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Archiv für März, 2015

Juncker: wir müssen die Würde der Griechen respektieren

18. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.209 2 Kommentare

Kommissions-Präsident Jean Claude Juncker sprach sich zum wiederholten Mal gegen ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone aus.

Wir müssen die Würde der Griechen respektieren„, erklärte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, der sich bei einer am 16 März 2015 von dem Jacques Delors Institut in Brüssel mit Thema „Regierungsführung in Europa“ veranstalteten Diskussion gegen ein eventuelles Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone aussprach.

Ich bin gegen einen Grexit„, erklärte Jean-Claude Junker, auf eine einschlägige Frage eines Journalisten antwortend. Der Kommissions-Chef rief in Erinnerung, dass er im zweiten Halbjahr 2011 und im ersten Halbjahr 2012 als Vorsitzender der Eurogruppe gegen diese „einfache Überlegung, Griechenland solle die Eurozone verlassen„, angekämpft hatte. Seitdem – fügte er an – mag ein „Schutznetz“ geschaffen worden sein und keine Gefahr einer „systemischen Weitergabe“ bestehen, es gibt jedoch andere Gefahren, die mit den Schwierigkeiten in Zusammenhang stehen, denen das griechische Volk begegnet.
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Tsipras, Merkel, Geopolitik und Graccident

18. März 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.897 2 Kommentare

In Europa und Washington sorgt man sich inzwischen um einen möglichen Graccident und die Zukunft Griechenlands als NATO-Partner.

Zu einer Stunde, wo Europa, aber auch Washington aufgehört haben, über einen Grexit zu diskutieren und sich intensiv über einen Graccident (also einen „Unfall“) beunruhigen, lädt die Bundskanzlerin Merkel den griechischen Premierminister Alexis Tsipras zu einer „tiefgreifenden Diskussion“ nach Berlin ein. (Anmerkung: Das Treffen in Berlin soll am kommenden Montag, dem 23 März 2015 stattfinden.)

Allen Anzeichen zufolge ist Frau Merkel bereit, dem griechischen Premierminister Lösungen zur Beendigung der Finanzierungsenge anzubieten, die entscheidende Frage ist jedoch, ob die ihren Vorschlag begleitenden Bedingungen von dem Politiker akzeptiert werden können, der unter der Flagge der Beendigung des Memorandums gewählt wurde.
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USA intervenieren wegen Griechenland

17. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.978 3 Kommentare

Laut dem USA-Korrespondenten des TV-Senders MEGA wird die Konfrontation zwischen Griechenland und seinen Partnern als Gefahr für die Weltwirtschaft eingestuft.

Washington bringt seine Beunruhigung bezüglich der Situation in den Beziehungen Griechenlands zu den europäischen Partnern zum Ausdruck, da Amtsträger des amerikanischen Finanzministeriums einschätzen, die herrschende Konfrontation stelle eine Gefahr für die Weltwirtschaft dar.

Aus diesem Grund kommunizierte Barack Obamas Wirtschaftsberaterin Caroline Atkinson telefonisch mit dem griechischen Regierungsvertreter Giannis Dragasakis und verlangte von ihm, dass die Vereinbarungen mit Brüssel eingehalten werden und es eine Beschleunigung der Verhandlungen geben soll, damit diese so schnell wie möglich abgeschlossen werden.
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Wie Griechenland aus Europa gedrängt wird

17. März 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.816 9 Kommentare

Die Entwicklungen und speziell die Beschleunigung der Quantitativen Lockerung lassen vermuten, dass Europa sich für einen Grexit beziehungsweise Graccident wappnet.

Griechenland wird mit langsamen, aber stetigen Schritten aus Europa hinausgeführt, da sein größter Widersacher inzwischen die Zeit ist. Das von dem griechischen Finanzminister – zugegebenermaßen mit großem Erfolg – betriebene Spiel der „konstruktiven“ Verzögerung ist an seinen Grenzen angelangt. Und vielleicht hat es sie etwas überschritten …

Es beginnt offensichtlich zu werden, dass man sich in Europa heftige Sorgen weniger über das Schicksal Griechenlands selbst, sondern über die Toxizität macht, welche die Krise im Land in der Eurozone zu verursachen vermag. Speziellere Beunruhigung riefen die letzten Erklärungen des EZB-Chefs Mario Draghi über eine Wappnung der Eurozone mittels des Programm der sogenannten Quantitativen Lockerung (Quantitative Easing / QE) gegen eine Weitergabe der griechischen Krise hervor.
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Deutschland verlangt Reparationen von Griechenland

16. März 2015 / Aufrufe: 1.557 9 Kommentare

Laut dem Postillon soll Deutschland gegen Griechenland Entschädigungsforderungen in Höhe von 11 Milliarden Euro erheben wollen.

Der Schuldenstreit um Griechenland erfährt laut dem Postillon eine neue Wendung: Die Bundesregierung soll angekündigt haben, Athen mit Reparationsforderungen wegen des in den letzten Jahrzehnten durch Schlagermusik von Costa Cordalis erlittenen Leids konfrontieren zu werden.

Insgesamt belaufen sich die deutschen Forderungen für 15 Alben seit 1965 auf 11 Milliarden Euro – was rein zufällig dem selben Betrag entspricht, den Griechenland von Deutschland als Kompensation für die Zwangsanleihe der Nazis fordert.

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Relevante Beiträge:

Besteuerung von Auslandszinsen in Griechenland

16. März 2015 / Aufrufe: 1.457 Kommentare ausgeschaltet

Die Abführung der Quellsteuer für ausländische Zinseinkünfte erfolgt in Griechenland ab 2015 vereinfacht im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung.

In Griechenland (als Steuerinländer) steuerpflichtige natürliche und juristische Personen, die Bankguthaben im Ausland führen, haben 2015 die erwirtschafteten Zinsen im Formular E1 ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben.

Konkret müssen die in Rede stehenden Steuerpflichtigen die (ausländischen) Guthabenzinsen in ihrer Steuererklärung auch in dem Grad anzuführen, in dem sie diese (Zinserträge) nicht mittels einer Bank nach Griechenland eingeführt haben, und werden die Steuer von 15% auf die Zinsen mit der Abrechnung ihrer Steuererklärung im Sommer entrichten.
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Griechenlands Forderungen an Deutschland sind nicht erledigt

15. März 2015 / Aufrufe: 1.918 6 Kommentare

Eberhard Rondholz vertritt, das Thema der Forderungen Griechenlands an Deutschland sei nicht erledigt und müsse Gegenstand politischer Verhandlungen darstellen.

Der deutsche Journalist und Philhellene Eberhard Rondholz bringt die Ansicht zum Ausdruck, das Verlangen Griechenlands nach Zahlung von Kriegsentschädigungen und Rückzahlung der Besatzungs-Zwangsanleihe sei trotz der Bemühung der deutschen Regierung, dies so darzustellen, nicht erledigt.

Der deutsche Journalist kommentiert bei der Deutschen Welle die Erklärung des Regierungssprechers Steffen Saibert, durch dessen Mund Berlin am Mittwoch (11 März 2015) erneut signalisierte, das Thema als erledigt zu betrachten. „Aus juristischer Sicht gilt dies nicht„, merkt Eberhard Rondholz an.
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Griechenland hat 4 Optionen – und keine ist gut

15. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.294 8 Kommentare

Laut einem Artikel in der britischen Independent hat Griechenland mehrere Optionen, von denen allerdings keine gut ist.

Satyajit Das, ehemaliger Bankier und Autor der Bücher „Extreme Money“ und „Traders, Guns & Money“, untersucht in einem Artikel in der britischen Zeitung Independent die Optionen, welche Griechenland vor sich hat, und vertritt dabei, keine davon sei gut.

Laut Satyajit Das sind die Optionen für Griechenland nunmehr klar:
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Grexit wäre für Euro Anfang des Endes

14. März 2015 / Aktualisiert: 14. März 2015 / Aufrufe: 2.368 14 Kommentare

Pierre Moscovici warnt, Griechenlands Ausscheiden aus dem Euro würde für diesen den Anfang seines Endes bedeuten.

In einem an die deutsche Zeitschrift Spiegel gegebenen Interview warnte der Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici, die Gefahren, welche ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone erheben würden, dürfen nicht unterschätzt werden, da – wie er betonte – ein solcher Zug das Ende der einheitlichen Währung bedeuten könnte.
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Berlin muss Griechenlands Regierung gewinnen lassen

14. März 2015 / Aufrufe: 3.027 10 Kommentare

Der Leiter des DiW vertritt, Berlin müsse Griechenlands neuer SYRIZA-Regierung im Interesse Deutschlands und Europas einen Gewinn zugestehen.

Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DiW) bzw. eines der größten Think Tanks Deutschlands, signalisiert, es liege im Interesse Europas und Deutschlands, Griechenlands SYRIZA-Regierung aus der Verhandlung über die Verschuldung als Sieger hervorgehen zu lassen.

Mit seinem Artikel in der Financial Times fordert Marcel Fratzscher Berlin auf, Alexis Tsipras zu unterstützen, und betont, die neue griechische Regierung habe sehr viel mehr Möglichkeiten als die alte politische Elite des Landes, tatsächliche Reformen zu erzielen.
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