einen (Gesamt-) Betrag handelt, der nicht mittels einer einzigen, sondern mehrerer Transaktionen während des Zeitraums des letzten Jahres bewegt wurde.

Die Grenze von 100.000 Euro gilt nicht nur für Fälle mehrerer Transaktionen durch eine einzige Bank. Sie betrifft auch Transaktionen, die während des vergangenen Jahres von einem Berechtigten in einer einzelnen oder mehreren Transaktionen und durch mehrere Banken erfolgten und sich letztendlich auf oder über obige Grenze summierten.
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Griechenland plant Steuer-Amnestie und Quittungs-Lotterie

11. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.534 4 Kommentare

Zur Stimulierung der Steuereinnahmen plant Griechenland die Ermöglichung straffreier Selbstanzeigen  und die Einführung einer Quittungs-Lotterie.

Das Finanzministerium in Griechenland bereitet einen Aufruf an die Steuerpflichtigen vor, dem Finanzamt „heimliche“ Einkommen und Vermögenswerte zu enthüllen und so den anderenfalls vorgesehenenGeldstrafen und Zuschlägen entgehen.

Zur selben Stunde will das Ministerium die Bürger mit jeden Monat erfolgenden Verlosungen und Geldbeträgen und Geschenken auf die Jagd nach der … „Glücks-Quittung“ schicken, damit alle bei ihren Geschäften Quittungen verlangen und erhalten.
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Preiserhöhungen in Griechenland wegen Importfinanzierung

10. März 2015 / Aufrufe: 2.042 3 Kommentare

Die Entscheidung ausländischer Lieferanten, Unternehmen in Griechenland nicht mehr auf Rechnung zu beliefern, führt bei etlichen Rohstoffen und Waren zu Preiserhöhungen.

Vasilis Korkidis, Präsident des griechischen Handels- und Unternehmensdachverbands und der Handelskammer Piräus, schätzt ein, dass der griechische Handel nach dem Entschluss vieler ausländischer Lieferanten, die griechischen Importunternehmen nicht mehr „auf Rechnung“ zu beliefern und (wieder einmal) auf Vorkasse und / oder vollumfänglicher Deckung per Erteilung von Bankgarantien zu bestehen, fortan in nicht kartografisierte Gewässer gerät. Ein einschlägiges Memorandum über die Probleme bei den Importen wurde sogar auch an die Regierung eingereicht.

Die ausländischen Unternehmen versuchen ihren Entschluss mit der großen Ungewissheit, welche der Liquiditätsmangel auf dem griechischen Markt hervorruft, sowie auch der Rückkehr der Zweifel an dem Verbleib Griechenlands in der Eurozone zu rechtfertigen und versprechen, ihre Haltung erneut zu untersuchen, sobald die Lage sich nach der Erzielung einer finalen Vereinbarung mit unseren europäischen Partnern verbessern werden wird„, wird in dem Schreiben angemerkt.
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Deutsche Medien informieren nicht über Griechenland

9. März 2015 / Aufrufe: 5.512 18 Kommentare

In Deutschland legt sich niemand mit Schäuble an und in den Medien wird weder über Griechenland informiert noch sieht man Berichte über Suppenküchen.

Im Gespräch mit „Kathimerini tis Kyriakis“stellen deutsche Reporter ein ungeheures Defizit bei der Informierung über Griechenland fest und betonen, niemand in ihrem Land lege sich mit Schäuble an.

Zu der griechischen Zeitung sprachen zwei Korrespondenten des „Spiegel“ in Athen, Manfred Ertel und Katrin Kuntz, und analysieren die wirtschaftspolitischen Entwicklungen.
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Grundbuch in Griechenland hängt in der Luft

9. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.092 1 Kommentar

Die Vollendung des Grundbuchs in Griechenland hängt wegen Finanzierungsproblemen und Skandalen in der Luft und Millionen Eigentümer sollen zur Kasse gebeten werden.

Mit dem nunmehr auch offiziellen Eingeständnis eines „Mini-Krachs“ in den Kassen der „Grundbuch AG“, was das ursprüngliche Ziel seiner Vollendung in den kommenden fünf Jahren zeitlich annulliert, wird die Bemühung um die Vollendung des leidgeprüften Grundbuchs praktisch „in die Luft gejagt“. Im selben Moment sprechen Insider von der Wiedereinführung des Einnahmemechanismus mittels Zahlung der Gebühren für die Kartografierungen der ersten und zweiten Generation, bei denen die Eintragungen nicht vollendet worden sind.

Der explosive Mix in dem Zeitplan für die Übergabe des Projekts schafft neue Szenarien über eine Ablösung der Leitung der „Nationales Grundbuch & Kartographie SA“ (EKXA) und Änderungen bei den Absichten des Umweltministeriums im Thema der Finanzierung. „Es geht um eine zeitliche Verschiebung von wenigstens fünf Jahren von der anfänglichen Planung„, wie gegenüber der Zeitung Imerisia Marktfaktoren betonen und unterstreichen, „ihr Ziel (der Vollendung bis) 2020 ist inzwischen praktisch unmöglich„.
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Bloomberg befürchtet Zahlungsstopp Griechenlands

8. März 2015 / Aufrufe: 2.608 4 Kommentare

In die Memorandums-Verhandlungen involvierte Amtsträger äußerten gegenüber Bloomberg, Griechenlands Finanzierung sei nur noch für zwei Wochen gedeckt.

Unter Berufung auf Erklärungen von Amtsträgern, die in die Verhandlungen involviert sind, spricht die Nachrichtenagentur in einem Artikel von der Gefahr eines Zahlungsstopps, Griechenlands innerhalb der beiden nächsten Wochen. Da die Verhandlungen über die Freigabe der letzten Tranche des griechischen Programms andauern, droht laut dem Artikel die Sackgasse das Land im ersten Quartal in eine Rezession zu versenken.

Den Zugang zu den Finanzmärkten verloren habend, stützt Griechenland sich nunmehr ausschließlich auf die Kredite der Gläubiger. Währenddessen muss es in den kommenden drei Wochen Anleihen in Höhe von 6,5 Mrd. Euro auslösen, während geschätzt wird, dass der Haushalt in diesem Monat wegen der Lockerung der Steuerbeitreibung ein Defizit von 2,1 Mrd. Euro haben wird„, wird weiter angemerkt.
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Warum sich Griechenland und Deutschland … todfeind sind

8. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.933 9 Kommentare

Während die Deutschen sich für mustergültige Architekten wirtschaftlichen Erfolgs halten, sehen sich die Griechen als als geborene Opfer ausländischer Einmischungen.

Griechenland – Deutschland: Zwei verschiedene Welten. Stephen Fiedler, Redakteur des Wall Street Journals, versucht die Kollision der beiden Länder, die Konfrontation zu erklären, die in den letzten Jahren auch wegen der wirtschaftlichen Krise latent anhält.

Wie der Artikel berichtet, sehen die Deutschen sich selbst als „Architekten“ des wirtschaftlichen Erfolgs auf den Trümmern der 2. Weltkriegs mittels ihrer Selbstaufopferung, der harten Arbeit und ihrer persönlichen Verantwortung. Als ihre Wirtschaft in den 90er Jahren zu versinken begann, realisierten sie eine Reihe harter Reformen, die länger als ein Jahrzehnt anhielten und die Basis ihres heutigen wirtschaftlichen Wohlstands darstellten.
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Undercover-Steuerfahnder in Griechenland

7. März 2015 / Aufrufe: 376 5 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis schlägt zur Bekämpfung der alltäglichen Steuerhinterziehung den Einsatz privater Undercover-Steuerfahnder vor.

In seinem Schreiben bezüglich der ersten Reformen der griechischen Regierung zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung führt Finanzminister Yanis Varoufakis unter anderem auch die Schaffung einer sich aus einfachen Bürgern oder sogar auch Touristen rekrutierenden Körperschaft „geheimer Finanzbeamten“ zur Beitreibung der Mehrwertsteuer vor.

Der in Rede stehende Vorschlag betrifft die Einstellung von Bürgern aus allen gesellschaftlich Gruppen für einen streng beschränkten Zeitraum von zwei Monaten und ohne Aussicht auf Wiedereinstellung. Nach einer kurzen Grundausbildung werden sie dann als Kunden in Gebieten auftreten, in denen eine große Steuerhinterziehung beobachtet wird, und unter geeigneter Nutzung technologischer Mittel (Kameras, Mikrofone usw.) bei der Auffindung all jener helfen, die keine Zahlungsbelege ausstellen.

Laut Yanis Varoufakis kann die in Rede stehende Körperschaft, die er „Onlookers‘ VAT Evasion-Fighting Scheme“ nennt, bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung helfen, da – wie er betont – „allein die Nachricht, dass sich überall tausende einfache Beobachter befinden, die Dynamik hat, schnellstens das Steuerabführungsverhalten zu ändern„.

(Quelle: tvxs.gr)